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Belegung serielle Schnittstelle RS-232, parallele
Druckerschnittstelle und Interlinkkabel

Serielle Schnittstelle

Bild: RS232-TesterBild links:
ein einfacher RS-232-Tester.

Die Schnittstelle wird durch V24 oder RS-232 beschrieben.

25-pin Stecker am ursprünglichen PC (1980er), danach 9-pin Stecker am PC.

Die folgende Gegenüberstellung 9/25-polig ist gleichzeitig das Verkabelungsschema für Adapterverbindungen zwischen 9- und 25-poligen Verbindern.

Stift
25-pin
Stift
9-pin
RichtungSignal
1-Masse
2> 3ausTX Sendedaten
3< 2einRX Empfangsdaten
4> 7ausRTS Sendeaufforderung
5< 8einCTS Sendebereitschaft
6< 6einDSR Data Set Ready
75-SG Signalmasse
8< 1einCD oder DCD Carrier detect
9-19nicht belegt
20> 4ausDTR Data terminal ready
21nicht belegt
22< 9einRI Ring Indicator
23-35nicht belegt


Kabel PC zum seriellen Drucker

Hier ist ein eins-zu-eins Kabel erforderlich. Hat der PC einen 25-poligen Stecker als seriellen Anschluss, werden die entsprechenden Stifte 2, 3, 5, 6, 7, 8 und 20 miteinander verbunden.
Drucker
25-polig, Stecker
am Kabel
SignalrichtungPC
9-polig, Buchse
am Kabel
2 TX>------->2 RX
3 RX<-------<3 TX
20 DTR>-----+->
>-----+->
8 CTS, auf PC-Seite verbunden mit
6 DSR
7 SG---------5 SG
5 CTS
6 DSR
<-+-----<
<-+-----<
4 DTR (Auf Druckerseite
CTS verbunden mit DSR)
8 DCD<-------<7 RTS



Serielle Rückschreib- oder Dummybuchse

Hier kommt das gesendete Signal gleich wieder zurück und wird empfangen!
25-pin
2 mit 3TX mit RX
4 mit 5RTS mit CTS
20 mit 6, 8 und 22DTR verbunden mit DSR, CD, RI
9-pin
2 mit 3RX mit TX
4 mit 1, 6 und 9DTR verbunden mit CD, DSR, RI
7 mit 8RTS mit CTS


Parallele Schnittstelle
(sogenannte Centronics-Schnittstelle)

Der Anschluss am PC ist eine 25-pin Buchse in der Bauart einer DB25-Buchse.
Die Belegung ist nicht bei allen PC-Modellen und Druckern einheitlich!

Die Stifte 1 bis 9 (-Strobe und die 8 Datenleitungen) können PC-seitig bidirektional betrieben werden. Bei den modernen PCs kann die Parallelschnittstelle in den Modi SPP, EPP und ECP betrieben werden. Bitte, deshalb die Tabellen hinter der Stiftbelegung zu beachten!

Ich habe in verschiedenen Unterlagen widersprechende Angaben gefunden. Insbesondere die beiden Tabellen mit den Modi EPP und ECP sind deshalb mit Vorbehalt zu betrachten.

