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Modelleisenbahn im Museum für Hamburgische Geschichte

Wenn man das Museum für Hamburgische Geschichte insbesondere besucht, um sich die Modellbahn anzusehen, sollte man vorher unbedingt auf der Website des Trägervereins nachschauen und ggf. die dort angegebene Telefonnummer anrufen. So kann man sich vergewissern, ob die Vorführung stattfinden wird.

Die Anlage belegt eine Fläche von 250 Quadratmetern und hat eine Gleislänge von 1200 Metern. Es ist Europas größte Modelleisenbahn im Maßstab 1:32, also Nenngröße 1. Dargestellt wird der Schienenalltag zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Harburg mit Personen-, Güter- und Rangierbahnhof, Hafenbetrieb und Bahnbetriebswerk. Es sind 50 verschiedene Lokomotiven, Triebwagen und Kleinloks mit etwa 400 Wagons zu bestaunen.

Das Museum für Hamburgische Geschichte (aktueller Name: „hamburgmuseum”) befindet sich in der Straße „Holstenwall”. Die Öffnungszeiten des Museums wurden mit Dienstag bis Sonntag 1000-1800 angegeben.


Modelleisenbahn Hamburg e.V.
In den 1920ern trafen sich immer um die Weihnachtszeit einige Hamburger Gymnasiasten und bauten ihre Spur 1-Modelleisenbahnen auf.

1931 ließen sie sich ins Vereinsregister eintragen.

Der Vorsitzende des Vereins wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Direktor des Museums für Hamburgische Geschichte:  i Prof. Dr. Walter Hävernick. Er ist in Museumseisenbahnerkreisen durch seinen in den „Hamburger Blättern für alle Freunde der Eisenbahn” Heft 1/1957 veröffentlichten Vorschlag zur Erhaltung von Kleinbahnstrecken als Museumsbahnen bekanntgeworden.

Im Gebäude des Museums für Hamburgische Geschichte wurde eine verkehrshistorische Modelleisenbahn in Spur 1 aufgebaut und im Oktober 1949 in Betrieb genommen. Ihr Thema ist der Bahnhof Harburg und die Strecke zwischen der Norderelbbrücke und der Oberhafenbrücke. Mittlerweile (Stand Sommer 2013) ist ihr Fahrzeugbestand auf über 100 Triebfahrzeuge und fast 500 Wagen angewachsen.[137, August 2013]

Der Zugverkehr ist PC-gesteuert. Er lässt sich jedoch auch manuell steuern. Die Statistik vermeldete Anfang 2008 etwa 33000 Zuschauer im Jahr.

Bild: Museum für Hamburgische Geschichte, Modelleisenbahn
Bild: Museum für Hamburgische Geschichte, Modelleisenbahn
Die Vorführung dauert etwa 25 Minuten. Dabei werden die Züge erklärt: Beschreibung der Lokomotive, einige geschichtliche Hintergründe, in welchem Museum es die Lokomotiven noch gibt usw.

Der große Maßstab der Nenngröße 1, Modelleisenbahner nennen ihn „Königsspur”, ermöglicht eine sehr naturgetreue Darstellung, erleichtert das Fotografieren und erlaubt eine realistisch erscheinende Fahrgeschwindigkeit. Leider haben die meisten Modelleisenbahner nicht genügend Platz in ihrer Wohnung, und müssen sich mit Nenngrößen H0, N oder gar Z zufriedengeben. Insbesondere bei Z zeigt sich, dass ein Staubkorn einem Felsbrocken in der Realität entspricht.

Bild: Museum für Hamburgische Geschichte, Modelleisenbahn
Bild: Museum für Hamburgische Geschichte, Modelleisenbahn
Bild: Museum für Hamburgische Geschichte, Modelleisenbahn
Das Modell der kleinen roten Rangierlokomotive -es ist eine Kö II- scheint ein Selbstbau zu sein. Die Dampflokomotive über dem Arbeitszug ist verwischt abgebildet. Das liegt daran, dass sie vorbeifuhr, als die Kamera das Foto mit einer langen Belichtungsdauer einfing.
Das Museum für Hamburgische Geschichte hat noch mehr zu bieten als die Modelleisenbahn. Da sich meine kleine Website mit dem Hamburger Nahverkehr und Modelleisenbahnen auseinandersetzt, konnte ich einige die Fotos, die ich am 25.4.2003 gemacht habe, gut an anderen Stelle unterbringen. Diese sind:

Man sieht: ein Museumsbesuch lohnt sich!

Ein ausführlichen Fotobericht über die Modellbahn findet sich in der Bahnfotokiste (Jan Borchers).

Bild: Verladeszene am Kai, Museum für Hamburgische Geschichte
Möglicherweise noch reizvoller als die Museumseisenbahn sind die vielen Modelle (Schiffe, Hafenanlagen, Stadtentwicklung), die das Museum zeigt. Die beiden folgenden Bilder zeigen Modelle von Hafenanlagen.
Bild: Teilansicht eines Hafenmodells, Museum für Hamburgische Geschichte
Bild: Teilansicht eines Hafenmodells, Museum für Hamburgische Geschichte
Bild: Modell Hamburg 1644, Museum für Hamburgische Geschichte
Und so sah Hamburg 1644 aus: Besonders auffallend sind die Wallanlagen (im Vordergrund des Bildes), die Binnenalster und die Fleete zwischen Alster und Elbe. Die Elbe ist im Hintergrund des Bildes zu erkennen.

Letztes Upload: 30.07.2017 um 09:47:49