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Zeittafel Teil 4:
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Inhaltsverzeichnis Hamburger U-Bahn |
Sambawagen und Straßenbahn in Hamburg |
Zeittafel (1945-1999) |
| 2000 | Als weitere mögliche Strecken wurden genannt:
S Im Werk Ohlsdorf wurde ein Bürotrakt abgerissen und neu aufgebaut. Das SAT-Programm beginnt für die Baureihe 472. SAT bedeutet hier: Selbstabfertigung der Züge durch den Triebwagenführer. S Im November wurde bei der Hamburger S-Bahn die 1. Wagenklasse abgeschafft. Die Züge führen nur noch die 2. Klasse. |
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| 2001 | U Erneuerung der U-Bahn-Strecke zwischen Mundsburg und Barmbek.
S 11. April 2001: Der zweite „erste Spatenstich“ für die S-Bahn zwischen dem Flughafen und dem Bahnhof Ohlsdorf erfolgte (vergleiche Mai 1991). Die Tunnelbohrmaschine erhielt später den Namen „Sofia“ (S-Bahn Ohlsdorf - Flughafen in Arbeit).
Am 26.1.2001 fuhr ein Zug der Baureihe 471 (Vormals ET/Em171) letztmalig im fahrplanmäßigen Dienst. Von 1939 bis 1958 wurden 73 Garnituren dieser Baureihe gebaut.
Die Planung sah auf dem größten Teil der Route einen eigenen Gleiskörper vor. Die Strecke sollte vom Hauptbahnhof über die U-Bahn-Stationen Lohmühlenstraße, Mundsburg und Borgweg, durch den Stadtpark, an der S-Bahn-Station Rübenkamp vorbei nach Steilshoop führen und etwa 220 Millionen Mark kosten. Dazu kämen Fahrzeuge für 150 Millionen DM und ein Betriebshof im Gleisdreieck zwischen Rübenkamp und Sengelmannstraße für 80 Millionen DM. Aber nicht alles läuft so, wie man es plant. Einige Wochen später, im September, war Bürgerschaftswahl. Danach war die SPD war nur noch in der Opposition. Fortsetzung: Siehe Oktober 2002. |
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| 2002 | 6.2.2002: Die AKN Eisenbahn AG und die Hamburger Hochbahn AG hatten die NBE Nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH mit Sitz in Kaltenkirchen gegründet. Zweck des Unternehmens ist der Betrieb der Regionalbahnstrecke
Neumünster - Bad Segeberg - Bad Oldesloe. Die Betriebsaufnahme war im Dezember 2002 mit voraussichtlich 12 Mitarbeiter vorgesehen.
S 24.Juli 2002: Man stellte fest, dass die S-Bahn zum Flughafen nicht wie geplant im Jahre 2005 fertig gestellt sein wird, sondern erst 2007. (vergleiche jedoch November 2004) U U4: 1968 und Ende der 1980er Jahre plante man den Bau einer U-Bahnstrecke von Barmbek über Steilshoop bis nach Bramfeld mit fünf Haltestellen: am Schwalbenplatz und Elligersweg in Barmbek,
unter dem Einkaufszentrum in Steilshoop sowie an der Ellernreihe und der Heukoppel in Bramfeld. Allerdings mangelte es am Geld. Im Oktober 2002 wurden die seit Jahresbeginn im Auftrag der Behörde für Bau und Verkehr durchgeführten Untersuchungen für den Anschluss der Hafencity an den öffentlichen Personennahverkehr abgeschlossen. Man hielt eine unterirdische U-Bahn, die aus der U3 am Rathaus ausgefädelt wird, für die beste Lösung. Bei dieser Gelegenheit wollte man auch die U-Bahn-Stichlinie von Barmbek über Steilshoop nach Bramfeld anpacken. Die HHA plante einen Austausch von Teilen der Streckenführung der Linien U2 und U3 und die Einrichtung