Dummystecker SUB-D (am Centronicsport)
11busy an Masse legen!
12Papierende an Masse legen!
17Select an Masse legen!
„Masse” ist ein beliebiger Pin von 18 bis 25
Stiftbelegung im SPP-Modus (Standard Parallel Port)
Der SPP (Standard Parallel Port) ist der normale Druckerport ohne Erweiterungen.
Signalnamen in roter Schrift kennzeichnen verneinende Logik
Stift
25 Pin
Stift
36 Pin
SignalnameBedeutung/Signalrichtung bezogen auf den PC
11StrobeAusgang, Übernahmeimpuls. Der Signalpegel ist normalerweise hoch. Er wird zum Übertragen von Daten niedrig. Die Impulsdauer muss am Drucker mindestens eine halbe Mikrosekunde lang anstehen.
2-92-9Data Lines
0 - 7
Ausgänge, Datenleitungen 0 bis 7. Signalpegel hoch entspricht logischer 1, niedrig entspricht logischer 0. Bit 0 ist auf Pin 2, Bit 7 ist auf Pin 9.
1010AcknowledgeEingang, Datenquittung. Signalpegel niedrig besagt, dass der Drucker zur Übernahme weiterer Daten bereit ist. Die Impulsdauer beträgt ungefähr eine halbe Mikrosekunde.
1111BusyEingang, Nicht übernahmebereit da beschäftigt. Signalpegel hoch besagt, dass der Drucker keine Daten empfangen kann.
1212PEEingang, Papierende. Signalpegel hoch meldet, dass kein Papier im Drucker ist.
1313SelectEingang, Geräteauswahl. Der Signalpegel hoch zeigt an, dass der Drucker online ist. Signalpegel niedrig zeigt an, dass der Drucker offline ist.
1414AutofeedAusgang, Bedeutung: automatisch auf neue Zeile vorschieben. Signalpegel niedrig führt dazu, dass der Drucker am Zeilenende von sich aus einen Zeilenvorschub ausführt.
15nicht belegt
16Logik-Masse
17Chassis-Masse
18Nicht verwendet. Einige Drucker liefern auf diesem Pin +5V externe Gleichspannung, mit max.50mA belastbar
1532ErrorEingang, Gerätefehler: Signalpegel niedrig besagt, dass der Drucker kein Papier mehr hat, offline ist oder einen sonstigen Fehlerstatus hat. Außerdem erscheint dieser Signalpegel, wenn der Drucker ausgeschaltet ist.
1631InitAusgang, rücksetzen/initialisieren: Der Signalpegel ist normalerweise hoch. Ein Impuls in den Zustand Signalpegel niedrig löscht den Druckerpuffer und versetzt den Drucker in den Anfangszustand. Die Impulsdauer muss am Drucker mindestens eine halbe Mikrosekunde lang anstehen.
1736Select InEingang, Druckerauswahl: Der Drucker ist selektiert, d.h. er kann Daten verarbeiten.
19GroundTwisted Pair Return -Strobe
18-2520-27GroundTwisted Pair Return-Signal Masse
28GroundTwisted Pair Return -Acknowledge
29GroundTwisted Pair Return Busy
30GNDMasse
33GNDMasse
34nicht belegt
35über 4,7 k-Ohm Widerstand auf 5 Volt hochgezogen
Stiftbelegung im EPP-Modus (Enhanced Parallel Port)
Bei dem EPP (Enhanced Parallel Port) -Mode handelt es sich um einen erweiterten Modus an der parallelen Schnittstelle. Er ist für Geräte (z.B. Scanner) bestimmt, die keine Drucker sind. Wesentlicher Unterschied zum SPP ist die Möglichkeit, für die 8 Datenleitungen die Transportrichtung zu wechseln.
Signalnamen in roter Schrift kennzeichnen verneinende Logik
StiftSignalnameBedeutung/Signalrichtung bezogen auf den PC
1WriteAusgang
2-9Data Lines
0 - 7
Ein-/Ausgang
10IntrEingang
11WaitEingang
14DSTRBAusgang
17ASTRBAusgang
18-25GroundMasse
Stiftbelegung im ECP-Modus (Extended Capabilities Port)
Der ECP (Extended Capabilities Port) -Modus ist ein erweiterter Modus für den parallelen Drucker-Port. Er hat einen 16 KB großen FIFO-Buffer. Zusätzlich wird eine Datenkompression eingesetzt.
StiftSignalnameBedeutung/Signalrichtung bezogen auf den PC
1HostCLKAusgang
2-9Data Lines 0 - 7Ein-/Ausgang
10PeriphClkEingang
11PeriphAckEingang
12AckReverseEingang
13XflagEingang
14HostAckAusgang
15PeriphRequestEingang
16ReverseRequestAusgang
17ECP-ModeAusgang
18-25GroundMasse


Interlinkkabel

Ein Interlinkkabel verbindet zwei PCs entweder über die seriellen oder über die parallelen Schnittstellen. Mit den entsprechenden Programmen (Laplink oder Interlnk.exe und Intersvr.exe von MS-DOS 6.2) kann man dann Daten zwischen den PCs kopieren bzw. ein Peer-to-Peer Netzwerk bilden. Seit der Einführung von Netzwerken auf Ethernet-Grundlage sind diese Verfahren jedoch veraltet.

Grundsätzlich wird hierbei das sogenannte Client-Server-Prinzip verwendet. Ein PC fungiert als Server, der andere als Client. Der Server stellt dem Client seine Ressourcen zur Verfügung. Am Client kann der Anwender auf den Server zugreifen und den gewünschten Datenaustausch bedienen. Dagegen ist vom Server aus kein Zugriff auf die Ressourcen des Clients möglich.

Serielles Interlink-Kabel
Siehe Hinweis unter der Tabelle
9 Stifte25 Stifte 25 Stifte9 Stifte
Stift 5Stift 7<------>Stift 7Stift 5 (Masse-Masse)
Stift 3Stift 2<------>Stift 3Stift 2 (Senden-Empfangen)
Stift 7Stift 4<------>Stift 5Stift 8 (RTS - CTS)
Stift 6Stift 6<------>Stift 20Stift 4 (DSR - DTR)
Stift 2Stift 3<------>Stift 2Stift 3 (Empfangen-Senden)
Stift 8Stift 5<------>Stift 4Stift 7 (CTS - RTS)
Stift 4Stift 20<------>Stift 6Stift 6 (DTR - DSR)
Hinweis zum seriellen Interlinkkabel: Kabel mit einer 9-Stift- oder 25-Stift-Verbindungsbuchse an beiden Enden. Es ist auch eine Mischung beider Buchsenarten möglich. Für eine reine Interlink-Verbindung werden drei Drähte benötigt, um Daten zu übertragen: Masse-Masse, Senden-Empfangen, und Empfangen-Senden. Alle sieben Drähte sind erforderlich, wenn zusätzlich die COPY-Funktion verwendet werden soll, oder wenn die sogenannte PC-Direktverbindung oder das DFÜ-Netzwerke eingesetzt werden soll.
Paralleles Interlink-Kabel
Kabel mit 11 Drähten und DB-25-Verbindungssteckern
25 Stifte 25 Stifte
Stift 2<------>Stift 15
Stift 3<------>Stift 13
Stift 4<------>Stift 12
Stift 5<------>Stift 10
Stift 6<------>Stift 11
Stift 15<------>Stift 2
Stift 13<------>Stift 3
Stift 12<------>Stift 4
Stift 10<------>Stift 5
Stift 11<------>Stift 6
Stift 25<------>Stift 25 (Masse-Masse)

Letztes Upload: 20.03.2017 um 08:31:47