Home |
Ringlinie- die Grafik |
Architektur- strömungen |
Feldstraße |
Gegen den Uhrzeigersinn |
Mit dem Uhrzeigersinn |
![]() |
![]() |
Welch ein Unterschied! Der weißgekachelte weit offene Eingang zur U-Bahn-Haltestelle wird von dem etwa 100 m entfernt stehenden grauen Hochbunker mit seinen 75 m breiten Seiten fast erdrückt. Der Hochbunker ist ein Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg.
Die Haltestelle Feldstraße mit ihrem weißgekachelten Eingangsgebäude wurde 1953/54 weitgehend neu gebaut. Der Architekt Hans Loop hatte dabei ebenfalls den markanten Uhrturm vorgesehen. |
![]() | |
Zweimal im Jahr findet in Hamburg der „Hamburger Dom“, ein Volksfest mit vielen Fahrgeschäften, statt. Dann sind Feldstraße und die Nachbarstation St. Pauli die nächstgelegenen U-Bahn-Haltestellen und sie haben Hochbetrieb! Nicht einmal der riesige Hochbunker kann die Stimmung der Dombesucher trüben. Entworfen wurde diese 1910 gebaute Haltestelle von den Architekten Raabe & Wöhlecke. Als die Haltestelle Feldstraße am 25.Mai 1912 eröffnet wurde, stand anstelle des Bunkers eine unter Denkmalschutz stehende Windmühle hinter dem Eingang. Ein auf Pfeilern sitzendes hölzernes Giebeldach mit je zwei Drachenköpfen, angeordnet wie die Pferdeköpfe an den niedersächsischen Bauernhäusern, schützten den Eingang der Haltestelle vor bösen Geistern. „Ländliche Ambiente in der Großstadt“ nannte dies die Hochbahn auf ihrer CD „Momentaufnahmen©2002“. |
![]() | |
| U-Bahn Feldstraße, auf dem Bahnsteig am 7.April 2005. Wer errät die Uhrzeit? Die weißen Kacheln an der Tunnelwand mit dem Wellenmuster in rot, gelb und blau wurden 1996 angebracht. Vorher waren die Wandfliesen ockerfarben und braun. | |
![]() | Zwischen den Stationen Schlump und Landungsbrücken fährt die U-Bahn fast ausschließlich im Tunnel. Dies kurze offene Streckenstück befindet sich unmittelbar nördlich der Haltestelle Feldstraße. Eine Fußgängerbrücke führt hier über die Gleise. Sie verbindet das Karolinenviertel mit der umgewidmeten ehemaligen Rinderschlachthalle (Baujahr 1913. Das von der Feldstraße aus sichtbare Denkmal des sterbenden Stiers wurde 1935 von Hans Martin Ruwoldt anlässlich eines Umbaus gestaltet). Der Tunnelmund ist von der erwähnten Fußgängerbrücke aus aufgenommen worden. Der Tunnel unterquert das Schlachthofgelände zwischen Feldstraße und Sternschanze. |