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Dachzeichen, Zielschild und Laternen
laut Adressbuch 1911

Sambawagen - Straßenbahnen
in Hamburg

Straßenbahnen in Hamburg:
Straßenbahnlinien und Dachzeichen etwa um 1910

Die Straßennamen sind überwiegend an die heutige Schreibweise angepasst.

Die Dachlaternen dienten zum besseren Erkennen der Straßenbahnlinie bei Nacht, die Dachzeichen sollten das Erkennen am Tage erleichtern.

Die Liniennummern für die Straßenbahnen der SEG in Hamburg wurden ab dem 3.September 1900 eingeführt. Es wurde dabei das folgende Schema benutzt.

Nummerierungsschema 1900
Liniennr.
von - bis
nach
1 - 3Wandsbek
4 - 5Eilbek
6 - 9Barmbek
10 - 16Eimsbüttel
17Hamm
18 - 19Ringlinien um die Alster
20 - 25übrige Linien
26Ringbahn um die innere Stadt
27Altonaer Ring. Linie 27 fuhr den Altonaer Ring ab Juni 1900. Ab dem 19.10.1905 wurde der Altonaer Ring von der Linie 29 gefahren. Linie 27 fuhr ab dann zwischen Altona und Schlump.
28Ohlsdorf über Winterhude
29 -30in Altona
über 30jede neue Linie bekam eine höhere Nummer.
Auf www.horstbu.de sind die Erkennungsmerkmale der Hamburger Straßenbahnlinien erheblich detaillierter beschrieben als hier:
Erkennungszeichen der Hamburger Straßenbahnlinien

Über die bei den Dachzeichen verwendeten Farben gibt es Unklarheiten, denn die Fotografien aus der damaligen Zeit sind in schwarz-weiß. Außerdem blieben die Dachzeichen nicht immer gleich.

DachzeichenLinienführung
Beschilderung, Dachlaterne, Interpretation des Dachzeichens (Versuch)
Straßen-Eisenbahn-Gesellschaft
Bild: Dachzeichen um 1910 1. Wandsbek (Ahrensburger Straße) - Eimsbüttel (Markt) über Wandsbeker Chaussee, Steindamm, Mönckebergstraße, Rathausmarkt, Burstah, Millerntor, Schulterblatt.

Blaue Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne dunkelblau.
Dachzeichen: W wie Wandsbek

Bild: Dachzeichen um 1910 2. Wandsbek (Markt) - Hoheluft (Grenzhaus) - Lokstedt, Niendorf über Wandsbeker Chaussee, Steindamm, Rathausmarkt, Stephansplatz, Grindelberg.

Weiße Schilder mit blauer Schrift, Dachlaterne weiß
Dachzeichen: W wie Wandsbek

Bild: Dachzeichen um 1910 3. Wandsbek (Markt) - St. Pauli (Neuer Pferdemarkt) über Wandsbeker Chaussee, Steindamm, Lombardsbrücke, Holstenplatz.

Hellgrüne Schilder mit schwarzer Schrift, Dachlaterne hellgrün
Dachzeichen: W wie Wandsbek

Bild: Dachzeichen um 1910 4. Eilbeck (Richardstraße) - Altona (Hohenzollernring) Othmarschen (Wrangelstraße) über Steindamm, Mönckebergstraße, Rathausmarkt, Steinwege bzw. Michaelisstraße, Reeperbahn, Palmaille.

Gelbe Schilder mit blauer Schrift, Dachlaterne gelb

Bild: Dachzeichen um 1910 5. Wandsbek (Markt) bzw. Eilbeck(Richardstraße) -Gärtnerstraße über Steintorplatz, Börsenbrücke, Rödingsmarkt, Neuer Pferdemarkt, Schulterblatt.

Dunkelgelbe Schilder mit schwarzer Schrift, Dachlaterne dunkelgelb.

Bild: Dachzeichen um 1910 6. Ohlsdorf (Friedhof) - Barmbeck (Zoll) - Eppendorf (Krankenhaus) über Hamburger Straße, Mundsburger Brücke, Rathausmarkt, Stephansplatz, Grindelallee, Grindelberg.

Grüne Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne dunkelgrün.

Bild: Dachzeichen um 1910 7. Barmbeck (Neuer Schützenhof) bzw. Barmbeck (Zoll) - Altona (Hohenzollernring) über Hamburger Straße, Mundsburger Brücke, Rathausmarkt, Landungsbrücken, Palmaille.

