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Ringlinie- die Grafik |
Barmbek |
Gegen den Uhrzeigersinn |
Mit dem Uhrzeigersinn |
Umsteigen Richtung Habichtstraße |
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| Das Foto ist ein Zufallstreffer. Die Bahnsteige der U-Bahn am Bahnhof Barmbek sind menschenleer. Nur auf dem Werbeplakat tut sich am Ostersonntag 2009 gegen 23°° noch etwas! | |
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Der Bahnhof Barmbek ist einer der großen Umsteigebahnhöfe im Hamburger Nahverkehrsnetz. Hier treffen die S-Bahn-Linie S1, die U-Bahnlinien U2 und U3 und etwa 10 Nahverkehrsbuslinien
zusammen.
Die beiden Bilder oberhalb zeigen die eher beschauliche Südseite des Bahnhofs in der Straße „Wiesendamm“ mit dem westlichen Eingang und den Taxiständen wie er vor dem Umbau ab Oktober 2009 bestand. Hinter dem kantig-modern aussehende westlichen Eingang - in dieser Form wurde er am 2.11.1959 eröffnet und beim Umbau abgerissen - befindet sich eine Schalterhalle mit einigen Geschäftslokalen und ein 1964/65 gebauter Durchgang zur Nordseite des Bahndammes zur Pestalozzistraße hin. Somit waren die Architekten Horst Sandtmann & Friedhelm Grundmann von 1958 bis immerhin 1964 mit der Umgestaltung des Barmbeker Bahnhofs beschäftigt. Horst Sandtmann ist auch der Architekt für die Busabfertigungsanlage am nördlichen Ausgang der Schalterhalle. Sie wurde mit dem Sommerfahrplan 1965 in Betrieb genommen. Mit dem gleichen Sommerfahrplan wurden die Straßenbahnlinie 6 komplett und von der Straßenbahnlinie 9 der östliche Zweig eingestellt - damit war der Bahnhof Barmbek straßenbahnfrei. Westlich des Bahnhofs befindet sich, für Fußgänger und Autofahrer von der Hellbrookstraße aus zugänglich, die Hauptwerkstatt der HHA. Ebenfalls in Barmbek zweigt die Trasse der Walddörferbahn in Richtung Westen ab und überquert auf einem 573 m langen Stahlviadukt eine Vielzahl von Gleisen und eine Straßenkreuzung. Das Viadukt beschreibt dabei einen Bogen von fast 180°, so dass die Züge, die in westlicher Richtung hineinfahren, in östlicher Richtung herauskommen. Sie können ohne zu kehren über den östlichen Zweig der Ringstrecke Richtung Innenstadt weiterfahren. Das Viadukt wurde in den Jahren 1914 und 1915 gebaut. Die Planer hatten sich bei dieser augenscheinlich unsinnigen Linienführung sicherlich etwas gedacht. Schaut man auf einen Stadtplan aus der damaligen Zeit, ist es offensichtlich, dass eine Einführung der Linie nach Barmbek von Osten her einfacher gewesen wäre. Und das umso mehr, als das damals keine Notwendigkeit bestand, die Haltestelle Habichtstraße zu bauen: Es gab es die großen Wohnhäuser in Barmbek-Nord noch nicht und die Gegend wurde landwirtschaftlich genutzt. Man hätte dann auch nicht das aufwändige Viadukt benötigt. Dagegen hätte bei einer Einfädelung der Walddörferstrecke zwischen Barmbek und Dehnhaide die Strecke durch bereits bebautes Gebiet geführt. Auch der Hochbahndirektor Wilhelm Stein soll in diesem Viadukt keine glückliche Lösung gesehen haben. Das Viadukt wurde als Teil der Strecke in die Walddörfer ebenso wie diese vom Senat geplant und errichtet, und so konnte Herr Stein sich mit seiner Ansicht nicht durchsetzen. In dem von der Hamburger Hochbahn AG 2007 herausgegebenen Buch „Von null auf hundert in nur sechs Jahren“ steht im Kapitel 3, Abschnitt „Schwierigkeiten, die herausfordern: Ungeahnte Hindernisse" ein Hinweis, das eine Einfädelung der Walddörferbahn bei der Haltestelle Dehnhaide geplant war. Dieser Plan wurde jedoch verworfen. Mir ist einmal die Bezeichnung „Wackelviadukt“ zu Ohren gekommen. Fotos vom Viadukt befinden sich auf der auf der Seite über die Haltestelle i Habichtstraße. Für die Verbreiterung des Bahndammes zum Wiesendamm hin wurde 1916 das erst 10 Jahre alte Zugangsgebäude des Bahnhofs Barmbeck (damals