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Die Rendsburger Schwebefähre |
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Foto: Rendsburger Hochbrücke mit Schwebefähre am 23.5.2010. Die Rendsburger Schwebefähre hängt an vier jeweils 35 m langen Stahlstangen und zur Versteifung an weiteren acht gekreuzten Stahlstangen unter ihrer Laufkatze. Die Laufkatze läuft unterhalb des 140 m langen Mittelteils der Hochbrücke und wird von vier jeweils 4,5 kW starken Elektromotoren angetrieben. Bei einem Stromausfall stellen Batterien das Erreichen des rettenden Ufers sicher. Die Fähre ist 14 m lang und 6 m breit. Sie kann vier Autos und 60 Personen transportieren. Auf jeder Seite der Fähre sind vier Rettungsflöße untergebracht. Auf dem Foto erscheinen sie als rote Strukturen unten an der Fähre. Die beiden Pylonen des Mittelteils sind 69 m hoch. Ihre Fundamente sind 17 m tief. |
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In Deutschland sind genau zwei Schwebefähren in Betrieb:
Tatsächlich schwebt eine Schwebefähre nicht, sondern sie überquert ein Gewässer hängend. „Hängefähre“ wäre eine bessere Bezeichnung. |
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Wenn sich ein Schiff nähert, verschiebt sich die Abfahrt der Schwebefähre. Kaum ist das Schiff unter der Brücke hindurchgefahren, fährt dann auch schon die Schwebefähre los! In dem Bild links hat am 23.5.2010 der 122 m lange finnische RoRo-Containerfrachter „Birka Exporter“ gerade die Hochbrücke passiert. |
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Die Rendsburger Schwebefähre und die sie tragende Rendsburger Hochbrücke wurden 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Wie bei alle Fähren über den Nordostseekanal ist auch hier die Überfahrt kostenlos. Die Fähre fährt in jeder Viertelstunde einmal hin und her. Die Dauer der Überfahrt beträgt 1½ Minuten. |