Dunkelgrüne Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne weiß.
Dachzeichen: B wie Barmbek

Bild: Dachzeichen um 1910 8. Barmbeck (Markt) - Altona (Klopstockstraße) - Ottenser Kirche über Hamburger Straße, Mundsburger Brücke, Lombardsbrücke, Holstenplatz, Reeperbahn, Palmaille.

Weiße Schilder mit roter Schrift, Dachlaterne dunkelblau.

Bild: Dachzeichen um 1910 9. Barmbeck (Markt) - Breitenfelder Straße über Hamburger Straße, Steindamm, Meßberg, Börsenbrücke, Rödingsmarkt, Millerntor, Reeperbahn, Wilhelminenstraße, Neuer Pferdemarkt, Schulterblatt, Eimsbütteler Chaussee, Eppendorfer Weg.

Rote Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne dunkelrot.

Bild: Dachzeichen um 1910 10. Langenfelde (Müggenkampstraße) - Innenstadt (Pferdemarkt) über Osterstraße, Weidenallee, Lagerstraße, Lombardsbrücke.

Grüne Schilder mit gelber Schrift, Dachlaterne dunkelgrün.
Dachzeichen: Das Kreuz - es ist ein „Tatzenkreuz” - erinnert in der Form an das Kreuz in der Kriegsflagge des damaligen Kaiserreichs oder an den preußischen Orden „Eisernes Kreuz”. Auch wenn es an anderer Stelle behauptet wird, stellt dies Dachzeichen kein Malteserkreuz dar. Das Malteser- bzw. Johanniterkreuz sieht anders aus. Es hat 8 Spitzen, die auf 8 Seligkeiten hindeuten.

Bild: Dachzeichen um 1910 11. Eimsbüttel (Langenfelder Damm) - Hamm (Borstelmannsweg) über Fruchtallee, Schröderstiftstraße, Stephansplatz, Gerhofstraße bzw. Jungfernstieg, Rathausmarkt, Ferdinandstraße, Ernst-Merck-Straße, Hansaplatz, Berliner Tor.

Rote Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne rot.

Auf einigen Fotos werden Wagen der Linie 11 mit einer kreisrunden hellen Scheibe mit dunklem Rand und dunkler Liniennummer als Dachzeichen gezeigt.

Bild: Dachzeichen um 1910 12. Rothenburgsort (Vierländerstraße) - Winterhude (Markt) über Meßberg, Börsenbrücke, Holstenplatz, Bartelsstraße, Bismarckstraße, Eppendorf.

Bis 1904 stand statt W ein E für Eimsbüttel bzw. Eppendorf. Ab 1933 stand ein B für Bahrenfeld. Das R für Rothenburgsort hatte sich in der gesamten Zeit nicht geändert.

Weiße Schilder mit blauer Schrift, Dachlaterne hellblau.

Bild: Dachzeichen um 1910 13. Borgfelde (Burgstraße) - Langenfelde über Graumannsweg, Rathausmarkt, Holstenplatz, Schanzenstraße, Weidenallee, Osterstraße.

Bild: Linie 13, Wagenhalle SandwegFleischfarbene oder (dunkelgelbe?) Schilder mit schwarzer Schrift, Dachlaterne hellgelb (oder dunkelgelb?), 1911 und 1912 hellblau.

Dachzeichen: Assoziation Burgstraße mit Rittertum.

1925 fuhr die Linie 13 mit einem quadratischen Dachzeichen: Gelbes Kreuz auf blauem(?) Hintergrund.

Bild: Im Betriebshof Sandweg, vermutlich 1911/1912 fotografiert.

Bild: Dachzeichen um 1910 14. Hammerbrook (Süderstraße) - Osterstraße über Spaldingstraße, Meßberg, Hafen, Sylter Allee, Eimsbütteler Straße, Eppendorfer Weg.

Das „S” auf dem Dachzeichen war möglicherweise schwarz und nicht blau.

Weiße Schilder mit blauer Schrift, Dachlaterne hellrot.
Dachzeichen: S wie Süderstraße. Um 1900 war S möglicherweise schwarz oder rot.[77,Seite 17]]

Bild: Dachzeichen um 1910 15. Eimsbüttel (Markt) - Uhlenhorst (Mühlenkamp) über Schulterblatt, Millerntor, Steinwege bzw. Michaelisstraße, Rödingsmarkt, Rathausmarkt, Mundsburger Brücke.

Blaue Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne blau.

Auf einigen Fotos werden Wagen der Linie 15 mit einer kreisrunden oder einer quadratischen hellen Scheibe und dunkler Liniennummer als Dachzeichen gezeigt.