einer neuen Linie U4 von Bramfeld über Rathaus in die Hafencity. Weiterhin bot sich die Option, die U-Bahn über Wilhelmsburg bis nach Harburg zu verlängern. Im Zuge dieser Baumaßnahme sollte der U-Bahnhof Berliner Tor umgebaut werden, um die östlichen Linienäste der U2 und U3 zu tauschen. Dann könnten auf der Strecke nach Mümmelmannsberg 8-Wagen-Züge eingesetzt werden, was wegen der kurzen Bahnsteige der U3 auf dem Ring nicht möglich wäre. Die damals über Barmbek kommenden Züge der U2 würde westlich Berliner Tor auf die U3 wechseln und über Landungsbrücken wieder die klassische Ringstrecke nach Barmbek fahren. Das Gesamtpaket würde rund 550 Mio. € an Investitionen erfordern:
Für die Stichstrecke nach Bramfeld waren fünf Stationen geplant:
HVV Der HVV erweiterte sein Tarifgebiet um die schleswig-holsteinischen Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg. Der HVV-Gesamtbereich wurde somit auf 5057 km² erweitert. In dem großen Tarifgebiet lebten rund 2,75 Millionen Einwohner. Dabei wurde der tarifliche „Großbereich Hamburg“ erweitert, und zwar um die Stadt Quickborn und die Gemeinden Ammersbek, Ellerau, Börnsen, Jork und Timmerhorn. |
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| 2003 | U Brückenschlag 2003: Unter diesem Arbeitsnamen erneuerte die Hamburger Hochbahn AG (HHA) im Sommer 2003 die Straßenbrücken der Walddörferbahn im Bereich Barmbek, Bramfeld und Wandsbek
Gartenstadt.
i Hier sind einige Fotos von den Bauarbeiten am 12.7.2003 bei der U-Bahn-Haltestelle Habichtstraße und am 7.8. in der Bramfelder Chaussee.
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| 2004 | U U4: Im Juni 2004 wurden weitere Details zur geplanten U4 bekannt. Demnach würde im Zuge der Bauarbeiten ab 2007 die U3 zwischen Rathaus und Rödingsmarkt für 3 Jahre nicht fahren können. Man wollte eine "wandernde
Baustelle" in der City einführen. Man dachte, dass die Stichstrecke zur Hafencity 2011 in Betrieb gehen würde und rechnete mit 22000 Fahrgästen pro Tag.
Das Planfeststellungsverfahren sollte Mitte 2005 beginnen, der Baubeginn würde 2007 sein. Wie im „Hamburger Wochenblatt“ vom 27.Oktober zu lesen ist, hatte der Stadtentwicklungsdirektor erklärt, dass der Bau des Steilshooper Streckenzweigs davon abhänge, ob der Bund sich daran beteiligen würde. Anfang Dezember sickerte durch, dass der Bau dieser U-Bahn-Strecke wohl nicht durch den Bund gefördert werden würde: Nach dem standardisierten Bewertungsverfahren für große Verkehrsprojekte erhielte die U4 nicht die nötige Punktzahl für eine finanzielle Beteiligung des Bundes. Somit würde sich die geplante Anzahl Stationen in der Hafencity möglicherweise von zwei auf eine reduzieren. Passend dazu bekräftigte (Quelle: Hamburger Wochenblatt von 15.12.2004) am 9.Dezember die Bezirksversammlung Hamburg-Nord, dass sie weiterhin für eine Stadtbahn Bramfeld - Steilshoop - City Nord - Stadtpark - Barmbeker Straße - Hauptbahnhof und neuerdings weiter in die Hafencity sei. Am 15.Dezember verkünden die Nachrichten im Rundfunk, dass sich die geplante Streckenführung zur Hafencity wie folgt ändere:
