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Die Fehmarnsundbrücke (Der Kleiderbügel)

Bild: Fehmarnsundbrüecke
Die Fehmarnsundbrücke ist in die Jahre gekommen - am 30.4.1963 wurde sie für den Verkehr offiziell freigegeben. Seit 1999 steht sie unter Denkmalschutz.
Bild: Fehmarnsundbrüecke
Als Bahnreisender sieht man von der Brücke nicht viel. Als Autofahrer sieht man ein wenig mehr. Am meisten sieht man, wenn man die Brücke als Fußgänger oder Radfahrer überschreitet. Am hübschesten erlebt man sie, wenn man sie auf dem Wasser unterquert.

Die Überquerung als Fußgänger war am 21.11.2009. Die Durchfahrt erfolgte am 6.9.2013 auf einer Segelyacht.

Bild: Fehmarnsundbrüecke
Autofahrer und Bahnreisende sehen von den Graffitis nicht viel.
Bild: Fehmarnsundbrüecke
Von links nach rechts: Fuß- und Radweg, Fahrstraße für Kraftfahrzeuge, einspurige Bahntrasse hinter der rechten Betonmauer. Die Verspannung zwischen Fahrweg und Brückenbogen ist netzartig ausgeführt.
Bild: Fehmarnsundbrüecke
Bild: FehmarnsundbrüeckeDie eindrucksvollsten Brückenfotos entstehen seitlich unterhalb am Ende bzw. Anfang der Brücke.
Bild: Fehmarnsundbrüecke
Bild: Fehmarnsundbrüecke
Auf beiden Bildern ist zu sehen, dass die Fehmarnsundbrücke nicht nur aus dem „Kleiderbügel” besteht!


Aktuelle und technische Informationen zur Fehmarnsundbrücke

Für die zukünftige „feste” Fehmarnbeltquerung wird eine höheres Verkehrsaufkommen erwartet: Man rechnet dann mit täglich 118 Zügen und 17700 Fahrzeugen auf der Fehmarnsundbrücke.

Es ist beabsichtigt, die Strecke mit einer Fahrleitung für den elektrischen Bahnbetrieb auszustatten. Deshalb wurde von der Deutschen Bahn ein statischer Nachweis der Kräfte aus der Oberleitungsanlage in das bestehende Brückenbauwerk einschließlich eines Belastungsversuchs durchgeführt.

Hinzu kommt, dass gegenüber der Ursprungsstatik für die Brücke aus dem Jahre 1963 heute höhere Lastansätze in der Nachrechnung zu berücksichtigen sind.

Aus der Untersuchung geht hervor, dass die Brücke zumindest ertüchtigt werden muss. Bei den prognostizierten Zuganzahlen kommt man jedoch weiterhin mit einem eingleisigen Gleisabschnitt über die Fehmarnsundbrücke aus.

Dies ist das Fazit aus dem am 19.01.2013 von der DB vorgelegten Gutachten zur Fehmarnsundbrücke.

Die Fehmarnsundbrücke
Nutzung:Straßen- und Eisenbahnbrücke. Auf ihr führt die Bundesstraße B 207 und die eingleisige Bahnstrecke Lübeck–Puttgarden über den Fehmarnsund zwischen dem deutschen Festland und der Insel Fehmarn.
Konstruktion:Netzwerkbogenbrücke
Gesamtlänge /
Fahrbahnbreite:
963,40 m /
20,95 m, davon 6 m für die Eisenbahn
Anzahl der Öffnungen:8
Längste Stützweite:248,40 m unter dem Mittelbogen
Höchster Punkt:45 m über der Fahrbahn am Scheitel des Mittelbogens
Lichte Höhe:23 m über dem Mittelwasser
Baubeginn:Januar 1960
Verkehrsfreigabe:30.4.1963. Die Vogelfluglinie wurde am 14.5.1963 eingeweiht.
Baustoffe und Bemerkungen:
  • Bogen und Fahrbahnträger: Stahl
  • Pfeiler und Widerlager: Stahlbeton
  • Hängeseile: Stahlseile
Die Pfeiler sind hohl. Die Fahrbahn ist eine sogenannte orthotrope Platte. Laut Definition handelt es sich bei einer orthotrope Platte um eine Fahrbahntafel aus einem mit Längs- und Querrippen versteiften Stahlblech. Die Festigkeit der beiden ebenen Plattenrichtungen ist orthogonal (d.h. rechtwinklig) zueinander ausgerichtet.

Letztes Upload: 15.10.2017 um 12:14:46