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Spuren der Straßenbahn in Hamburg,
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Spuren der Straßenbahn in Hamburg, Teil 4 (2004) |
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Das Grab des Direktors Johann Andreas Culin (1826-1896) befindet sich auf dem Ohlsdorfer Friedhof im Planfeld U4,193-200 in der Nähe des Krematoriums auf der Ostseite der Talstraße
beim schwarzen Obelisken mit der Inschrift „Ruhestätte der Familie C.F. Kersten“. Die hier gezeigte Schriftplatte aus schwarzem Granit auf dem Lehnsockel findet jedoch nur der
Friedhofskenner, denn sie ist (August 2003, Dezember 2006) von Rhododendren verdeckt.
Die obere Ritzzeichnung auf der Schriftplatte stellt Herz, Anker und Kreuz dar. Dies symbolisiert die christliche Dreiheit von Liebe, Hoffnung und Glaube. Unten auf der Schriftplatte steht: „Sanfte Ruhe ist des treu vollbrachten Tagewerkes schönster Lohn.“ Weiterhin befindet sich ein Hinweis auf sein Wirken auf der Schriftplatte: Etwa einen Meter von der fotografierten Schriftplatte entfernt befindet sich die Schriftplatte auf dem Grab seines Sohnes, des Oberingenieurs Andreas Culin (1852-1931). |
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Über Johann Andreas Culin und seinen Sohn Andreas Culin habe ich Folgendes gefunden:
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Nachtrag 2.10.2009:Die Rosette hängt am Haus Lehmweg 17a. Man findet sie,, wenn man beim Pförtnerhaus von der Straße Falkenried aus in den Straßenbahnring hineingeht. Es ist dann gleich links hinter dem Haus mit der Werbung für „Reisefieber“.Ich habe leider kein besseres Foto hinbekommen. |
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Rolf Westphalen schrieb am 16.10.04: Hallo Fredrik, ich habe gerade gesehen, dass Du neue Bilder vom Falkenried auf Deiner Seite hast. Ich kann noch welche beisteuern, die ich geschossen habe, als die Hallen im Frühjahr 2002 abgerissen wurden. Vielleicht kannst Du sie ja gebrauchen. |
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Das ehemalige Straßenbahndepot Altona in der spitzen Ecke aus Präsident-Krahn-Straße und Max-Brauer-Allee teilt das Schicksal mancher andere Straßenbahndepots in Hamburg: es beinhaltet
einen Supermarkt. Übrigens, die "Max-Brauer-Allee" hieß früher "Allee".
Das links stehende Foto zeigt einen Knoten des Fachwerks der Dachkonstruktion. Nichts Besonderes, aber das Fachwerk hat mich an meine Ausbildung zum Maschinenbautechniker und den Cremonaplan erinnert! |
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Matthias Kunze schrieb am 17.9.2003:
Hallo, |
| Foto: Der erwähnte Zebrastreifen vor dem Gymnasium Hochrad. Der Weg ist die alte Straßenbahntrasse Richtung Kehre.
Von der Endschleife ist nichts mehr zu erkennen, dort gibt es einige Neubauten. Auch sonst sieht man nichts mehr, nur noch alte Litfaßsäulen, die auffällig breiten Straßen und breite Mittelstreifen (Hohenzollernring, Bleickenallee) geben einen vagen Hinweis. Und natürlich das beschriebene Kopfsteinpflaster in Ottensen. Desweiteren ist mir aufgefallen, dass diese Strecke recht idyllisch gewesen sein muss, vielleicht vergleichbar mit der Schweriner Strecke nach Zippendorf (hier liegen auch nach 25 Jahren noch immer Gleise im Straßenplan, teilweise vollständig und nicht überteert!!). Weitere Spuren: Busspur neben dem Oberlandesgericht am Sievekingplatz, an der Kreuzung Feldstraße/Glacischaussee (Nachtrag Fredrik 9.9.2009: aufgrund des Umbaus im Sommer 2009 nicht mehr vorhanden) Und: im Straßenpflaster von St. Pauli Hafenstraße, Antonistraße (dort ungefähr, wo die Fußgängerbrücke zum Hafen steht, auf dem Hügel), ist auch etwas zu