Aus Zeitungsberichten ging hervor, dass die neue Strecke mit 255 Mio. € um 5 Mio. € teurer würde als die vorher geplante Strecke. Somit ist jeder Hamburger Bürger mit etwa 150 € an der neuen U-Bahn-Strecke beteiligt. Jeder Meter kostet 75000 €. Die neue Strecke sei 3,4 km lang und führe im Bogen unter ABC-Straße und Neustadt weiter zur Hafencity. S 24.11.2004: Man stellte fest, dass die S-Bahn zum Flughafen nicht, wie in der letzten Planverschiebung vorgesehen, im Jahre 2007 fertiggestellt sein würde. Die geplante Fertigstellung verschiebe sich weiter auf 2008. Begründung: Der Boden sei weniger tragfähig als bislang vermutet. Die Baukostenschätzung summiere sich auf 240 Millionen €. (Informationsquellen: Zeitung „Die Welt“ und Berichterstattung im Rundfunk.) 12. Dezember 2004:HVV Der HVV erweiterte sein Tarifgebiet um die niedersächsischen Landkreise Harburg, Lüneburg und Stade. Der HVV-Gesamtbereich wurde somit auf 8616 km² erweitert. In dem großen Tarifgebiet lebten rund 3,29 Millionen Einwohnern. (Informationsquelle: Takt-Regio Niedersachsen/Bremen, Deutsche Bahn AG, Ausgabe 3/2004) |
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| 2005 | U Am 20.Juli stand in der Zeitung „Die Welt“ unter der Überschrift 300 Millionen Euro für neue U-Bahn-Züge ein Artikel über die geplante Beschaffung der neuen Fahrzeuggeneration Dt5. Mit diesen Zügen solle die Fahrzeuggeneration Dt3 ersetzt werden. Man dachte an 3- oder 4-Wagen-Garnituren mit Durchgangswagen, so dass sich die Fahrgäste während der Fahrt auf die Wagen der gesamten Garnitur verteilen könnten. Die Ausschreibung ende im Oktober 2005. Auftragserteilung sei für Frühjahr 2006 vorgesehen. Der Testbetrieb solle Mitte 2009 beginnen und bis Ende 2010 dauern. Danach solle pro Monat eine neue Garnitur beschafft werden. Insgesamt sollen es 75 Garnituren werden. (Vergleiche Dezember 2006) U Ebenfalls ab etwa dem 20.Juli begann der unter Oktober 2002 erwähnte Umbau in den Tunnelanlagen westlich der Station Berliner Tor. Geplant war bis 2009 ein Tausch der Linien U2 und U3. Damit würde aus der U3 -wie es schon 1912 war- eine Ringlinie. Die U2 führe in Zukunft von Niendorf-Nord bis Mümmelmannsberg. Die U2 führe dadurch nur noch Stationen mit langen Bahnsteigen an, so dass dort Züge mit 8 Wagen eingesetzt werden könnten. Die Ringlinie bliebe auf Züge mit 6 Wagen beschränkt, denn einige ihrer Stationen hätten nur 90 m lange Bahnsteige. |
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| 2006 |
U Anfang 2006 war der Umbau am Berliner Tor soweit vollzogen, dass in Fahrtrichtung West nach Ost der Linientausch erfolgte. In der Gegenrichtung solle er allerdings erst 2009 erfolgen. Da auf der Ringstrecke über St. Pauli nur 6-Wagenzüge fahren können, wurde ein geradezu genialer Zugumlauf realisiert: ![]() Die nicht kreisförmig dargestellte Station ist Berliner Tor. Die „alte“ Ringstrecke von 1912 ist mit nur einem Strich in blau dargestellt.
S 26.Juli: Der Schildvortrieb für die zweite Tunnelröhre der S-Bahn zum Flughafen erreichte ihren Zielschacht. Nun waren beide Tunnelröhren gebohrt! Mittlerweile rechnete man mit einer Inbetriebnahme der Bahnverbindung ab der zweiten Hälfte 2008. Die erwarteten Baukosten für das Projekt betrugen 280 Millionen €. 40% davon bezahle die Stadt Hamburg, 60% der Bund.
