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VVM Museumsbahnen

Lokschuppen Aumühle
(5.9.2004)

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VVM Lokschuppen Aumühle:
Tag der offenen Tür am 4.11.2001

Der alte viertürige Lokschuppen in Aumühle ist kein Neubau. Er wurde 1890 errichtet. Bis 1971 wurde er für den Bahnbetrieb genutzt - zuletzt von der Deutschen Bundesbahn für die Dampflokomotiven ihrer Vorortzüge. Danach zog der VVM in den Lokschuppen ein. 2004 konnte der VVM Lokschuppen und Gelände von der Deutschen Bahn zu erwerben.
Der Tag der offenen Tür findet mehrmals im Jahr statt. Wann, steht auf der Vereinswebsite des VVM (Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V.). Dort hat der Tag der offenen Tür die Bezeichnung „Aktionstag”. Außerdem sind Besucher an jedem Sonntag während der regulären Besuchszeiten von 11°° bis 17°° willkommen. Über weitere Besuchsmöglichkeiten - auch spontan - informiert die Vereinswebsite.

Außer Postkarten kann man beim VVM Zeitschriften, Bücher und flohmarktähnliche Schnäppchen erwerben. Besonders erwähnenswert erscheint mir die vom VVM produzierte „Verkehrshistorische Reihe”, die detailliert die Entwicklung des Nahverkehrs in Hamburg beschreibt.

Bild: Lokschuppen Aumühle, Tad der offenen Tür
Man beachte das Verkehrszeichen
Vorsicht! Draisine!
Bild: Lokschuppen Aumühle, Draisine
Die gefährliche Draisine. Im Hintergrund:
Preußischer Abteilwagen von 1914
Bild: Preußischer Abteilwagen (1914)Preußischer Abteilwagen von 1914

Zum Abteilwagen:
Siehe auch VVM 2004, Abteilwagen.

Bild: G10 gedeckter Güterwagen (1922)
G10 gedeckter Güterwagen (1922)

Hamburger Wechselstrom S-Bahn (1927)

Bild: Hamburger Wechselstrom S-Bahn (1927)Der Zug stammt aus einer 1927 gelieferten Serie von 17 Viertelzügen. Damals bildeten je zwei Wagons einen sechsachsigen Viertelzug mit etwa 125 Sitzplätzen. Die beiden Wagons waren je nach Bauart entweder kurzgekuppelt oder durch ein Jakobsfahrgestell verbunden.

Unter all den Vollbahnfahrzeugen, die beim VVM in Aumühle stehen, sind dies die erhaltestwertesten! Mir ist kein weiteres Eisenbahnmuseum bekannt, welches Hamburger Wechselstrom-S-Bahn-Fahrzeuge besitzt.

Gebaut wurde die Garnitur von der Wumag in Görlitz. Die Betriebsnummer 676 a/b wurde 1932 in 1624 a/b geändert. 1955 wurde das Fahrzeug als S-Bahn ausgemustert und zum antriebslosen Bauzugswagen umgebaut. Seit 1974 ist das Fahrzeug beim VVM.

Bild: Hamburger Wechselstrom S-Bahn (1927), 23.3.2010 Bild: Hamburger Wechselstrom S-Bahn (1927), 23.3.2010
Am 27.10.2009 konnte eine Scharfenbergkupplung angebracht werden. Die Scharfenbergkupplung wurde am 14.7.2007 von einem in Walburg bei Hessisch-Lichtenau abgestellten Berliner S-Bahnzug ET 165 geborgen. Es ist leider keine originale Scharfenbergkupplung eines Hamburger Wechselstrom-S-Bahnwagens. Aber so ist der S-Bahnwagen seinem historischen Aussehen immerhin nähergekommen. Es sind noch einige Nacharbeiten erforderlich (Stand 23.3.2010). Verschwunden sind, wie es sich gehört, die beiden Puffer.
Bild: Auustellung in der Wechselstrom-S-Bahn
In einem der beiden ausgeräumten Wagen der Wechselstrom-S-Bahn wird eine Bilderausstellung mit jährlich wechselnden Themen gezeigt. Das Foto zeigt den „Ausstellungsraum” am 30.10.2011.
Bild: VVM-Wechselstrom-S-Bahn ET 99 am 29.8.2010
Bild: VVM-Wechselstrom-S-Bahn ET 99 am 29.8.2010Bild oberhalb: Am 29.8.2010 veranstaltete die S-Bahn-Hamburg einen Tag der offenen Tür. Das obere Foto zeigt einen Teil der Wechselstrom-S-Bahn des VVMs bei der Vorbeifahrt am S-Bahnhof Ohlsdorf. Da das Viertelzugfahrzeug keinen Antrieb mehr hat, wurde es von einer Rangierlokomotive gezogen.

Bild links: Gerade noch rechtzeitig vor dem Tag der offenen Tür konnten die Logos der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (DRG, 1924 bis 1937) neu aufgebracht werden. Es handelt sich um die stilisierte Silhouette des Reichsadlers in schwarz auf kreisförmigen gelbem Hintergrund. Der Hintergrund wird von einem schwarzen Ring umgeben, der den gelben Schriftzug „Deutsche Reichsbahn” beinhaltet.

Zur Hamburger S-Bahn: Bei der preußischen Staatsbahn gingen die ersten Entwürfe für einen elektrischen Betrieb auf der Hamburger Vorortbahnstrecke Blankenese-Hasselbrook auf das Jahr 1894 zurück. Die Elektrifizierung erfolgte in den Pionierjahren des elektrischen Bahnbetriebs. Seit 1907 fuhren zwischen Blankenese und Ohlsdorf Züge mit Einphasenwechselstrom. 1924 wurde der elektrische Betrieb von Ohlsdorf bis Poppenbüttel erweitert.

Am 22.April 1940 wurden zuerst zwischen Ohlsdorf und Poppenbüttel neu entwickelte Gleichstromzüge eingesetzt. Wegen des 2. Weltkrieges dauerte die Umstellung auf Gleichstrom recht lange - erst am 22.Mai 1955 wurde der Wechselstrombetrieb bei der Hamburger S-Bahn eingestellt. Die Hamburger Gleichstrom-S-Bahn fährt dreiteilige Zuggarnituren aus jeweils zwei Endtriebwagen und einem Mittelwagen. Bis zu drei dieser Zuggarnituren werden zusammengekuppelt.

Die 1200 Volt Gleichspannung wird einer seitlich bestrichenen Stromschiene entnommen.

Bild: Personenwagen des VVMAuch dies Bild ist von 2001. Auf den Außengleisen wurden diverse Personenwagen zur Schau gestellt. Um 2005/2006 wurde ein Außengleis mit einem Schutzdach versehen.
Bild: T3 Lokomotive des VVMEtwas neugierig schaut eine T3 aus dem Schuppen.

Diese T3 wurde 1902 für die Prenzlauer Kleinbahn gebaut. 1935 kam sie zum Hochofenwerk Lübeck. Die Lok ist auf der Homesite des VVMs detailliert beschrieben.


Letztes Upload: 11.01.2017 um 08:39:19