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V7 Hamburger Straßenbahn - Sambawagen

Sambawagen-
Straßenbahn in Hamburg
(Folgeseite)

Fahrplanauszug Linie 2, Sommer 1977

Linie 2: Später abfahren, schneller ankommen

Die Bildmontage aus dem Sommerfahrplan 1977 der Linie 2 beweist: Es geht! Die Strecke wurde an Arbeitstagen (grauer Hintergrund) in 43 Minuten zurückgelegt. Am Wochenende (rosa Hintergrund) benötigte die Straßenbahn dagegen lediglich 38 Minuten.

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Alle vier Jahre wieder...

Stadtbahn in Bochum (Februar 2003)
Februar 2003: Stadtbahn in Bochum - so könnte eine Stadtbahn in Hamburg aussehen.

Alle 4 Jahre wieder wird in Hamburg die Landesregierung (die Bürgerschaft) gewählt. Zufällig immer kurz vor den Wahlen geht das Gerücht um, dass in Hamburg eine neue Straßenbahn gebaut werden soll.

So schrieb Gernod Knödler in der „TAZ“ am 25.7.2001 unter dem Titel „Stadtbahn nach Steilshoop“: Wie Bausenator Eugen Wagner (SPD) gestern bekannt gab, wird seine Behörde im August das Planfeststellungsverfahren für die erste, zwölf Kilometer lange Strecke vom Hauptbahnhof nach Steilshoop einleiten. Wenn alles glatt läuft, könnte Ende 2002 mit dem Bau begonnen werden und 2010 die erste Bahn starten ...

Die Planung sah auf dem größten Teil der Route einen eigenen Gleiskörper vor. Die Strecke sollte vom Hauptbahnhof über die U-Bahn-Stationen Lohmühlenstraße, Mundsburg und Borgweg, durch den Stadtpark, an der S-Bahn-Station Rübenkamp vorbei nach Steilshoop führen und etwa 220 Millionen Mark kosten. Dazu kämen Fahrzeuge für 150 Millionen DM und ein Betriebshof im Gleisdreieck zwischen Rübenkamp und Sengelmannstraße für 80 Millionen DM.

Aber nicht alles läuft so, wie man es plant. Einige Monate später war die nächste Bürgerschaftswahl. Danach war die SPD war nur noch in der Opposition. Im  i August 2002 wurde bekanntgegeben, dass nun doch eine U-Bahn von Barmbek über Steilshoop nach Bramfeld gebaut werden solle. Zwei Jahre später war offensichtlich, dass aus der U-Bahn wohl nichts werden würde.

Aber alle 4 Jahre wird in Hamburg die Landesregierung neu gewählt. Die neue Landesregierung ab 2008 versprach die  i Einführung einer Straßenbahn noch während der Legislaturperiode.

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Straßenbahnliteratur
(Hamburg)

Siehe auch:
zentrales Quellenverzeichnis. Die Ziffern in den eckigen Klammen [ ] beziehen sich darauf.


  • Erich Staisch[16]: Straßenbahn adieu, Hamburg 1978.
    Das Büchlein erschien zur Einstellung der Straßenbahn in Hamburg und erzählt auf 183 Seiten die Geschichte der Straßenbahn in Hamburg von den Pferdeomnibussen bis zur Betriebseinstellung. Es enthält viele Fotos, Zeichnungen, Karten und einige tabellarische Übersichten. Dies Büchlein ist nur noch antiquarisch erhältlich.

  • Verkehrshistorische Reihe, VVM[51 und folgende]
    Jeder Band dieser Reihe enthält ein Schwerpunktthema auf etwa 60 Seiten im Format DIN-A4. Erhältlich sind diese sehr detailliert geschriebenen kartonierten Hefte beim VVM. Wenn man den  i VVM in Aumühle oder Schönberger Strand nicht aufsuchen kann, lassen sich diese Hefte und weitere Straßenbahnliteratur über die Website des VVM erwerben. Ebenfalls beim VVM sind drei kartonierten Bücher von Hermann Hoyer über den Wagenpark der Hamburger Straßenbahn erhältlich. Der Titel des ersten dieser Bücher lautet[51]: „Die Hamburger Straßenbahn, Wagenpark, 1. Teil von 1894-1921“.

