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Traditionsbahnbetriebswerk Staßfurt:
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Staßfurt liegt südlich von Magdeburg. Staßfurt gilt als Wiege des Kalibergbaus und wurde auch durch seine Produktion von Radios und Fernsehern bekannt. In meinem alten Knaurs-Lexikon von 1965 lautet der Eintrag: Kreisstadt im Bezirk Magdeburg, an der Bode, 26000 Einwohner, Steinsalz-, Kalilager, Fernsehgeräte-, Radio-, Maschinen-, Apparatebau, Sodafabrikation.

Der Bahnhof Staßfurt ist jetzt (Stand 2003) ein Hausbahnsteig mit einem ausgesprochen häßlichen fensterlosen Wartehäuschen aus Beton und einem überdachten Inselbahnsteig mit einer Fußgängerunterführung. Das frühere Empfangsgebäude wurde nach Erdabsenkungen infolge des jahrzehntelangen Salzbergbaus abgerissen.

Die Entfernung zwischen dem Bahnhof und dem Traditionsbahnbetriebswerk beträgt 2 km. Es ist ein für Fußgänger stolpriger Weg, denn sie Bürgersteige befinden sich in einem dringend sanierungsbedürftigen Zustand (Stand: 28.9.2003).

Bild:  Traditionsbahnbetriebswerkes Staßfurt, Halbringlokschuppen
Die Bausubstanz des Traditionsbahnbetriebswerkes Staßfurt hat sich seit etwa 1900 nicht wesentlich verändert. Mittelpunkt ist der Halbringlokschuppen.

Eine der Veranstaltungen des Vereins „Eisenbahnfreunde Traditionsbahnbetriebswerk Staßfurt e.V.” ist das „Dampflokfest”.

Die Dampflokfeste in Staßfurt finden offensichtlich dreimal im Jahr statt. Man kann ziemlich viele Fahrzeuge bestaunen und einige Dampflokomotiven im lebhaften Betrieb erleben oder gar mitfahren. An Dampflokomotiven besitzt der Verein Loks der Baureihen 01, 41, 44, 50 und 52. Hinzu kommen diverse Dieselloks und eine E-Lok E 04. Das Innere des Lokschuppens war teilweise von flohmarktartigen Verkaufsständen besetzt. Für das leibliche Wohl war durch Bewirtung gesorgt. Eine Modellbahnausstellung war auch zu sehen. Leider kostete sie einen Sondereintritt, so dass ich mir den Besuch dort aus Prinzip verkniffen habe.

Die Fotos dieser und der nachfolgenden Seiten entstanden beim Dampflokfest am 28.9.2003. Genauere Informationen zu den fotografierten Fahrzeugen lassen sich auf der weiter oben erwähnten Website des Trägervereins finden.


Letztes Upload: 11.01.2017 um 08:39:17