Bild: Dachzeichen um 1910 16. Stellingen (Hagenbecks Tierpark) - Rathausmarkt über Osterstraße, Schäferkampsallee, Stephansplatz.

Die Liniennummer auf dem Dachzeichen war möglicherweise schwarz und nicht rot.

Gelbe Schilder mit schwarzer Schrift, Dachlaterne weiß.

Bild: Dachzeichen um 1910
Bild links: Dachzeichen Linie 16 nach Foto von 1905. Die Farben sind fraglich, da es kein Farbfoto ist.

Bild: Dachzeichen um 1910Bild links: Dachzeichen Linie 16.[16,Seite 122] Die Farben sind fraglich, da es kein Farbfoto ist.
Dachzeichen: St wie Stellingen
Bild: Dachzeichen um 1910 17. Hamm (Markt) - Groß Borstel über Bürgerweide, Große Allee, Rathausmarkt, Stephansplatz, Rothenbaumchaussee, Eppendorfer Baum.

Dachlaterne hellblau.
Dachzeichen: H wie Hamm

Bild: Dachzeichen um 1910 18. Großer Alsterring, Winterhuder Marktplatz über Eppendorfer Landstraße, Rothenbaumchaussee, Rathausmarkt, Mundsburger Brücke, Mühlenkamp und umgekehrt.

Hellgrüne Schilder mit roter Schrift, Dachlaterne dunkelgelb.
Dachzeichen: Ziemlich großes A weil großer Alsterring

Bild: Dachzeichen um 1910 19. Kleiner Alsterring, Maria-Louisen-Straße über Frauenthal, Mittelweg, Stephansplatz, Rathausmarkt, Mundsburger Brücke, Mühlenkamp und umgekehrt.

Rote Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne rot.
Dachzeichen: Ziemlich kleines A weil kleiner Alsterring

Bild: MittelweglinieBild links: Dachzeichen der Mittelweglinie ab 1895. Die Linie „Kleiner Alsterring” entstand am 3.9.1900 durch Zusammenlegen der Mittelweglinie mit einer Linie durch den Hofweg auf der anderen Alsterseite.
Bild: Dachzeichen um 1910 20. Barmbeck (Winterhuder Weg) - Hoheluft (Grenzhaus) über Steindamm, Lombardsbrücke, Stephansplatz, Grindelallee, Grindelberg.

Weiße Schilder mit schwarzer Schrift ab 1905, vorher blaue Schilder mit roter Schrift, Dachlaterne hellrot.

Bild: Dachzeichen um 1910 21. Wasserkunst - Mittelweg über Meßberg, Börsenbrücke, Holstenplatz, Grindelhof.  i VVM Schönberger Strand, Wagen 656

Blaue Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne weiß.
Dachzeichen: W wie Wasserkunst, H wie Hallerstraße

Bild: Dachzeichen um 1910 22. Bahrenfeld (Markt) - Horn über Bahrenfelder Straße, Kieler Straße, Millerntor, Sylter Allee, Hafen, Rödingsmarkt, Schauenburgerstraße, Meßberg, Spaldingstraße, Hammer Landstraße

Hellgraue Schilder mit blauer Schrift(?) oder weiße Schilder mit schwarzer Schrift(?), Dachlaterne matt weiß.

Bild: Dachzeichen um 1910Bild links: Dachzeichen Linie 22 in Richtung Schnelsen, nach Foto. Laut Rekonstruktion Dachzeichen wurde dies Dachzeichen mit diesen Farben von 1927 bis 1934 verwendet.
Dachzeichen: H wie Horn, S wie Schnelsen
Bild: Dachzeichen um 1910 23. Veddel (Tunnelstraße) - Harvestehude (Mittelweg) über Meßberg, Baumwall, Landungsbrücken, Neuer Pferdemarkt, Hallerstraße

Rote Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne rot.
Dachzeichen: V wie Veddel

Hinweis zum Dachzeichen:
Das weiße „V” auf rotem Hintergrund sind die in zwei VVM-Publikationen genannten Farben. Laut Staisch: Straßenbahn adieu, Hamburg 1978, war der Hintergrund schwarz und das „V” weiß. Auf einer zeitgenössischen colorierten Postkarte wird das Dachzeichen schwarz mit einem gelben „V” dargestellt. Die Fahrwegschilder auf dem Dach sind auf der Postkarte ebenfalls in schwarz mit gelber Schrift. Laut Quelle[77,Seite 17] wurde 1900 das Dachzeichen als blaues Karo mit einem weißem V geführt. Später erhielt das Dachzeichen Tropfenform und einen schwarzen Hintergrund.

