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Als Tourist in Schottland:
Sonnenuntergang in Ballachulish

Bild: Sonnenuntergang in Ballachulish
Ein herrlicher Abendhimmel! Es ist die Zeit des Sonnenuntergangs in Ballachulish.
Bild: The Ballachulish Hotel
Im „The Ballachulish Hotel” haben wir übernachtet. Es liegt direkt neben der Brücke, die North und South Ballachulish miteinander verbindet. Die Brücke liegt an der Mündung des „Loch Leven” in den „Sallachan Point”.
Bild: The Appin Murder
Neben dem Hotel und somit neben der Brücke befindet sich etwas versteckt ein Gedenkplatz. Er markiert die Stelle, an der James Stewart gehenkt wurde.

Am 14. Mai 1752 wurde im Wald von Lettermore in Appin (Argyll) Collin Campbell of Glenur aus dem Hinterhalt erschossen.

Es war ein politischer Mord. Er hatte mit einem Familienstreit zwischen den Familien Campbell und Stewart, der Landvertreibung von Pächtern und den Jakobiten zu tun. Jakobiten waren Anhänger Jakobs II von England und Irland (in Schottland herrschte er als Jakob VII) und seines Sohnes. Nach den Aufständen von 1715 und 1745 wurde durch die Schlacht von Culloden am 27.April 1746 und die folgenden Blutgerichte der Widerstand der Jakobiten erstickt.

Als Mörder wurde Alan Stewart (er trug den Beinamen „Breck”) vermutet. James Stewart hatte ihn beherbergt (Alan Breck war sein Adoptivsohn) und nach dem Mord mit Geld versorgt. Außerdem hatte James Stewart vorher versucht, die Aktivitäten von Collin Campbell mit Hilfe der Gerichte zu stoppen. Das ist ihm jedoch nicht gelungen.

James Stewart wurde deshalb nach dem Mord verhaftet, der Beteiligung am Mord für schuldig befunden, zum Tode verurteilt und am 8. November 1752 bei Ballachulish gehängt. Man ließ zur Abschreckung seinen in Ketten gelegten Leichnam fast 10 Jahre lang am Galgen hängen. Den Hauptverdächtigten, Alan Breck Stewart, konnte man nicht verhaften, da er sofort nach dem Mord außer Landes nach Frankreich geflüchtet war.

Der Text auf der Erklärungstafel an der Hinrichtungsstätte stellt den Fall kurz dar und betont besonders, dass James Stewart bis zu seinem Ende seine Unschuld beteuerte, und dass der Fall trotz vieler späteren Untersuchungen nie wirklich aufgeklärt werden konnte- man weiß also nicht, wer nun wirklich der Mörder war.

Mich stört es ein wenig, dass man die damaligen Orts- und Gebietsnamen in einem heutigen Straßenatlas nicht wiederfindet...

Bild: Die Brücke in Ballachulish
Die Brücke von Ballachulish
Bild: Brücke und Hotel in Balachulish
Brücke und Hotel in Ballachulish

Letztes Upload: 08.01.2017 um 21:44:38