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Als Tourist in Schottland:
Dundee, RRS Discovery

Bild: Dundee, RRS Discovery
Mit der RRS Discovery unternahm Scott seine verhängnisvolle Südpolexpedition. Die Discovery machte bis 1936 weitere Reisen. Danach wurde sie in London als Ausbildungsschiff für „Sea Scouts” benutzt.

Sie wurde 1986 zurück nach Dundee gebracht- zu dem Ort, an dem sie gebaut wurde.

Bild: Dundee, RRS Discovery
Bild: Dundee, RRS Discovery
Jetzt ist die RRS Discovery zur Besichtigung gegen Eintrittsgeld freigegeben. Die Besucher der Reisegruppe waren begeistert!
Bild: Die Tay-Brücke in Dundee, 1975
Vom Liegeplatz der „Discovery” aus kann man die Eisenbahnbrücke über den Tay sehen. Diese wurde 1887 fertiggestellt. Sie hat eine Vorgängerin: In der Sturmnacht des 28.Dezembers 1879 brach während der Überfahrt des Personenzugs Edinburgh - Dundee an gleicher Stelle die damals mit 3,2 km längste Eisenbahnbrücke der Welt zusammen. Unter der neuen Tay-Brücke sind noch immer einige Pfeilerreste der alten Brücke zu sehen, wie auf dem Foto ziemlich in Bildmitte zu erkennen ist.

Bei dem Unglück versank der Zug mit allen seinen 75 Insassen im Tay. Es gab keine Überlebenden. Die Lok konnte geborgen werden. Sie blieb noch 40 Jahre im Dienst und erhielt den Spitznamen „The Diver” („Der Taucher”).

Die Brücke war der kombinierten Last aus dem sie überfahrenden Zug und dem starken Sturm nicht gewachsen. Die Konstrukteure der damaligen Zeit hatten die Windkräfte und die durch sie hervorgerufenen Schwingungen nicht genügend berücksichtigt. Theodor Fontane hat in seiner Ballade (oder ist es ein Gedicht?) „Die Brück' am Tay” dem Eindruck der damaligen Öffentlichkeit mit den Worten „Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand” Ausdruck verliehen.

Bild: Die gebrochene Tay-Brücke in Dundee, überarbeitetes Foto aus http://digital.nls.uk/74585164, Abruf 6.2.2015

Die gebrochene Tay-Brücke

Thomas Bouch weihte seine Brücke über den Tay im Mai 1878 ein. Ein Jahr nach der Eröffnung fuhr ein Zug mit Königin Victoria über diese Brücke. Sie war so beeindruckt, dass sie Thomas Bouch zum Ritter schlug. Im gleichen Jahr passierte das Unglück. Die im Sommer 1880 veröffentlichte gerichtliche Untersuchung bescheinigte Mängel am Entwurf, dem Material, dem Bau und der Wartung. Vier Monate nach Veröffentlichung der gerichtlichen Untersuchung starb der gebrochene Sir Thomas Bouch.

Mittlerweile werden die Auswirkungen des Windes auf große Bauwerke mit Computersimulationen und Windkanalversuchen in der Konstruktionsphase studiert und entsprechend berücksichtigt.


Letztes Upload: 08.01.2017 um 21:44:38