Bild: Dachzeichen um 1910Bild links: Dachzeichen der Linie Veddel - Landungsbrücken -Schlump nach einem Foto des Triebwagens 623 vor Einführung der Liniennummern.

In der Zeitung „Hamburgische Correspondent” wird von einer Straßenbahnfahrt am 24. Mai 1902 mit der Linie 23 berichtet. An jenem Tag wurde der südliche Zweig der Linie von Veddel bis Wilstorf verlängert. In dem Zeitungsartikel steht u.a.: „Der erste durchgehende Wagen der Linie 23 verließ heute morgen 7.26 Uhr die Endstation Mittelweg und life nach einer Fahrt von über zwei Stunden auf der Endstation Wilstorf ein. Die Wagen tragen kleine weiße Stirnschilder mit einem „H” in roter Schrift... Die Schaffner der neuen Linie haben nicht weniger als 9 Billetrollen in Gebrauch, daneben werden noch Umsteigebillets und Abgabebillets zum Passieren der preußischen Grenze ausgegeben.”

Bild: Dachzeichen um 1910 24.Horn (Letzter Heller) - Eppendorf über Hammer Landstraße, Spaldingstraße, Meßberg, Reichenstraße, Großer Burstah, Holstenplatz, Grindelallee.

Grüne Schilder mit gelber Schrift, Dachlaterne grün.
Dachzeichen: H wie Horn

Bild: Dachzeichen um 1910 25. Süderstr - Altona (Holstenstraße) - Altonaer (Friedhöfe) über Klosterwall, Börsenbrücke, Holstenstraße, Holstenbahnhof.

Weiße Schilder mit schwarzer Schrift, Dachlaterne Weiss matt.

Bild: Dachzeichen um 1910Bild links: Eine schwarz-weiß Postkarte (gelaufen 1912) zeigt einen ehemaligen Trambahnwagen auf der Linie 25. Er wurde 1909 von der SEG mit der Betriebsnummer 1065 versehen. Sein Dachzeichen sieht so aus, wie links dargestellt. Laut Quelle[77,Seite 17] hatte die kreisförmige Version des Dachzeichens 1900 vermutlich einen blauen Kreis auf grünem oder rotem Hintergrund.
Bild: Dachzeichen um 1910 26. Ringbahn um die innere Stadt ab Georgsplatz über Lombardsbrücke, Holstenplatz, Landungsbrücken, Baumwall, Meßberg und umgekehrt.

Weiße Schilder mit schwarzer Schrift, Dachlaterne weiß.
Dachzeichen: R weil Ringbahn

Bild: Dachzeichen um 1910 27. Schlump - Altona (Bahnhof) - Ottenser Kirche über Schlump, Altonaer Straße, Allee, Altonaer Bahnhof

Weiße Schilder mit schwarzer Schrift, Dachlaterne weiß.

Die Linie 27 befuhr bis 1905 den Altonaer Ring. 1905 ging der Altonaer Ring auf die Linie 29 über. Die Linie 29 übernahm 1905 das alte Dachzeichen der Linie 27: eine rote kreisförmige Scheibe mit weißem Rand und einem weißen R. Siehe dazu bei Linie 29.

Bild: Dachzeichen um 1910Bild links: Auf einem Foto wird ein Triebwagen der Linie 27 mit quadratischem Dachzeichen ohne schwarzen Rand gezeigt. Das Foto zeigt weiterhin, dass für die beleuchtete Liniennummer vorne auf dem Dach des Triebwagens eine andere Schriftart verwendet wurde - vergl. Bild in dieser Infobox mit dem Dachzeichen links.
Bild: Dachzeichen um 1910 28. Ohlsdorf - Rathausmarkt über Alsterdorfer Straße, Winterhuder Marktplatz, Maria-Louisen-Straße, Mittelweg, Stephansplatz.

Weiße Schilder mit schwarzer Schrift, Dachlaterne weiß.
Dachzeichen: O wie Ohlsdorf

Bild: Dachzeichen um 1910Bild links: Eine andere Schriftart zeigt ein Foto aus den 1930er Jahren. Das „O” ist eher eine etwas eckig geratene „0”.
Bild: Dachzeichen um 1910 29.Altonaer Ring ab Altona (Bahnhof) über Bahnhofstraße, Palmaille, Kleine Freiheit, Schulterblatt, Allee, Altona Bahnhof

Weiße Schilder mit roter Schrift, Dachlaterne dunkelrot.
Dachzeichen: R wie Ringbahn

Oberes Dachzeichen verwendet ab 1905, unteres Dachzeichen 1910.