wurde Barmbeck mit "ck" geschrieben) abgerissen, um Raum für eben diesen Damm zu schaffen. Dies Zugangsgebäude wurde vom Architekten Eugen Göbel im Landhausstil für die Stadt- und Vorortbahn errichtet und auch von der Hochbahn genutzt. Die Planer berücksichtigten 1906 nicht, dass am 8.Mai 1912 ein Staatsvertrag zum Bau der Walddörferbahn zwischen Hamburg und Preußen unterzeichnet werden würde. Der Bau der Walddörferbahn sollte den Abriss des fast neuen Bahnhofsgebäude zur Folge haben. Der Staatsvertrag zum Bau der Walddörferbahn basierte auf beiderseitiges Entgegenkommen: Die Hamburger durften mit ihrer Walddörferbahn durch preußisches Gebiet fahren, die Preußen durften ihre Alstertalbahn von Ohlsdorf nach Poppenbüttel bereits in Ohlsdorf auf hanseatischem Territorium beginnen lassen. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass der Hochbahnanteil des Bahnhofs Barmbek von Anfang an viergleisig mit zwei Mittelbahnsteigen gebaut war. Damals dienten die beiden inneren Gleise dem Verkehr mit dem Betriebsbahnhof und dem Pendelverkehr zwischen Barmbeck und dem Millerntor. Die beiden äußeren Gleise waren für die Ringlinie bestimmt. | |
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| Für die Walddörferbahn wurden zwei weitere Gleise und ein weiterer Bahnsteig ergänzt. Ein Gleis endete hier, das andere Gleis wurde westlich der Brücke über die Fuhlsbüttler Straße in das Gleis der Ringlinie Richtung Dehnhaide
eingefädelt. Es kam darauf an, dass die Züge der Walddörferbahn ohne Änderung der Fahrtrichtung auf den östlichen Zweig der Ringlinie übergehen konnten, da man hier ein höheres Fahrgastaufkommen erwartete, als auf dem westlichen Zweig. Wie das für beide Fahrtrichtungen geschah, lässt sich gut aus dem Gleisplan ermitteln. Allerdings waren die Bahnsteige mit nur 5,1 m Breite recht schmal. Deshalb wurden 1928/29 die Gleise wieder auf vier reduziert und die verbleibenden zwei Bahnsteige wurden verbreitert.
Ein Foto des Bahnhofs Barmbek mit dem alten Bahnhofsgebäude befindet sich im Schaukasten der Geschichtswerkstatt Barmbek vor dem Bahnhof am Wiesendamm (Stand: Februar 2003). Der Gleisplan ist abgezeichnet aus einer Auslage im Fenster der Geschichtswerkstatt Barmbek im Sommer 2004. |
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| Dies ist ein Blick in den weniger benutzten Fahrgasttunnel an der Ostseite des Bahnhofs Barmbek. Der linke Gang geht zur U-Bahn, der rechte Gang geht zur S-Bahn. Man kann sich gut vorstellen, dass vor Einführung des
HVV-Gemeinschaftstarifs beide Bereiche voneinander getrennt waren.
Der Fahrgasttunnel an der Westseite des Bahnhofs Barmbek wird erheblich mehr benutzt, da er im Gegensatz zum östlichen Fahrgasttunnel zusätzlich zu den Bussteigen und zum Einkaufsbereich der Fuhlsbüttler Straße führt. |
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| Auch die Kunst kommt nicht zu kurz. Vor einigen Jahren wurden unter der U-Bahn-Brücke über die Fuhlsbüttler Straße 9 Mosaiken angebracht. Sie sind 7 Mauersteinlängen breit und 20 Mauersteinhöhen hoch - beide Maße einschließlich der Mauerfugen. Die annähernd quadratischen Fotos zeigen drei Mosaiken. Über die Urheber gibt das breite Foto oberhalb Auskunft. | ![]() |
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Nur etwa 300 m südlich des Barmbeker Bahnhofs fährt die U-Bahn auf dieser
25 m weit gewölbte Brücke von 1910 über den Osterbekkanal. Der blau leuchtende Bagger im Hintergrund unterhalb des Brückenbogens gehört zum „Museum der Arbeit“. Das linke Bild zeigt beispielhaft den unteren Abschluss zum
Brückenbogen mit einem Ornament und einer Wasserablaufrinne.
Die Stahlbrücke (Architekten Raabe&Wöhlecke) wurde mit Backsteinen und Mauerwerk verkleidet, damit sie zur benachbarten Straßenbrücke passt. |
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