  • Dierk Strothmann[12]: Hamburg im 20. Jahrhundert (Band 1), Hamburg 1998 ist kein reines Straßenbahnbuch. Es enthält jedoch auf seinen 200 Seiten Inhalt 21 Seiten über die Straßenbahn in Hamburg. Es ist ein Abriss der Geschichte von den Pferdeomnibussen bis zur letzten Fahrt am 30.September 1987. Das Ganze ist mit vielen Fotos und einigen Erlebnisberichten ausgeschmückt.

  • Hamburger Hochbahn A.G. (Herausgeber)[3]: Eine Fahrt durch sechs Jahrzehnte mit der elektrischen Straßenbahn, Hamburg o.J. (1954?).

    Dies ist das wohl netteste Büchlein über die Hamburger Straßenbahn. Es ist im DIN-A5-Format quer. Die 100 Seiten enthalten lebendig geschriebene Texte und hübsche Zeichnungen. Leider ist es nur noch antiquarisch erhältlich. Aber vielleicht findet sich jemand, der es nachdruckt!

  • Peter Sohns[30] hat seine „Linienchronik der Hamburger Straßenbahn 1894-1978“ geradezu akribisch zusammengestellt. Die 162 Seiten der Broschüre im Format DIN-A4 enthalten die Linienwege im Laufe der Zeit. Zu fast jeder Linie sind zwei gezeichnete Linienverlaufspläne für 1937 und 1957 enthalten. Der Text wird durch Fotos und einige Karikaturen aufgelockert. Weiterhin liegt der Gesamtstreckenverlauf von 1967 etwa im Format DIN-A3 und der von 1916 etwa im Format DIN-A2 bei.

  • Postgeschichtliche Blätter Hamburg 1978, Heft 21[31]:
    Hier ist der 20 Druckseiten lange Artikel Erich Kuhlmann: „Post und Straßenbahn in Hamburg“ enthalten. Er informiert detailliert über den Poststraßenbahnverkehr und die Straßenbahnbriefkästen in Hamburg.

  • Horst Buchholz[74]: Die Hamburger Straßenbahn - Entwicklung des Liniennetzes 1866-1978, Hamburg 2008, VVM
    Das 392 Seiten starke Buch informiert detailliert über die Entwicklung des Liniennetzes, über Dachzeichen und historische Hintergründe. Es enthält viele Linienskizzen und Fotografien.

Weblinks

Nachfolgend eine kleine Linksammlung zur Hamburger Straßenbahn. Berücksichtigt sind nur private Seiten. Die Reihenfolge der Auflistung ergibt sich aus den Domänennamen.
  • www.archiv-hhnv.de ist eine archivartige Zusammenstellung von Informationen und Informationsquellen zum Hamburger Personennahverkehr.

  • www.hamburg-strab.de ist eine Begleitseite zur Einführung der straßenbahnartigen Stadtbahn in Hamburg.

  • horstbu.de enthält primär Linien- und Streckengeschichte - dies dürfte die detailliertes Website über Hamburger Straßenbahnen sein!

  • www.romana-hamburg.de/ zeigt u.a. Reproduktionen von Gemälden mit Hamburger Straßenbahnen und auch historische Fotos.

  • www.sambawagen.de beschäftigt sich mit dem elektrischer Nahverkehr in Hamburg einschließlich der Straßenbahn.

  • strab.chaos-zentrale.de - auf dieser Site sind die schematischen Liniennetzpläne (Netzspinnen) von besonderem Interesse.
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Seite zuletzt geändert am 9.9.2009