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Stadtbahn in Köln
Fahrzeugtypen


Bahnhof
Breslauer Platz/Hbf

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Bahnbilder
Stadbahnwagen B Klettenbergplatz (25.3.2012)
Stadbahnwagen B 2239 innen (25.3.2012) Die beiden Fotos zeigen einen Stadtbahnwagen B am Klettenbergplatz und das Innere des Stadtbahnwagens B 2239. Diese Fahrzeuge sind Hochflurfahrzeuge. Man erkennt es an den versenkbaren Stufen unter den Türen.

Köln, K4500 am Übierring (23.3.2012)
Der modernere Fahrzeugtyp K4500 ist ein Niederflurfahrzeug. Er benötigt keine Trittstufen unter den Türen.
K4500 an der Haltestelle Universitätsstraße (20.3.2012)
Stadbahnwagen innen (22.3.2012) Bei der Kölner Straßenbahn sind verschiedene Fahrzeugtypen im Einsatz. Die meisten und ältesten sind vom Typ „Stadtbahnwagen B“. Modernere Bauarten sind K4000 und K5000. Fahrzeuge der modernsten Sorte laufen unter K4500.

Die Züge fahren zumeist in Doppeltraktion. Dies ergibt 60 m lange Züge.

Der Sitzkomfort ist bescheiden: Die Fahrgäste sitzen ungepolstert.

Technische Daten der Niedflurfgelenktriebwagen K4000 und K4500
K4000K4500
Fahrzeuglänge über Blech (2 A-Wagenkästen und 1 Mittelteil): 28,40 m28,54 m
Wagenkasten A: 13,50 m13,00 m
Mittelteil: 1,40 m2,55 m
Fußbodenhöhe Einstieg: 350 mm410 mm
Fußbodenhöhe im Niederflurbereich: 400 mm425 mm
Fußbodenhöhe über den Drehgestellen: 580 mm625 mm
Niederflur-Anteil: 72 %
Motoren: 4 * 120 kW
Sitzplätze: 7058
Stehplätze (4(m²): 116125
Gangbreite: 620mm600 mm
Drehzapfenabstand: 10100 mm10505 mm
Minimaler Kurvenradius: 20 m
Fahrzeugmasse leer/voll: 35,5 t / 49,5 t39 t / 53 t
Quelle für die Angaben in der Tabelle:
Rudolf Hafke: Köln: Niederflur, die „Zweite“, Zeitschrift Blickpunkt Straßenbahn, Heft 3/2005

K4000, K5000 und K4500

In Köln entschloss man sich 1991 zur Schaffung eines niederflurigen Stadtbahnnetzes. Deshalb wurden im Zeitraum 1995 bis 1999 120 sechsachsige Niederflurgelenktriebfahrzeuge des Herstellers Bombardier beschafft. Sie erhielten die Typbezeichnung K4000. Zwischen den beiden mit je einen Fahrerplatz ausgestatteten Wagenteilen läuft auf einem Drehgestell mit kleinen Rädern ein nicht angetriebenes sehr kurzes Mittelteil.

Bombardier konnte diesen Fahrzeugtyp auch ins Ausland verkaufen. Croydon bei London verwendet die unveränderte Ausführung. In Istanbul und Stockholm laufen veränderte Ausführungen dieser Fahrzeuge.

Für die Kölner Hochflurlinien wurden Ende 20. Jahrhunderts die alten konvertionellen Straßenbahnwagen abgelöst. Auch bei dieser Ablösung kam Bombardier zum Zuge. K5000 lautet die Typbezeichnung des hochflurigen Gegenstücks zum K4000. Köln beschaffte 59 Fahrzeuge davon.

Der K4500 ist eine modernisierte Ausführung des K4000. K4000 und K4500 können gemeinsam im gemischten Zugverband fahren. Die Beschaffung der K4500 erfolgte von 2005 bis 2007. [133,Seiten 122 bis 125]


Letztes Update: 19.5.2013