sehen. Allerdings muss das Pflaster ur-ur-alt sein, denn ich konnte nicht mehr rekonstruieren, wann welche Bahn hier einmal fuhr. Die enge Kurve lässt den Schluss zu, dass hier niemals ein V6 gefahren ist. Hat dazu vielleicht jemand Infos? Grüße! Matthias Kunz Hallo Matthias Kunz! Die Antonistraße ging früher direkt in die St. Pauli Hafenstraße. V6-Wagen konnten dort abbiegen. Die Antonistraße war eingleisig! In der Kurve zur St. Pauli Hafenstraße war eine Weiche. Sie stellte die Zweigleisigkeit wieder her. So war es auch in der Kurve zum Hein-Köllisch-Platz. Linie 1 fuhr dort bis Juni 1973. Die 7 wurde dort schon 1969 nicht mehr eingesetzt. Übrigens fuhr die 7 auch vor 1968 bis Billstedt durch! viele Grüße, Günter Wolter |
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Anmerkung Fredrik: Ich bin der Anregung gefolgt, und bin am darauf folgenden Sonntag die Strecke abgegangen, zumal ich ebenfalls am 17.September die weiter unten genannte weiter E-Mail erhielt, die ebenfalls Hochrad beinhaltet: Die Kehre Hochrad ist zwar aufgenommen worden, aber der Platz ist noch erhalten. Was mir noch aufgefallen ist, war Bernadottestraße 122: da wurde ein Stück Breitfußschiene (vielleicht von der Straßenbahn ?) zum Zaunpfosten umfunktioniert. Wandrosetten für Fahrleitungen sind mir an den Häusern Ottenser Hauptstraße 65, 46, 43, 42, 38, gegenüber 39, 35a und 32, Hamburger Hochstraße 19 und Antonistraße 1 aufgefallen. Auf jeden Fall, es war ein herrlicher Spaziergang! Nachtrag 5.April 2005: Hein-Köllisch-Platz 12, eine Rosette. |
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| Rosette Hamburger Hochstraße 1 | Rosette Ottenser Hauptstraße 46 |
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| Gleisabdruck Hein Köllisch Platz/Hamburger Hochstraße, Foto von Sven Rahn, 2.1.2005. Er schrieb dazu u.a.: Als ich heute zu Fuß unterwegs war, habe ich am
Hein-Köllisch-Platz/Hamburger Hochstraße diese Gleisabdrucke aufnehmen können. Leider sind durch Sanierungsarbeiten vormals vorhandene Gleisabdrucke im Bereich Antonistraße/St. Pauli Hafenstraße
verschwunden, ebenso weitere am Hein-Köllisch-Platz.
Hinweis zu dem Gleisabdruck Hein Köllisch Platz/Hamburger Hochstraße: Das Foto zeigt die Einmündung der Hamburger Hochstraße in die Lange Straße. Das ist fast unmittelbar neben dem Hein-Köllisch-Platz. Allerdings hat es in der Langen Straße keine Straßenbahn gegeben, so dass die Gleisspuren im Pflaster an dieser Stelle nichts mit einem Gleisverlauf zu tun zu haben können. Es dürfte sich - aus welchen Gründen auch immer - um ein platzgestalterisches Werk der Pflastersteinleger handeln. |
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| Bild oben: Am 17.September 2003 erhielt ich eine E-Mail von Peter M.W. Mohr. Hier der Inhalt (etwas gekürzt): Lieber Fredrik, die Linie 15 fuhr von der Alsterchaussee bis zum Hochrad. Vor zwei Jahren etwa wurde die komplette Gleisbettung der Kehre Alsterchaussee ausgegraben und eine neue Bushaltestelle aufgebaut. Davon gibt es noch Bilder. Die Kehre Hochrad ist zwar aufgenommen worden, aber der Platz ist noch erhalten. Ebenso die Rampe neben der Schule. Die Strassenbahnoberleitungsmasten stehen noch von der Linie 14 in der Rothenbaumchaussee! Mittelweg (Linie 9): Stellenweise ist das Gleisbett asphaltiert worden besonders im Kopfsteinpflasterbereich von Heilwigstraße bis "Bei St. Johannis". |
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| Anmerkung (Fredrik): ganz in der Nähe der ehemaligen Wendeschleife Alsterchaussee findet sich eine einsame Wandrosette, und zwar am Haus Mittelweg 125a. Eine weitere Wandrosette befindet sich weiter in Richtung Dammtor, links neben dem Eingang Mittelweg 22. | |