UAm 22.12.2006 gab die HHA in einer Presseinformation Einzelheiten zur Beschaffung neuer Fahrzeuge bekannt. Es sollten mindesten 67 Garnituren des neu entwickelten Typs Dt5 vom Bieterkonsortium Alstom/Bombardier beschafft werden. Die ersten Garnituren sollten 2009 in Betrieb gehen. Eine Dt5-Garnitur bestünde aus drei Wagen mit offenen Durchgängen zwischen den Wagen. (Vergleiche Juli 2005). |
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| 2007 |
U U4: Am 8.Juni wurde zwischen Senat und HHA das Vertragswerk über den Bau der U-Bahnlinie zur Hafencity unterzeichnet. Die neue Tunnelstrecke sollte nun vom Jungfernstieg aus zwischen Große Bleichen und Neuer Wall in Richtung Baumwall geführt werden. Die Baukosten hatten sich gegenüber der letzten Schätzung (vergl. 2004) auf 290 Mio. € erhöht. Als Grund für die Erhöhung wurden höhere Stahlpreise und der Bauboom genannt. Der Bund beteilige sich mit 113 Mio. € an den Baukosten. Man meinte, Ende 2011 mit dem Bauvorhaben fertig zu sein. Der feierliche 1. Spatenstich erfolgte am 23.August. Die Tunnelbohrmaschine erhielt später den Namen „Vera“ (Von der Elbe Richtung Alster). Am 11.September wurden Einzelheiten veröffentlicht. Die 1,2 km lange Tunnelstrecke Überseequartier - Lohsepark sollte in offener Bauweise entstehen. Der Boden würde dafür 20 m tief ausgebaggert werden. Vom Überseequartier aus solle ab Juni/Juli 2008 per Schildvortrieb in Richtung Jungfernstieg mit 10 m pro Tag eingleisig gebaut werden. Im Mai 2009 wollte man dort angekommen sein. Danach sollte bis Mai 2010 die zweite Tunnelröhre gebohrt werden. Ebenfalls ab Mai 2010 sollten die beiden Haltestellen Überseequartier und Lohsepark ausgebaut werden. Die Station Überseequartier wurde von den Darmstädter „netzwerkarchitekten“, die Station Lohsepark von „Raupach Architekten“ aus München entworfen. Die Station Überseequartier sollte den Fahrgast in eine inszenierte Unterwasserwelt eintauchen lassen. Die Architektur der Station Lohsepark habe den Hamburger Hafen als Containerumschlagplatz zum Thema. Deren Farbgestaltung sollte an die Farben der Hamburger Speicherstadt erinnern und die Beleuchtung sollte an die Tageszeit und die Jahreszeit angepasst werden. Die Eröffnung der Strecke sollte im Dezember 2011 erfolgen. Man rechnete mit täglich 35000 Fahrgästen. Leider müsste bei dieser Gelegenheit auch der erst im Mai 2006 nach umfangreichen Bauarbeiten neu eröffnete Jungfernstieg in seinem östlichen Bereich wieder zur Baustelle werden. Man würde für Bauzeit einen i schwimmenden Anleger für die Alsterschiffe einrichten. Als Trost soll für die Bürger ein Informationspavillon aufgestellt werden. Nachtrag: Der Informationspavillon wurde am 30.Mai 2008 eröffnet. Die HHA hat eine Website eingerichtet, die über die U4 und deren Bau informiert: u4.hochbahn.de. Nachtrag 18.Juli 2008: Offensichtlich wurde der Stationsname Lohsepark zwischendurch in „Hafencity Universität“ abgeändert. HVV Zum 10.Juni wurden die Preise für HVV-Fahrkarten mal wieder reformiert. Die Tendenz war leicht aufwärts gerichtet. Einige Relationen (wie etwa die Strecke Ohlsdorf - Poppenbüttel) wurden jedoch auch billiger. S Am 10.12.2007 wurde die Verlängerung der S-Bahn-Linie S3 von Neugraben nach Stade in Betrieb genommen. Die S-Bahn fährt auf diesem Teilstück mit normalen Bahnwechselstrom aus der Oberleitung. Dazu wurden Fahrzeuge beschafft, die sowohl mit Bahnwechselstrom als auch mit dem auf den sonstigen Hamburger S-Bahn-Strecken verwendeten Gleichstrom aus der Stromschiene fahren können. |
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| 2008 | U Außerdem erwähnte Herr Elste die Möglichkeit, zum Volksparkstadion (2008 heißt es „HSH Nordbank Arena“) eine Stadtbahn zu bauen, die weiter zum Osdorfer Born verlängert würde. Ein U- oder Stadtbahnanschluss des Stadtteils Steilshoop wurde in den verschiedenen Zeitungsartikeln offensichtlich nicht erwähnt. U U4: Am 8.4. traf die Tunnelbohrmaschine per Schiff in Hamburg ein. Sie ist 650 t schwer, 7 m breit und 74 m lang. Sie wurde in Baugruppen transportiert. Ihr Preis beträgt 8 Mio €. Hersteller ist die Firma Herrenknecht AG in Schwanau-Allmannsweier zwischen Freiburg und Straßburg. U U4: Am 8.5. eröffnete die HHA am Jungfernstieg einen Pavillon. In ihm können sich die Besucher multimedial über die sich im Bau befindliche U-Bahnlinie U4 informieren. Im Oktober wurde der Pavillon in der Verschwendungsliste öffentlicher Gelder, dem Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler, aufgeführt. Demnach kostete der Bau des Pavillons ca. 500000 €. Der Betrieb des Pavillons verursache jährliche Kosten von bis zu 170000 €. Der Pavillon solle bis 2011 bestehen. Nachtrag 2011: Sein letzter Öffnungstag war der 9.10.2011.
