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Linien-
grafik U1

Richtung Volksdorf

Zum Bahnhof Wohldorf

Die Linie U1 der Hamburger Hochbahn:
Ohlstedt

Bild: Hochbahn, Haltestelle Ohlstedt
Wohldorf-Ohlstedt:
Wohldorf wurde bereits im 12.Jahrhundert gegründet. Ohlstedt wurde 1292 erstmals urkundlich genannt.

Wohldorf ging 1437, Ohlstedt ging 1463 in Hamburgischen Besitz über.

1872 wurden die beiden Gemeinden Wohldorf und Ohlstedt zur Gemeinde Wohldorf-Ohlstedt zusammengefasst.

Einwohnerzahl 2002: 4229

Aufgrund des Erholungsgebietes „Wohldorfer Wald” und des Naturschutzgebietes „Duvenstedter Brook” ergibt sich eine sehr geringe Einwohnerdichte auf den Quadratkilometer.

Bild: Hochbahn, Haltestelle Ohlstedt

Der Baustil dieses Haltestellengebäudes mit seinem Walmdach ist ebenfalls Heimatstil! Leider verderben die modernisierten Fenster im Ober-und im Dachgeschoß den optischen Eindruck.

Die Station wurde unter dem Namen Wohldorf-Ohlstedt am 12.September 1918 für den provisorischen Dampfbetrieb und am 1.Februar 1925 erneut für den elektrischen Betrieb eröffnet. Seit dem 1.Mai 1925 heißt sie Ohlstedt.

Vom Bahnhof Ohlstedt konnte man früher mit der elektrischen Kleinbahn durch den Wohldorfer Wald zum Bahnhof Wohldorf fahren. Bei gutem Wetter geht man jetzt am besten zu Fuß durch den Wald nach Wohldorf!

Bild: Hochbahn, Bahnhof Ohlstedt
Bild: Hochbahn, Bahnhof Ohlstedt
Die Nachtaufnahme ganz oben auf dieser Seite entstand am 26.Dezember 2004 abends. Das Bild vom Empfangsgebäude bei Tag habe ich im Sommer 2004 aufgenommen. Die beiden Fotos vom Bahnsteig entstanden am 3.12.2004, einem typisch diesigen Frühwintertag.

Die Sitzbank auf dem Bahnsteig dürfte historisch sein. Typisch sind deren hohen Wände- sie bieten eine gewissen Schutz vor den Unbilden der Witterung. Bei anziehender Konjunktur gelingt es vielleicht, die Wände der Bank erneut als Werbefläche zu vermieten!

Bild: Hochbahn, Haltestelle Ohlstedt, TreppenhausFoto links: Geschätzte 36 Treppenstufen beträgt der Höhenunterschied zwischen dem Bahnsteig und der Zugangsebene. Die Kacheln sind rotbraun glasiert. Am oberen Treppenende ist - wie in vielen anderen Haltestellen auch - ein Warteraum eingerichtet.
Foto unterhalb: Das Foto zeigt den Blick vom unteren Treppenende zum einzigen Ausgang. Der wegweisende Pfeil nach rechts weist auf die kostenpflichtige WC-Kabine hin.
Bild: Hochbahn, Haltestelle Ohlstedt, zwischen Treppenhaus und Ausgang
Bild: Hochbahn, Haltestelle Ohlstedt, Fahrscheinautomaten
Gleich innen hinter der prächtigen Tür wurden die Fahrscheinautomaten bündig in die gekachelte Wand eingebaut. Der rot bedruckte Aufkleber oben links an jedem der beiden Automaten besagte am 12.7.2015: „Fahrkarten und Fahrpläne, wo immer Sie sind”. Die moderne Digitaltechnik macht es möglich, sofern man ein funktionierendes Smartphone dabei hat und man sich im Netzbereich seines Providers aufhält. Aber ist das wirklich überall (wo immer) der Fall?
Bild: U-Bahn Ohlstedt am Abend
Bild: U-Bahn Ohlstedt am Abend22.April 2005: Das einsame abendliche Warten auf den Zug kann ganz schön nerven. Da freut man sich über jede Abwechslung- und wenn es nur ein Zug auf dem gegenüberliegenden Gleis ist!
Anfang Februar 2016 begann der Umbau der Haltestelle Ohlstedt zu einer barrierfrei zugänglichen Haltestelle. Einige am 1.5.2016 gemachte Fotos vom Umbau sind  i hier zu finden.
Aus dem HHA-Geschäftsbericht 1931:
In Ohlstedt und Groß-Hansdorf wurden neue Abstellgleise vorbereitet, um die jeweils für die Rückfahrt entbehrlichen Wagen abstellen und dadurch Leerfahrten sparen zu können. Es wird dadurch auch ermöglicht, den Betrieb zeitweilig zu verstärken.

Letztes Upload: 26.07.2017 um 07:25:04