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Schilder

Emailschilder der
Hamburger Hochbahn

Große Schilder:
Liniennummern und Hinweise

Straßenbahn und Bus in Hamburg, Schildersammlung Teil 1:
Kleine Schilder: Hinweise, Wagennummern und Liniennummern

Bild: Hamburger Straßenbahn, diverse Schilder im Wagen
In den Straßenbahnwagen und den U-Bahn-Wagen gab es viele Schilder zu sehen!
Zwei der Schilder betreffen die Sicherheit der Fahrgäste: Man möge sich bitte festhalten und die vordere Tür darf nicht während der Fahrt geöffnet werden.

Um den Betrieb nicht aufzuhalten, möge man sich bitte rechtzeitig an die Tür gehen.

Ein Stehplatz ist für den Schaffner reserviert. Es ist ein Platz, von dem aus er seine Bedienungselemente - auch die Schaffnerglocke - gut bedienen kann.

Ein Schild informiert über das offizielle Fassungsvermögen des Wagens.

Das kleine Schild mit dem schwarzen Strich war bei den alten Hamburger Straßenbahnwagen so angebracht, dass sich der Strich genau 1 m über dem Fußboden befand. Fahrgäste bis zu einem Meter Körperlänge zahlten den Kinderfahrpreis, größere Fahrgäste wurden als Erwachsene gewertet. Später wurden Jugendliche ab einem bestimmten Lebensalter als Erwachsene betrachtet. Mädchen konnten besser schummeln als Knaben: verflixter Stimmbruch!

Bild: Hamburger Straßenbahn, diverse Schilder im Wagen
44 Wagennummernschilder der Hamburger Straßenbahn. Die Schilder sind zwischen 165 und 170 mm breit und bestehen aus Aluminiumblech
In jedem Straßenbahnwagen war die Dienstnummer des Wagens auch innen angebracht. „Spezialisten” kannten den Zusammenhang zwischen der Nummer und dem Typ des Wagens. Hier eine gekürzte Liste zum Nummernschema, Stand ab Mitte der 1950er:[53, Seite 132 f]
  • 501...712: Z1B Beiwagen
  • ab 1600: Z2Bu Beiwagen für Z1u Motorwagen
  • ab 1700: Z2Bu Beiwagen für Z2u Motorwagen
  • ab 1980: V5B Beiwagen
  • 2240...2389; Z1 Motorwagen I. Bauabschnitt
  • 2390...2450: Z1 Sitzwagen (II. Bauabschnitt)
  • ab 2600: Z1U Motorwagen, Stehfahrer
  • ab 2900: V2P Motorwagen, Zweirichter
  • ab 2960: V2u2 Motorwagen
  • ab 3000: V6 Motorwagen (Falkenried)
  • ab 3200: V7 Motorwagen (Lieferung 1953/1954, erste Serie)
  • ab 3300: V7E Motorwagen (erste Serie)
  • ab 3350: V7E Motorwagen (zweite Serie)
  • ab 3400; V7 Motorwagen (Lieferung 1957, zweite Serie)
  • ab 3550: V6E Motorwagen (LHB ab 1966)
  • ab 3600: V6E Motorwagen (Falkenried, ab 1966)
  • ab 4100: V6B Beiwagen(Serie)
  • ab 4400: V7B Beiwagen (Lieferung 1956/1957)
  • ab 4601: V6BE (1966)
Bild: Diverse Schilder aus Hamburger Nahverkehrsfahrzeugen
Diverse Schilder aus Hamburger Nahverkehrsfahrzeugen
Die Bedeutung der meisten Schilder dürfte ohne weitere Erklärung verständlich sein.

„Wagen 11” (140*50 mm) und „Wagen 17” (150*45 mm) kennzeichneten alte T-Wagen der Hamburger U-Bahn.

„Wagen Nr. 6262” war ein im April 1958 beschaffter Schnellbus Typ Daimler-Benz O 321 H. Ab Januar 1963 wurde er Fahrschulwagen.[Hamburger Fuhrparklisten, alt, hha,1921-1967, Abruf 13.8.2017]

Das Schild „Tür kann durch Druckknopf geöffnet werden” stammt vermutlich aus einem U-Bahn-Wagen Typ DT1.

Bild: Kleine Innenliniennummernschilder aus alten Hamburger StraßenbahnwagenInnenliniennummernschilder: Die emaillierten dabeben mit der Linienbezeichnung sind 110*110 mm groß. Bei den älteren Straßenbahnwagen waren über den Schiebetüren im Fahrgastraum Steckrahmen vorhanden. Dort wurden die kleinen Liniennummernschilder hineingesteckt.[53, Seite 16] Diese Rahmen waren allerdings in den Großraumwagen nicht mehr vorhanden.

In der unteren Reihe des Fotos ist ein solches Schild in einem Steckrahmen abgebildet. Daneben ist ein leerer Steckrahmen zu sehen.


Letztes Upload: 16.09.2017 um 19:10:55