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Innenaufnahmen von den Museumswagen 11 und 220
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Wagen 11 | |
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| Die Netzspinnen an der Decken des Museumswagens sind ein beliebtes Fotomotiv. Bei diesem Foto der Netzspinne in Wagen 11 hat das Blitzlicht im glänzenden Lack einige Reflektionen erzeugt. Man beachte den historischen Schreibfehler beim Stationsnamen „Hudtwalckerstraße“. | |
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| Links an der Front befindet sich die Nische mit dem Klappsitz für den Zugbegleiter. Der Fahrer betritt seinen Fahrerstand durch die rechts im Bild sichtbare Tür. Seitlich an der
Kabine befindet sich eine Glasscheibe, die eine Sichtverbindung zwischen Fahrer und Zugbegleiter ermöglicht.
Fast mittig am oberen Bildrand ist der rote Griff der Notbremse zu sehen. Der Zugbegleiter hätte seinen Platz verlassen müssen, um sie zu betätigen. Unter der Notbremse befindet sich ein Feuerlöschkasten. Der an ihn angebrachte Pulverfeuerlöscher ist nicht historisch. Besonders ins Auge fällt die Haltesäule mit dem sorgfältig geputzten Handgriff. |
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| Die Sitzplätze der zweiten Klasse sind gepolstert gewesen. Das Bild vom anderen Wagenende zeigt im Vordergrund die zweite Haltesäule und den zweiten Feuerlöschkasten. In ihm war früher eine
Wasserspitze untergebracht; nun ist es ein Pulverfeuerlöscher. Die Aufschrift am Kasten lautet „Feuerspritze! Zum Gebrauch Deckel aufklappen und Spritze herausheben.“
Die Schiebetüren waren aus Eichenholz. Später wurden sie durch Schiebetüren aus Aluminium ersetzt. Die alten Türgriffe wurden dabei wieder verwendet. Das Emailschild besagt „Nicht öffnen, bevor der Zug hält!“. Die Spiegelung entstand durch den Fotoblitz. |
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Wagen 220 | |
![]() | Bild links: Wagen 220 am 8.11.2008 in der Haltestelle Saarlandstraße. Der Wagen 11 führt die 2. und die 3. Wagenklasse. Der Wagen 220 führt nur die 3. Wagenklasse. Der Wagen 220 wurde als Zweirichtungsfahrzeug gebaut. Deshalb hat er auf jeder Seite einen Fahrerstand. |
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| Der Fahrerstand am anderen Wagenende ist nicht ganz so breit. Links neben dem abgetrennten Fahrerstand ist der Klappsitz für den Zugbegleiter oder für den Postschaffner zu sehen. Das nach vorn gerichtete Fenster am Klappsitz geht nicht so weit herab wie das entsprechende Fenster des Wagens 11. | |
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| Einige Hinweisschilder informieren die Fahrgäste über das gewünschte Verhalten in der U-Bahn. Die beiden Schilder sind stellvertretend für etliche mehr! Noch interessanter sind die im Wageninneren angebrachten Reklameschilder: Snuten und Poten ein Genuss, Als Knabe hatte ich den Spruch natürlich gerne verdreht: Als ich Morsen lernte, hatte ich während der täglichen U-Bahn-Fahrten auf dem Arbeitsweg die Schildertexte in Morselautschrift rezitiert. „So wichtig“ war dann di-di-dit dah-dah-dah di-dah-dah di-dit dah-di-dag-dit di-di-di-dit dah di-dit dah-dah-dit. Das übte! | |