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Umbauwagen TU2
der Hamburger Hochbahn


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Hamburger
U-Bahn

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Umbauwagen in
„Die T-Wagen“.
TU2 oder TU 2 ?
Es kommen in der mir vorliegenden Literatur beide Schreibweisen vor. Es steht jedoch häufiger „TU 2“ als „TU2“.

Auf dieser Website steht die kürzeren Form. Ähnliches gilt für die anderen Typenbezeichnungen wie DT1, DT2, DT3, DT4 und TU1.

TU2 Museumswagen in Ohlstedt, 21.2.2010
TU2-Museumswagen am 21.2.2010 in Ohlstedt.
Parallel zur Lieferung der DT1-Wagen modernisierte die HHA in Eigenarbeit 102 T-Wagen der 9. bis 13. Lieferung im Zeitraum von 1959 bis 1961. Die solcherart modernisierten Wagen erhielten die Typenbezeichnung TU2. Sie konnten mit den T- und TU1-Wagen gemischte Züge bilden.

Bei dieser Modernisierung erhielten die Wagen neue Aufbauten: Das Holzgerippe wurde erneuert und mit 0,8 mm dünnem Blech aus nichtrostendem Stahl beplankt. Zum Vergleich: Beim T-Wagen war das Beplankungsblech 2 mm dick gewesen. Der Fahrerplatz verlief nun über die gesamte Wagenbreite und der Fahrer erhielt einen Sitzplatz.

Auch die Fahrgäste erhielten neue Sitze. Es waren Schalensitzbänke aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Man achtete dabei auf bunte Farben: entweder grau und blau oder grau und dunkelrot.

Bald hatten die Fahrzeuge den Spitznamen „Silberling“ erhalten.

Mit dem Umbau sollten Wartungskosten gespart werden. Aber bereits nach Ende 1970 ging der letzte TU2 aus dem Fahrgastbetrieb. Ob sich der Umbau wirklich gerechnet hat?

Die T-, TU1- und TU2-Wagen wurden ab 1963 bis etwa Ende 1970 aus dem Fahrgastbetrieb genommen. Die Tabelle zeigt die betriebsfähigen Fahrzeuge[5,Seite 96]:

T-Wagen TU1 TU2
August 1969 28 108 99
Ende Februar 1970 18 28 67
April 1970 4 8 67
Ende Mai 19700 0 60
Oktober 1970 0 0 8
30.Dezember 1970
(letzter Betriebstag TU2)
0 0 4

Aufnahmen vom TU2-Museumswagen

TU2 Museumswagen in Zufahrt auf Barmbek, 21.2.2010Am 21.2.2010 fahrt der Museumszug mit dem TU2-Museumswagen vorne in die Haltestelle Barmbek ein.

Links und rechts neben der Fahrzielanzeige sind die Lüftungsschlitze für den Fahrgastraum angeordnet. Die Anordnung der Stirnlampen lässt den Wagen optisch breiter erscheinen. kennen.

TU2, Fahrpult
Blick auf das Fahrpult. Einer der beiden runden Knöpfe betätigt die Türschließanlagen, der andere die Wagenpfeife.

Rechts am Fenster wurden ab dem 18.2.1968 im TU1 und TU2 die Linienbezeichnungen angezeigt.

TU2, InnenraumSo sieht es im Innenraum aus. Der TU2-Museumswagen hat graue und blaue Sitzschalen erhalten. Die alternative Farbauswahl war grau und dunkelrot.