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Linien-
grafik U3

Gegen den
Uhrzeigersinn

Mit dem
Uhrzeigersinn

U4: Richtung
HafenCity

Die Ringlinie der Hamburger Hochbahn:
Berliner Tor

Bild: Wallstraße, Blick auf die Trassen
Die Brücke im Verlauf der Wallstraße bietet einen Blick auf die Trassen dreier Bahnlinien. Von links nach rechts:
  • U-Bahn Ringlinie Richtung Lübecker Straße
  • S-Bahn Richtung Landwehr und weiter nach Barmbek, Ohlsdorf, Poppenbüttel
  • Fernbahn Richtung Hasselbrook und weiter nach Lübeck.
Geduldige Fotografen warten mit dem Knipsen bis mindestens 4 Züge im Sucher zu sehen sind!
Bild: Berlinertordamm, Blick auf die Trassen
Wie Fotos doch täuschen können! Bei diesem Blick von der Brücke Berlinertordamm beherrscht eine massive graue Mauer das Bild. Tatsächlich handelt es sich um viele Betonsäulen. Sie gehören zur Überdachung der viergleisigen Abstellanlage Berliner Tor für U-Bahn-Wagen. Zwischen der Trasse der S-Bahn - roter Zug rechts im Bild - und der Säulenreihe verläuft leicht erhöht das Richtungsgleis der U-Bahn zur Haltestelle Lübecker Straße.

Die urspüngliche Haltestelle Berliner Tor befand sich dort, wo jetzt die Abstellanlage ist.

Über der Abstellanlage für U-Bahn-Wagen ist eine weitere Abstellanlage eingerichtet. Sie wird von PKWs benutzt.

Bild: Berinertordamm, Blick auf die Trasse der U-Bahn bei Bauarbeiten
Die Foto ist am 24.5.2011 vom Berlinertordamm aus aufgenommen worden. Der Bagger steht auf dem Richtungsgleis von Berliner Tor nach Lübecker Straße. Die Arbeitslokomotive und die Lore stehen auf dem Gegengleis. An der U-Bahn-Trasse neben den Betonsäulen wurde im Rahmen des Projektes „Ostring” gebaut: Vom 9.5.2011 bis zum 3,10.20111 war die ehemalige Ringstrecke zwischen Mundsburg und Berliner Tor wegen Sanierung gesperrt für den Fahrgastverkehr gesperrt.
Bild: Hamburger Hochbahn, Streckenzentrale Berliner TorDer Bahnhof Berliner Tor hieß anfänglich Berlinertor.

Das linke Bild zeigt das Gebäude der Streckenzentrale der Hochbahn von der Straße Bürgerweide aus gesehen.

Das untere Bild zeigt einen der typischen Eingänge zum U-Bahnhof Berliner Tor in der Straße „Beim Strohhause”.

Bild: Hamburger Hochbahn, typischer Eingang zum Bahnhof Berliner Tor
Ein typischer Eingang zur U-Bahn-Station Berliner Tor.

Zwischen Berliner Tor und Hauptbahnhof befand sich für die ursprünglich geplante Haltestelle „Lindenplatz” ein im Rohbau fertiggestellter einseitiger Bahnsteig am Richtungsgleis von Berliner Tor zum Hauptbahnhof. Dieser Bahnsteig wurde vermutlich beim Bau der U-Bahnstrecke nach Billstedt entfernt.


Die heutige viergleisige unterirdische Tunnelstation Berliner Tor wurde im Zuge des Baus der U-Bahnstrecke Stellingen - Billstedt von Mitte 1962 an neu erbaut. Dabei wurde die alte zweigleisige Haltestelle Berliner Tor - sie lag im Einschnitt zwischen der Westphalenstraße und der S-Bahn-Trasse - mitsamt ihrem Zugangsgebäude abgerissen. Am 10.5.1964 wurde der nördliche Bahnsteig der neuen Station Berliner Tor für die Ringlinie in Betrieb genommen. Anschließend begann der Bau des südlichen Bahnsteigs. Am 2.1.1967 wurde die Neubaustrecke Berliner Tor - Horner Rennbahn in Betrieb genommen. Vermutlich kurz vorher war der Bau der neuen viergleisigen Station fertiggestellt worden.


Am viergleisigen Bahnhof Berliner Tor treffen sich die U-Bahnlinien U2, U3 und U4. Ab Frühjahr 2006 fand hier das „Neue Umsteigen” statt. So nannte die HHA den ersten Teil des Linientausches zwischen den Linien U2 und U3. 2006 war der Linientausch nur zur Hälfte realisiert, so dass die Fahrgäste für ihre Fahrt in die City und ihre Fahrt zurück genau ein einziges Mal umsteigen mussten - haben Sie verstanden, was gemeint ist? Vielleicht hilft der Inhalt des folgenden Kastens weiter!

Der U-Bahnhof Berliner Tor wurde umgebaut, um die östlichen Linienäste der U2 und U3 zu tauschen. Nach dem Umbau können auf der Strecke nach Mümmelmannsberg 8-Wagen-Züge eingesetzt werden. Das war vor dem Umbau wegen der kurzen Bahnsteige der U3 auf dem Ring nicht möglich.

Die vor dem Umbau aus Barmbek kommenden Züge sollten nach dem Umbau auf die klassische Ringstrecke wechseln und über Landungsbrücken wieder nach Barmbek fahren.

Während des Umbaus wechselten die Züge seit Anfang 2006 nur in der Fahrtrichtung aus der City heraus westlich von Berliner Tor die Gleise und somit die Linien. In der Gegenrichtung waren die Umbauarbeiten noch nicht vollzogen. Dadurch ergab sich für den Betrieb ein komplizierter Zugumlauf und für die Fahrgäste eine unlogisch erscheinende Umsteigesituation im Bahnhof Berliner Tor.

Den Grund für dies wohl einmalige Verfahren steht hinter diesem Link:  i Zeittafel Nahverkehr, Oktober 2002. Wie es während der Bauzeit ab 2006 funktionierte, wird in der gleichen Zeittafel anschaulich unter 2006 beschrieben.

Berliner Tor: In den 1670ern wurden die Stadtbefestigungen im östlichen Vorfeld durch das „Neue Werk” verstärkt. Dies war ein Wall, der von der Alster bis zur Bille reichte. Durch eines seiner Tore führte die Straße nach Berlin.

Letztes Upload: 11.11.2017 um 11:22:19