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Schilder

Kleine Schilder:
Hinweise, Wagennummern und Liniennummern

Große und kleine Schilder:
Haltestellen

Straßenbahn und Bus in Hamburg, Schildersammlung Teil 2:
Große Schilder: Liniennummern und Hinweise

Bild: Diverse Schilder aus Hamburger Nahverkehrsfahrzeugen: Liniennummer im Fenster
Beginnend mit den Z3B-Beiwagen, also Anfang 1950, wurden nach und nach neue Liniennummernschilder eingeführt. Die quadratischen Schilder hatten die Maße 26*26 cm und waren beidseitig mit der Liniennummer beschriftet. Sie wurden seitlich in einen aus Chrom-Nickel-Blech bestehenden Rahmen eingeschoben. Oben hatte der Rahmen ein Scharnier, unten waren zwei als Saugnäpfe geformte Gummipuffer angebracht. Eine Feder am Scharnier drückte die Schildertafel leicht von innen gegen die Scheibe. Somit konnten die Fahrgäste vor und nach dem Einsteigen leicht feststellen, für welche Linie ihr Wagen fuhr.

Die Einsteckschilder bestanden aus Hochdruckschichtpressstoffplatten (Stichwort Resopal®).[53, Seite 14 f]

Bild: Diverse Schilder aus Hamburger Nahverkehrsfahrzeugen: Liniennummer und Hinweise Bild: Diverse Schilder aus Hamburger Nahverkehrsfahrzeugen: Liniennummer und Hinweise
Das linke Fotos zeigt einige Schilder. Das rechte Foto zeigt die gleichen Schilder teilweise von deren Rückseite. Hinter einigen einseitig beschrifteten Schildern sind Blattfedern angebracht. Vermutlich sollte damit ein fester Halt sichergestellt werden.

Das Besetzt-Schild hing an zwei Haltestreifen. Das Schild ist durch Scharniere beweglich an den Haltestreifen angebracht. Bei Bedarf wurde das Schild herabgeklappt, so dass außen am Wagen der Text „Besetzt” sichtbar war.

Bild: Diverse Schilder aus Hamburger NahverkehrsfahrzeugenEine solche 78 cm breite Papptafel wurde innen neben der vorderen Eingangsfalttür von außen lesbar am Fenster der V7BE-Beiwagen befestigt. Beim V6BE-Beiwagen ging dies wegen dessen Schiebetüren nicht. Hier wurde der Hinweis außen neben der vorderen Schiebetür an den Wagenkasten geklebt.

Damit sollte erreicht werden, dass barzahlende Fargastanwärter nicht diesen Ausgang als Eingang missbrauchten. Sie hätten so den Kassenschalter des Schaffners umgehen können.

Die Tafel dürfte aus der Zeit 1965 bis etwa 1970 stammen.


Letztes Upload: 31.10.2017 um 10:32:39