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TCP/IP-Programme (ab Windows® 98):
Terminalemulation TELNET

TELNET.EXE ist eine Terminalemulation. Emuliert werden die Terminals DEC VT 100 oder VT 52. Das Programm kann wahlweise von einer Kommandozeile oder von der grafischen Oberfläche aus aufgerufen werden. Es ist nützlich, wenn man beispielsweise einen LINUX-Rechner betreibt. Allerdings gibt es bedienerfreundlichere TELNET-Terminalemulationen für Windows als Freeware.
Diese Beschreibung bezieht sich auf das Telnet unter Windows 98 mit seiner grafischen Oberfläche.

Das Telnet in den Versionen unter Windows XP Professional, Windows Vista und Windows 7 Professional wartet mit einer bescheidenen zeichenorientierten MSDOS-artigen Oberfläche auf. Bei Windows Vista und bei Windows 7 muss es u.U. zusätzlich installiert werden - siehe dort unter „Hilfe und Support”. In der mitgelieferten Hilfe zu Windows XP Professional wird empfohlen, statt dessen das Hyper-Terminal-Programm zu verwenden.

Die Hilfsanzeigen der zeichenorientierten TELNET-Programme von VISTA und Windows 7 sind weiter unten auf dieser Webseite dargestellt.

Alle (Stand: Mai 2015) TELNET.EXE-Programme von Microsoft unterstützen kein UTF-8. Sofern der Server Rechner UTF-8 verwendet, zeigen sie deutsche Umlaute nicht in korrekt an. Eine mögliche Umgehung dieses Problems wird am Schluss der Seite über den  i vi-Editor genannt.

Aufruf:

telnet [host [port]]

Host bezeichnet den Hostname oder die IP-Adresse des Rechners, dem die TELNET-Emulation als textorientiertes Terminal dienen soll. Die Anschlussnummer (Port) kann gewählt werden. Wird sie nicht angegeben, läuft die Verbindung über Port 23.

Bild: Telnet bei Microsoft Windows 98, Unterfenster verbindenWenn man TELNET von der grafischen Oberfläche aus startet, so wird man häufig keine Parameter mitgeben. Die Verbindungsangaben erfolgen dann im Aufklappfenster unter Verbinden-Netzwerksystem. Hier stehen jedoch nur 5 festgelegte Anschlussnummern (Ports) zur Auswahl.
Bild: Telnet bei Microsoft Windows 98, Unterfenster TerminaleinstellungenDiese Einstellmöglichkeiten stehen im Aufklappfenster Terminal-Einstellungen bereit. „Puffergröße” bezeichnet dabei die Anzahl der im Terminalfenster angezeigten Zeilen. Hier lässen sich auch große Werte wie beispielswqeise 200 einstellen!
Bild: Telnet bei Microsoft Windows 98, Unterfenster Terminal-Protokoll startenIm Aufklappfenster „Terminal-Protokoll starten” kann man eine Logdatei angeben. In dieser lässt sich später der Verlauf der Sitzung nachvollziehen.

Ablaufbeispiel mit TELNET:

Hier wurde auf dem PC ein FTP-Server gestartet. Telnet wurde mit der Portangabe für ftp (21) gestartet. Wie zu erkennen ist, meldet sich der FTP-Server tatsächlich im Fenster der Terminalemulation zurück.
Bild: Telnet bei Microsoft Windows 98, Ablaufbeispiel

Hilfsanzeige des zeichenoritierten Telnet-Programms von VISTA und Windows 7:
D:\>telnet /?

telnet [-a][-e Escapezeichen][-f Protokolldatei][-l Benutzer][-t Begriff]
       [Host [Port]]
 -a    Automatische Anmeldung. Identisch mit Option -l, verwendet aber den
       Namen des angemeldeten Benutzers.
 -e    Escapezeichen, um Telnet-Clientbefehlseingabe einzugeben.
 -f    Dateiname zur Protokollierung des Clients.
 -l    Legt den Anmeldebenutzernamen für das Remotesystem fest. Erfordert,
       dass das Remotesystem TELNET ENVIRON unterstützt.
 -t    Legt den Terminaltyp fest. Unterstützt werden nur:
       vt100, vt52, ansi und vtnt.
 Host  Legt den Hostnamen bzw. die IP-Adresse des Remotecomputers fest, mit
       dem eine Verbindung hergestellt werden soll.
 Port  Legt die Portnummer bzw. den Dienstnamen fest.
 D:\>
 

Letztes Upload: 14.07.2016 um 18:09:33