Im genannten Koalitionsvertrag steht unter der Überschrift „Stadtbahn“:
Hamburg führt in der laufenden Legislaturperiode eine moderne Niederflur-Stadtbahn ein. Ziel ist die Schaffung eines eigenständigen Netzes in betriebswirtschaftlich sinnvoller Größe (von mindestens 40 km), das die bestehenden Netze ergänzt. Ausgehend vom Betriebshof im so genannten Gleisdreieck wird der erste Streckenabschnitt von Steilshoop bis Borgweg gebaut. Die Koalitionspartner sind einig, dass danach sofort weiter gebaut wird. Allerdings wird ergebnisoffen geprüft, ob zunächst die Strecke - wie von der CDU gewünscht - nach Westen oder erst die von der GAL favorisierte Verbindung über Barmbek in die Innenstadt weitergebaut wird. Ein wichtiger Faktor für die Entscheidung sind die Zuschüsse, die vom Bund im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes zu erwarten sind. Ende Mai 2008: U Brückenschlag 2008: Unter diesem Arbeitsnamen erneuerte die HHA einige Brücken zwischen Lattenkamp und Klein Borstel:
S 11.Dezember 2008: Feierliche Eröffnung der S-Bahn-Strecke von Ohlsdorf zum Flughafen. Der Betriebsbeginn erfolgte am Folgetag. Man erwartete, dass auf der neuen S-Bahn-Strecke täglich 13500 Fahrgäste befördert würden. Die jetzige Buslinie 110 zwischen Ohlsdorf und Flughafen wurde zum 14.12.2008 eingestellt. Die aus der City kommenden Züge zum Flughafen werden nun in Ohlsdorf geflügelt. Eine Zughälfte fährt weiter zum Flughafen, die andere fährt nach Poppenbüttel. |
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| 2009 |
HVV Zum 1.Januar wurden die Preise für HVV-Fahrkarten angepasst. Die Tendenz war deutlich aufwärts gerichtet.
U 12.Januar 2009 bis 28.Juni 2009: Solange war die U-Bahn zwischen Gänsemarkt und Berliner Tor außer Betrieb. In dieser Zeit wurden durchgeführt:
Am 14.10. wurde der bisherige Vorentwurf für den ersten Bauabschnitt der ersten Straßenbahnlinie präsentiert. Hier die wesentlichen Erkenntnisse:
Herr Ulrich Sieg, der Schienenvorstand der HHA, sagte zu den vorgesehen Fahrzeugen: „Die neuen Züge werden 37 Meter lang und mit Drehgestellen ausgestattet, welche eine hohe Laufruhe versprechen und wenig Lärm erzeugen.
