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Die Standsteilbahn

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Dresdner Bergbahnen und „Blaues Wunder

Bild: Dresden, Loschwitzer Brücke „Blaues Wunder”
Loschwitzer Brücke „Blaues Wunder” am 9.8.2009 von den Bergstation der Schwebeseilbahn aus.
Die Reichswehr sprengte bei ihrem Abzug die Dresdner Brücken. Nur bei der Loschwitzer Brücke klappte die Sprengung nicht, denn zwei Dresdner Bürger hatten - übrigens unabhängig voneinander - die Sprengkabel durchtrennt. Eine Gedenktafel am Brückengeländer auf der Blasewitzer Seite erinnert an diese Tat.

Die Brücke verbindet seit 1893 Blasewitz und Loschwitz miteinander.

Die Brücke hat eine lichte Weite von 141,5 m und wiegt rund 3500 t. Den Spitznamen erhielt die Brücke, weil sich ihr erster Anstrich bei Sonneuntergang bläulich verfärbte. Bei den späteren Anstrichen wählte man bewusst eine bläuliche Farbe. Bis 1985 fuhr die Straßenbahn über die Brücke.

In Dresden sind zwei Bergbahnen in Betrieb. Beide befinden sich nördlich der Loschwitzer Brücke. Die Brücke ist unter ihrem Spitznamen „Blaues Wunder” besser bekannt.

Die  i Standseilbahn verbindet seit 1895 den Körnerplatz in Dresden-Loschwitz mit dem ehemaligen Kurort „Weißer Hirsch”.

Die  i Bergschwebebahn verbindet seit 1901 Loschwitz mit Oberloschwitz.Die Talstationen beider Bergbahnen liegen weniger als 200 m auseinander. Zu erreichen sind sie mit der Straßenbahn Linie 6 und weiter zu Fuß über die Brücke.


Letztes Upload: 11.01.2017 um 08:39:25