Home

Infoseite
EKV

Ausstellungsräume im
1.Obergeschoss des Museums

Tarife und
Fahrpreise bis 1922

Elektrische Kleinbahn Altrahlstedt-Volksdorf-Wohldorf (EKV):
Einige der Realien im Nahverkehrsmuseum Kleinbahnhof Wohldorf

Bild: Kleinbahnmuseum Wohldorf, historische InformationstafelDirekt neben der Kassentheke im Erdgeschoss hängt diese liebevoll restaurierte historische Informationstafel an der Wand. Der gelbe Punkt markiert den Standort des Nahverkehrsmuseums Wohldorf.
Bild: Kleinbahnmuseum Wohldorf, Fahrdrahthalter
Bild: Kleinbahnmuseum Wohldorf, StopfhackeDie Blicke in die Vitrinen mit den Fahrdrahthaltern und der Stopfhacke zeigen einige der ausgestellten Realien im Kleinbahnmuseum Wohldorf.

Natürlich gibt es noch mehr Originalteile zu sehen!

Bild links: In der Vitrine liegt eine Stopfhacke.

Die Bettung verteilt den Druck, den der Zug auf dem Gleis ausübt, auf den Unterbau. Als Bettungsmaterial hat sich gebrochener Schotter (Steinschlag) bestens bewährt. Seltener wird Splitt, Kies oder gar Sand verwendet. Der Schotter ist durch seine Scharfkantigkeit stabil und trotzdem elastisch. Dank der Hohlräume im Schotter wird das Oberflächenwasser rasch in die Entwässerungsanlagen des Unterbaus abgeführt, so dass die Bettung rasch austrocknen kann.
Bis zur Jahrhundertwende 1900 waren Stopfhacke, Schottergabel und Schraubenschlüssel fast die einzigen Handwerkszeuge der Oberbauarbeiter.

Krupp entwickelte nach dem Ersten Weltkrieg den maschinellen Gleisstopfer, um das Unterstopfen und Verdichten des Schotters unter den Schwellen zu mechanisieren. Die Maschine konnte täglich rund 200 m Gleis stopfen- das war doppelt so viel, wie es eine 20 Mann starke Rotte von Hand schaffte.

Die heutigen Schnellumbaumaschinen sind erheblich schneller. Sie arbeiten sich etwa 180 m pro Stunde vor. Dabei entfernen sie das alte Gleis und ersetzen es gegen ein neues- einschließlich Unterstopfen und Verdichten des Schotters!

Das Stopfen mit der Stopfhacke ist eine körperlich schwere Arbeit. Sie erfordert Geschicklichkeit und Übung, denn es muss trotz des groben Materials eine hohe Genauigkeit erzielt werden. Es wird an beiden Längsseiten der Schwelle gleichzeitig gearbeitet, so dass immer zwei oder vier Gleisbauarbeiter zusammenarbeiten. Beim Stopfen arbeiten sie sich von den beiden Enden der Schwelle, den Schwellenköpfen, zur Mitte vor.

Bild: Fahrerschalttafel des Hamburger V6E-Sambawagens 3612
Bild: Fahrschalterkurbel des Hamburger V6E-Sambawagens 3612Mitte September 2014 wurde die Sammlung im Nahverkehrsmuseum Wohldorf um die Schalttafel aus dem Fahrerplatz des ehemaligen Straßenbahnwagen 3632 (sog. Sambawagen Type V6E) der Hamburger Hochbahn und um das zugehörige Bedienteil des Fahrschalters erweitert.

Die ausgestellte Schalttafel wurde für den letzten Umbauzustand des Sambawagens verändert. Der Umbau erfolgte für die Serie der V6-Sambawagen im Zeitraum zwischen Januar 1966 und April 1969. Die V6-Sambawagen wurden auf Einmannbetrieb umgebaut und erhielten die neue Typenbezeichnung V6E sowie neue Fahrzeugnummern ab 3600.[53, Seiten 82 und 132]


Letztes Upload: 15.10.2017 um 13:56:47