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U1 Linien- grafik |
Sengelmannstraße |
Richtung Norderstedt |
Richtung Volksdorf |
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| Die beiden rucksackbepackten Herrschaften hatten es am 20.2.2010 besonders eilig. Die Automatik der Kamera hatte sich für eine Belichtungszeit von 1/13 Sekunde entschieden, so dass die laufenden Personen verwischt abgelichtet wurden. | |
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| Die beiden Herrschaften vom vorigen Bild haben die wirklich groß geratene Schalterhalle erreicht und versuchen, sich am Fahrkartenautomaten in den Besitz von Fahrkarten zu bringen. Oder wollen sie etwa Kinokarten erwerben? Über den beiden Automaten steht groß und deutlich: „ALLE KARTEN“. Links an der Wand ist ein weiß gekachelter Bereiche zu sehen. Die Türöffnung wurde zugemauert - es handelt sich um den gescheiterten Versuch, hier einen Kiosk zu vermieten. | |
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| Auf der Haltestellenseite zum Frühlingsgarten ist das Gelände deutlich höher als auf der Seite zur City Nord. Der Höhenunterschied wird durch Rampen überwunden. Radfahrer machen sich eine Spaß, die Rampe abwärts und mit reichlich Geschwindigkeit weiter durch den Fußgängertunnel zu fahren. | |
![]() | Signal am Ende des Bahnsteigs in Richtung Innenstadt. Das Schild links besagt: |
| Als die Hochbahnstrecke Kellinghusenstraße-Ohlsdorf geplant wurde, dachte man bereits an die Möglichkeit, auf dem Bahndamm an der Sengelmannstraße eine Haltestelle zur Bedienung der Alsterdorfer Anstalten vorzusehen.
Dies Vorhaben wurde tatsächlich realisiert, allerdings erst ein gutes halbes Jahrhundert später. Am 26.9.1975 wurde die Haltestelle Sengelmannstraße eingeweiht. Die bauliche Gestaltung wurde viergleisig realisiert, denn man hatte damals vorgehabt, von hier aus über Borgweg - Hauptbahnhof Nord - Jungfernstieg - Altona eine U-Bahnlinie nach Lurup zu bauen. Gleislose Bahnsteige in Sengelmannstraße, Hauptbahnhof Nord und Jungfernstieg zeugen hiervon. Nordöstlich der Station Sengelmannstraße - im Dreieck zwischen U-Bahn, S-Bahn und Güterumgehungsbahn - sollte auf einem ehemaligen Kleingartengelände ein neuer Betriebshof und eine Gleisbauwerkstatt entstehen. Das geräumte Kleingartengelände ist seitdem fast vollständig sich selbst überlassen worden und liegt brach. Aber in Hamburg soll eine Straßenbahn bzw. Stadtbahn gebaut werden. Die Planung sieht vor, dass brachliegende Gelände für den Betriebshof zu nutzen. Als Baubeginn ist 2012 vorgesehen. Die Haltestelle Sengelmannstraße bedient die nahegelegene City Nord, eine Bürostadt aus den späten 1960er Jahren. Deren erstes Gebäude wurde 1967 bezogen. Weiterhin wird die gartenstadtartige Wohnsiedlung „Frühlingsgarten“ bedient. Dies ist eine hübsche Einzelhaussiedlung aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Sie wurde wohl ursprünglich für die Familien der Offiziere und Unteroffiziere der Kasernen in Fuhlsbüttel erbaut. |
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| Die Haltestelle Sengelmannstraße ist nach der Straße Sengelmannstraße benannt. Die Straße wiederum ist nach dem Pastor an St. Michaelis, Herrn Heinrich Matthias Sengelmann (1821-1899), benannt. Er nahm sich gefährdeter Großstadtkinder, insbesondere der geistig zurückgebliebenen Kinder, an. Er gründete die Pflege- und Rehabilitationsstätte Nikolaistift, aus der die „Alsterdorfer Anstalten“ für nicht voll Erwerbsfähige und geistig Behinderte hervorgingen. | |