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Ringlinie-
die Grafik

Berliner Tor


Gegen den
Uhrzeigersinn

Mit dem
Uhrzeigersinn
Wallstraße, blick auf die Trassen
Die Brücke im Verlauf der Wallstraße bietet einen Blick auf die Trassen dreier Bahnlinien. Von links nach rechts:
  • U-Bahn Ringlinie Richtung Lübecker Straße
  • S-Bahn Richtung Landwehr und weiter nach Barmbek, Ohlsdorf, Poppenbüttel
  • Fernbahn Richtung Hasselbrook und weiter nach Lübeck.
Geduldige Fotografen warten mit dem Knipsen bis mindestens 4 Züge im Sucher zu sehen sind!
Berlinertordamm, blick auf die Trassen
Wie Fotos doch täuschen können! Bei diesem Blick von der Brücke Berlinertordamm beherrscht eine massive graue Mauer das Bild. Tatsächlich handelt es sich um viele Betonsäulen. Sie gehören zur Überdachung der viergleisigen Abstellanlage Berliner Tor für U-Bahn-Wagen. Zwischen der Trasse der S-Bahn - roter Zug rechts im Bild - und der Säulenreihe befindet sich leicht erhöht das Richtungsgleis der U-Bahn zur Haltestelle Lübecker Straße.

Die urspüngliche Haltestelle Berliner Tor befand sich dort, wo jetzt die Abstellanlage ist.

Über der Abstellanlage für U-Bahn-Wagen befindet sich eine weitere Abstellanlage. Sie wird von PKWs benutzt.

Hamburger Hochbahn, Streckenzentrale Berliner Tor Der Bahnhof Berliner Tor hieß anfänglich Berlinertor.

Das linke Bild zeigt das Gebäude der Streckenzentrale der Hochbahn von der Straße Bürgerweide aus gesehen.

Das untere Bild zeigt einen der typischen Eingänge zum U-Bahnhof Berliner Tor in der Straße „Beim Strohhause“".

Hamburger Hochbahn, typischer Eingang zum Bahnhof Berliner Tor, 28.3.2003
Ein typischer Eingang zur U-Bahn-Station Berliner Tor.

Zwischen Berliner Tor und Hauptbahnhof befand sich für die ursprünglich geplante Haltestelle "Lindenplatz" ein im Rohbau fertiggestellter einseitiger Bahnsteig am Richtungsgleis von Berliner Tor zum Hauptbahnhof. Dieser Bahnsteig wurde vermutlich beim Bau der U-Bahnstrecke nach Billstedt entfernt.


Die heutige viergleisige unterirdische Tunnelstation Berliner Tor wurde im Zuge des Baus der U-Bahnstrecke Stellingen - Billstedt von Mitte 1962 an neu erbaut. Dabei wurde die alte zweigleisige Haltestelle Berliner Tor - sie lag im Einschnitt zwischen der Westphalenstraße und der S-Bahn-Trasse - mitsamt ihrem Zugangsgebäude abgerissen. Am 10.5.1964 wurde der nördliche Bahnsteig der neuen Station Berliner Tor für die Ringlinie in Betrieb genommen. Anschließend begann der Bau des südlichen Bahnsteigs. Am 2.1.1967 wurde die Neubaustrecke Berliner Tor - Horner Rennbahn in Betrieb genommen. Vermutlich kurz vorher war der Bau der neuen viergleisigen Station fertiggestellt worden.


Am viergleisigen Bahnhof Berliner Tor treffen sich die U-Bahnlinien U2 und U3. Ab Frühjahr 2006 findet hier das "Neue Umsteigen" statt. So nennt die HHA den ersten Teil des Linientausches zwischen den Linien U2 und U3. Gegenwärtig (2006) ist der Linientausch nur zur Hälfte realisiert, so dass die Fahrgäste für ihre Fahrt in die City und ihre Fahrt zurück genau ein einziges Mal umsteigen müssen - haben Sie verstanden, was gemeint ist ? Vielleicht hilft der Inhalt des folgenden Kastens weiter!

Der U-Bahnhof Berliner Tor wird gerade umgebaut, um die östlichen Linienäste der U2 und U3 zu tauschen. Dann könnten auf der Strecke nach Mümmelmannsberg 8-Wagen-Züge eingesetzt werden. Das ist gegenwärtig wegen der kurzen Bahnsteige der U3 auf dem Ring nicht möglich.

Die gegenwärtig aus Barmbek kommenden Züge der U2 werden dann westlich Berliner Tor auf die U3 wechseln und über Landungsbrücken wieder die klassische Ringstrecke nach Barmbek fahren.

Seit Anfang 2006 wechseln die Züge der U2 nur in der Richtung aus der City heraus westlich von Berliner Tor auf die U3. Ebenso wechseln die Züge der U3 in der Richtung aus der City heraus westlich von Berliner Tor auf die U2.

Den Grund für dies wohl einmalige Verfahren befindet sich hinter diesem Link:  i Zeittafel Nahverkehr, Oktober 2002. Wie es während der Bauzeit ab 2006 funktioniert, steht in der gleichen Zeittafel unter 2006.

Berliner Tor: In den 1670ern wurden die Stadtbefestigungen im östlichen Vorfeld durch das „Neue Werk“ verstärkt. Dies war ein Wall, der von der Alster bis zur Bille reichte. Durch eines seiner Tore führte die Straße nach Berlin.
Seite zuletzt geändert am 13.2.2010