Bild: Dachzeichen um 1910
Bild: Dachzeichen um 1910 30. Eimsbüttel (Bellealliancestraße) - Altona (Hafenstraße) über Alsenstraße, Holstenstraße, Blücherstraße

Grüne Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne grün.

Für die folgenden Linien der Straßen-Eisenbahn-Gesellschaft erübrigt sich die grafische Darstellung der Dachzeichen, denn sie waren im Stil des Dachzeichens der Linie 27: eine kreisrunde weiße Scheibe mit schwarzem Rand und schwarzer Liniennummer.
31. Bahrenfeld-Rödingsmarkt über Luruper Chaussee, Bismarckstraße bzw. Lessingstraße, Kieler Straße bzw. Gustavstraße, Michaelisstraße bzw. Steinwege.

Grasgrüne Schilder mit roter Schrift, Dachlaterne hellgrün.

32. Harburg (Bahnhof) - Sand - Stader Straße / Moorburger Straße (in Harburg) über Sand, Neue Straße.

Weiße Schilder mit roter Schrift, Dachlaterne weiß.

33. Harburg-Hamburg (Dornbusch) über Hamburger Straße,. Mühlenstraße, Fährstraße, Veddel (Markt) Röhrendamm, Deichtor bis Dornbusch.

Rote Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne rot.

34. Harburg (Bahnhof) - Heimfelder Straße (in Harburg).

Grüne Schilder mit weißer Schrift, Dachlaterne grün.

35. Uhlenhorst (Mühlenkamp) - Veddel - Freihafen (Kleiner Grasbrook, Klütjenfelder Straße) über Winterhuder Weg, Mühlendamm, Berliner Tor, Heidenkampsweg.

Hellgrüne Schilder mit schwarzer Schrift, Dachlaterne grün.

36. Ab dem 27.04.1914

Rothenburgsort - Lombardsbrücke - Eimsbüttel (Markt)

37. Ab dem 14.12.1910

Hamm (Diagonalstraße) - Hbf - Meßberg - Vorsetzen - St. Pauli-Landungsbrücken - St. Pauli (Fischmarkt)

38. Ab dem 20.08.1912

Hammer Park - Langenfelde

39. Ab dem 21.12.1913

Altona (Hafenstraße) -Kieler Straße - Eidelstedt

40. Ab dem 21.12.1913

Ottensen (Kirche) - Langenfelde (Kieler Straße)

Bild: Dachzeichen um 1910Bild links: Abweichendes Dachzeichen, nach einem Foto einer Straßenbahn der Linie 40 aus dem Jahre 1927.
Hamburg-Altonaer Centralbahn-Gesellschaft
Bild: Dachzeichen um 1910 1. Bergstraßenlinie: Altona (Fischers Allee) - Borgfelde (Claus Grothstraße) über Große Bergstraße, Reeperbahn, Michaelisstraße (Rückfahrt über Steinwege), Rathausmarkt, Besenbinderhof.

Rautenförmige grüne Schilder an den Stirnseiten der Plattformen. Grafik grob angenähert. „Gr. Berg St” und „H.BAHNHOF” waren hier in Großschrift ausgeführt. Die Wagen waren gelb, möglicherweise mit einem leichten Stich ins bräunliche.

Bild: Dachzeichen um 1910 2. Königstraßenlinie: Altona (Friedenseiche Ottensen) - Borgfelde (Claus Grothstraße) über Königstraße, Reeperbahn, Michaelisstraße (Rückfahrt über Steinwege), Rathausmarkt, Besenbinderhof.

Friedenseiche Ottensen: Dies ist der Platz am südwestlichen Ende der Friedensallee

Rautenförmige rote Schilder an den Stirnseiten der Plattformen. Grafik grob angenähert. Die beiden Stadtteilbezeichnungen waren hier in Frakturschrift dargestellt.

Altona-Blankeneser Straßenbahn
Altona - Blankenese über Ottensen, Nienstedten, Klein-Flottbek, Othmarschen.

Die Strecke führte am Knick des Othmarscher Kirchenwegs entlang, weiter durch die Baron-Voght-Straße, Quellental, über den Nienstedter Marktplatz, Hummelsbüttel (heute Rupertistraße), Eichendorff- und Manteuffelstraße, Mühlenberg bis zum Hotel-Restaurant „Johannesburg” (seinerzeit Ecke Elbchaussee mit Mühlenberger Weg). Die Strecke war eingleisig mit Ausweichen.


Letztes Upload: 24.09.2017 um 19:08:41