Insgesamt 210 Fahrgäste finden in den Zügen Platz, die mit 2,65 Metern die Herr Günter Elste, Vorstandsvorsitzender der HHA sagte: „Mit der Stadtbahn werden wir das Leistungsangebot auf wichtigen Strecken deutlich ausbauen. Diese Weichenstellung ist sowohl verkehrlich als auch aus Gründen des Klima- und Ressourcenschutzes notwendig. Nicht zuletzt die intelligente Verkehrsführung mit Vorrangschaltungen an den Kreuzungen wird die Hamburgerinnen und Hamburger überzeugen, denn wir halten mit der Stadtbahn nur an den Haltestellen und nicht an den Ampeln.“ U U4: Die Tunnelbohrmaschine der U4 erreichte laut Pressemitteilung der HHA vom 16.10.2009 den Zielschacht am Jungfernstieg. Nun würde sie zurückgezogen und ab Anfang 2010 könne sie die zweite Röhre bohren. Leider hatte das Bohren des Tunnels 4 Monate länger gedauert als geplant. Da zwei Tunnel zu bohren sind, würde sich die voraussichtliche Inbetriebnahme der U4 um rund 8 Monate auf September 2012 verzögern. Die aktuelle Kostenschätzung hatte sich auf 324 Mio € erhöht. Erste Probefahrzeuge des neuen U-Bahnfahrzeuges Dt5 sollten im Laufe des Jahres 2009 geliefert werden. Statt der Probefahrzeuge kam im Oktober 2009 die Information, dass die ersten Probefahrzeuge erst gegen Mitte 2011 ausgeliefert würden. |
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| 2010 |
HVV Zum 1.Januar wurden die Preise für HVV-Fahrkarten angepasst. Die Tendenz ist deutlich aufwärts gerichtet. Außerdem führte die HHA Mitte Januar eine Funktionsverbesserung an ihren Fahrkartenautomaten durch und handelte sich dadurch i Kritik in der Boulevardpresse ein.
U Im Sommerhalbjahr führte die HHA diverse Arbeiten an ihrem Hafenviadukt aus. Es handelte sich um
i Zwei Fotos vom 15.5.2010 während des Umbaus
Am 28.11.2010 kündigte die GAL die Koalition mit der CDU. Am Tag darauf entließ Hamburgs Erster Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) Senatoren der GAL. Am 30.11.2010 verkündete er: „Heute hat der Senat unter meiner Leitung ... beschlossen, die weiteren Planungen zur Realisierung der Niederflurbahn zu stoppen.“
U U4: 1.12.2010: Die Tunnelbohrmaschine der U4 erreichte laut dem Regionalrundfunksender „NDR 90,3“ den Jungfernstieg. Somit sind nun beide Tunnelröhren gebohrt. |
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| 2011 | HVV Zum 1.Januar wurden die Preise für HVV-Fahrkarten angepasst. Die Tendenz war diesmal noch deutlicher als in den Vorjahren nach oben gerichtet: Der Hamburgische Senat hatte entschieden, für
2011 die Tarife um insgesamt gemittelt 3,2% anzuheben. In den Vorjahren waren es „nur“ 2,2%.
Stadtbahn Hamburg, 1. Bauabschnitt, U-Bahn Kellinghusenstraße bis Bramfeld Dorfplatz
Im Planfeststellungsverfahren Stadtbahn Hamburg hat die Vorhabensträgerin, die Hamburger Hochbahn AG, den Antrag auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens nach § 28 des Personenbeförderungsgesetzes in Verbindung mit § 73 des
Hamburgischen Verwaltungsverfahrensgesetzes zurückgenommen. Die seit 1. Mai 2011 das Verfahren führende Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat daraufhin das Planfeststellungsverfahren mit sofortiger Wirkung eingestellt. Das
Verfahren ist damit beendet und die eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen haben sich erledigt. U Im Sommerhalbjahr, geplant vom 9.5.2011 bis 28.8.2011, wollte die HHA das Projekt „Ostring“ durchführen. Die ehemalige Ringstrecke zwischen Mundsburg und Berliner Tor sollte saniert werden. Der 9.5.2011 wurde eingehalten, der 28.8.2011 konnte nicht eingehalten werden: Die Teilstrecke soll bis zum 3.10.2011 einschließlich gesperrt bleiben. Die Haltestelle Uhlandstraße konnte sogar erst zu Ende Oktober 2011 wieder in Betrieb genommen werden. Am 1.12.2011 traf in Hamburg der erste i Dt5 ein. Somit kann in Hamburg das Fahrzeug für den Einsatz im Hamburger U-Bahn-Netz vorbereitet werden. Die vorausgegangenen Erprobungen der ersten Dt5-Fahrzeuge umfassten umfangreiche Fahrzeugteste in Brandenburg und Teste in einer Wiener Klimakammer. Ab Januar 2012 soll der nach Hamburg gelieferte Dt5 auf der Hochbahn-Teststrecke bei Farmsen und auch im Netz erprobt werden. |
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| 2012 | HVV Zum 1.Januar wurden die Preise für HVV-Fahrkarten um durchschnittlich 2,8% erhöht. Als Begründung wird behauptet, die Tarifanhebung sei notwendig, um das Leistungsniveau des HVV
aufrechtzuerhalten. Mit den höheren Fahrpreisen würden die Kostensteigerungen bei den Verkehrsunternehmen aufgefangen und laufende Leistungsverbesserungen finanziert.
