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Der Fußgängereingang am Krematorium |
Vom Haupteingang zum Seehof | Framedar- stellung |
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„EINE VON DIESEN“ steht in goldenen Lettern unter der Uhr mit der Dornenkrone im Zifferblatt. Zu sehen ist die Uhr von außerhalb des Friedhofes. Es gibt mehrere mögliche Vervollständigungen dieser Worte; die Aussage ändert sich jedoch nicht:
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Der Fußgängereingang am Krematorium des Ohlsdorfer Friedhofs liegt in der Fuhlsbüttler Straße. Leider gibt es hier keine Fußgängerampel. Lediglich eine alte Verkehrsinsel, die vermutlich noch auf die Pferdebahnzeit
zurückgeht, erleichtert hier die Überquerung der verkehrsreichen Fuhlsbüttler Straße (Nachtrag April 2004: Mittlerweile ist diese Verkehrsinsel verschwunden). Bevor das Krematorium gebaut wurde, befand sich hier ein größerer Eingang. Die
schmiedeeisernen Pforten wurden wieder verwendet: sie schmücken den Eingang Seehof, zu dem wir auf unserem Weg um den Friedhof noch gelangen werden.
Dieser Fußgängereingang, der sogenannte „Nebeneingang“, ist nur 300 m vom Haupteingang entfernt. Wieso konnte es passieren, dass hier ein so aufwändiger Eingang hingesetzt wurde? Was konnte die immer knauserig arbeitende Verwaltung Hamburgs zu solcher offensichtlichen Geldverschwendung verleiten? Die Endhaltestelle der Pferdebahn befand sich vorher im Bereich des Haupteingangs beim Verwaltungsgebäude des Ohlsdorfer Friedhofs. Sie wurde mit dem Bau des Nebeneingangs zum Nebeneingang verlegt. So konnte wohl erreicht werden, dass die Beamte der Verwaltung weniger als vorher durch den Betrieb der Pferdebahn gestört wurden. Und weiter geht es unter den großen Bahnbrücken hindurch. Unmittelbar nördlich hinter den Brücken ist im Bahndamm eine tunnelartige Unterführung zu erkennen. Sie wird wohl nicht mehr benutzt. Sie verband den auf der Friedhofsseite des Bahndamms gelegenen friedhofseigenen Materialplatz mit der Fuhlsbüttler Straße. Am nördlichen Ende der Fuhlsbüttler Straße steht das Haus Nummer 792. Hier hatte der Friedhofsdirektor Wilhelm Cordes seine Wohnung. |
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