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Der V3 der HHA

Großraumtriebwagen
Kiel 241

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Besuch beim VVM in Schönberger Strand:
Der V7E der HHA

Bild: V7E bei der Museumsstraßenbahn Schönberger Strand des VVM

Sambawagen V7E

Bild: V7E bei der Museumsstraßenbahn Schönberger Strand des VVM
Da das Thema „Sambawagen” eines der Hauptthemen auf meiner Homesite ist, war ich über den V7E sehr erfreut. Er ist innen noch nicht vollständig renoviert, aber von außen sieht er (Stand August 2007) sehr gut aus und er ist fahrfähig.
Bild: V7E bei der Museumsstraßenbahn Schönberger Strand des VVM
Der von LHB in Salzgitter 1957 gelieferte Triebwagen gehört zur zweiten Triebwagenserie des Triebwagentyps V7. Nach seinem Umbau zum Einmannwagen erhielt er die Betriebsnummer 3361 und die Typenbezeichnung V7E. Der VVM erwarb ihn zusammen mit einem passenden Beiwagen V7B.

Die Ausmusterung bei der HHA erfolgte

  • 1970 bis 6/1977 für die Triebwagen V7E,
  • 1970 bis 6/1976 für die Beiwagen V7B.
Bild: V7E bei der Museumsstraßenbahn Schönberger Strand des VVM
Der Innenraum war im August 2007 noch in Arbeit. Es amüsiert mich immer, wenn ich daran erinnert werde, dass die HHA früher das Wort Fahrausweise mit einem „t” schrieb.
Fahrausweis oder Fahrtausweis?
„Sonst noch jemand ohne gültigen Fahrtausweis?” mit einem deutlichen t, so fragten früher die Straßenbahnschaffner.

Allerdings steht das Wort „Fahrtausweis” nicht im Duden. Im Duden steht „Fahrausweis”.

Mit „Fahrausweis” ist der Beleg gemeint, den der Fahrgast durch Entrichtung des Fahrpreises erwirbt. Es ist somit der Ausweis für eine Fahrt oder mehrere Fahrten. Daraus ergibt sich, dass Fahrtausweis das sachlich korrekte Wort ist. Ebenso müsste es „Fahrtkarte, Fahrtschein und Fahrtpreis heißen, denn bezahlt wird die Teilnahme an der Fahrt, nicht die Betätigung als Fahrer. Die Schweizer haben es klar erkannt: Fahrschein steht dort auch für Führerschein.

Ein wichtiger Hinweis für Schüler: Aus Sicht des Deutschlehrers hat der Duden grundsätzlich recht.

Der graue Kasten vor der Ausstiegstür ist nicht etwa ein Fahrscheinentwerter. Es ist die Bedienungseinrichtung für das Öffnen der zugehörigen Ausstiegstür durch den Fahrgast.

In der Dienstanweisung Sv 64/17 Ausgabe Mai 1964 vom 11.Mai 1964, herausgegeben von der HHA-Abteilung Oberflächenverkehr, wird dieser Kasten als „Leuchtkasten” bezeichnet. Es leuchtet nicht der gesamte Kasten, sondern nur dessen Schriftfeld. Das Schriftfeld beinhaltet den Text „Aussteigen, bitte Knopf drücken”. Das Schriftfeld leuchtet nur, solange die Tür entriegelt ist.

Bild: V7E bei der Museumsstraßenbahn Schönberger Strand des VVMAuf der Außenseite des Wagens, nur an den beiden Einstiegstüren, ist der „Leuchtkasten” versenkt angebracht. Hier lautet die beleuchtbare Schrift „Einsteigen, bitte Knopf drücken”.

Die Trittbretter sind mit Trittstufenkontakten ausgestattet. Etwa 4 Sekunden nach Entlastung der Trittstufe schließt sich die zugehörige Tür automatisch.

Bild: V7E bei der Museumsstraßenbahn Schönberger Strand des VVM

Die Beschriftung ist nicht wirklich konsequent ausgefallen. Links und rechts neben beiden Türen steht „EINGANG”, über den Türen steht „EINSTIEG”. Rechts neben „Einstieg” steht „Kasse”, links steht u.a. „mit Fahrausweis”. Hier ist „Fahrausweis” ohne „t” geschrieben.


Letztes Upload: 13.04.2017 um 12:47:55