U Im Sommerhalbjahr führte die HHA ihr Sanierungsvorhaben „Winterhuder Brücken“ durch. Es beinhaltete
U U4: Am 13.7.2012 wurde bekanntgegeben, dass die U4 nun erst am 9.12.2012 in Betrieb gehen wird. Ab dann sollen die Fahrgäste die Haltestelle Überseequartier benutzen können. Die Züge fahren dann ohne Fahrgäste weiter zur Haltestelle „HafenCity Universität“, um dort die Fahrtrichtung zu ändern. Für die Fahrgäste soll die Haltestelle „HafenCity Universität“ erst im Sommer 2013 eröffnet werden, denn vorher ist die neue Universität noch nicht in Betrieb. Zur allgemeinen Verblüffung verkündete die HHA am 19.11.2012, dass bereits vom 29.11.2012 bis 8.12.2012 ein Fahrgastbetrieb durchgeführt würde. Es sei der Streckenteil Jungfernstieg - Überseequartier - HafenCity Universität bei diesem „Schnupperbetrieb“ kostenfrei benutzbar. Die Haltestelle HafenCity Universität würde im Rahmen dieses Schnupperbetriebs mit Fahrgästen angefahren. Ab dem 9.12.2012 bis zu ihrer Eröffnung würde die Haltestelle HafenCity Universität zwischen 10 und 18 Uhr nur am Wochenende und an Feiertagen mit Fahrgästen angefahren werden. U Am 7.11.2012 ging der erste Dt5 in den Fahrgastbetrieb. Die neuen Dt5-Züge sollen zunächst auf der U3 (Ringlinie) eingesetzt werden. |
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| 2013 | HVV Die jährliche Fahrpreiserhöhung der HVV-Fahrausweise zum 1.Januar beläuft sich auf durchschnittlich 3,5% und ist somit wirklich gepfeffert. Diesmal hat sich der HVV eine recht magere
Begründung ausgedacht: Mit der Tarifanhebung reagiert der HVV auf die Kostenentwicklung bei den Verkehrsunternehmen.
U Am 22.1.2013 verkündete die HHA in einer Pressemitteilung: Man habe vor, im Jahr 2013 die Haltestellen Osterstraße, Emilienstraße,Christuskirche und Kiwittsmoor barrierefrei auszubauen. Außerdem soll mit den Bauarbeiten für den barrierefreien Ausbau der Haltestellen Eppendorfer Baum, Hammer Kirche und Wandsbek-Gartenstadt mit dem Ziel einer Fertigstellung in 2014 begonnen werden. 2015 sollen weitere fünf Haltestellen barrierefrei zugänglich sind. U U4: 24.4.2013: Den Architektenwettbewerb zur geplanten U4-Haltestelle „Elbbrücken“ hat das Hamburger Büro gmp (Gerkan & Marg) gewonnen. Es handelt sich im Prinzip um eine Glasröhre im Halbkreisquerschnitt über den beiden Seitenbahnsteigen. Die Glaskonstruktion wird von einem außenliegenden Stahlgerüst getragen. Das Architektenbüro ist für solche Entwürfe bekannt - siehe die neuen Flughafenterminals in Fuhlsbüttel und den Berliner Hauptbahnhof. |
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