Home

Sitemap

Außen um den
Friedhof herum

Wasserschöpf-
stellen

Auswahl-
seite Ohlsdorf

Der Friedhof Ohlsdorf in Hamburg:
Infoseite

Ohlsdorf - Friedhof und Park

Bild: Ohlsdorf - Friedhof und Park, Begrüßungsbild (19.7.2016)
Man könnte vergessen, dass man sich auf einem Friedhof befindet. Aber man wird doch wieder daran erinnert.

Gegenwärtig heißt er offiziell „Friedhof Ohlsdorf”. Sein vorheriger offizieller Name war „Hauptfriedhof Ohlsdorf”. Am flüssigsten geht jedoch „Ohlsdorfer Friedhof” über die Lippen. Dabei liegt der Friedhof Ohlsdorf gar nicht in der oberösterreichischen Gemeinde Ohlsdorf, sondern er liegt im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf. Der Name des Stadtteils geht auf „Odelverstorpe” zurück: Odulf hieß der Gründer des Dorfes.

Hinweis zur Navigation: Viele der einzelnen Seiten beschreiben im Text, wie man als Friedhofsbesucher zum nächsten Ort bzw. Objekt gelangt. Diese Hinweise gelten für die Navigation mit dem weißen Pfeil nach rechts im roten Quadrat.

Themenauswahl Friedhof Ohlsdorf
Bild: VorschaubildAußen um den Friedhof herum
Einmal ganz um den Friedhof Ohlsdorf herum - das sind 11,5 km fast immer am Zaun entlang!

Außerdem bietet sich ein Abstecher in den jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel an.

Bild: VorschaubildInnen um den Friedhof herum
Die „Expedition” führt einmal möglichst nahe am Friedhofszaun im Friedhof um den Friedhof Ohlsdorf herum. Sie beginnt und endet am Fußgängereingang Ohlsdorf des Friedhofs. Dieser Eingang ist von dem Nahverkehrsbahnhof Ohlsdorf aus besonders gut zu erreichen. Er ist nur etwa 50 m vom Haupteingang entfernt. Dabei werden etliche Wegstrecken benutzt, die auch bei den anderen „Expeditionen” begangen werden. Somit werden Teile etliche Objektbeschreibungen zweimal auf meinen Webseiten über den Friedhof Ohlsdorf benutzt.
Bild: VorschaubildVom Haupteingang zum Seehof
Über die Cordesallee, am alten Wasserturm und Kapelle 10 vorbei, geht es in die Südallee und dann weiter bis zum Friedhofseingang Seehof. Die Wegstrecke beträgt etwa 3 km.
Bild: VorschaubildVom Haupteingang zum Eingang Eichenlohweg
Am Südteich und am Rosengarten entlang geht es nach Kapelle 3. Am Eingang Eichenlohweg werfen wir einen Blick auf die Grabstelle Nordheim. Die Weglänge beträgt etwa 1,5 km
Bild: VorschaubildDer kleine Ring
Gemeint ist der Weg von Haupteingang über die Straßenzüge Kapellenstraße, Ringstraße und Bergstraße wieder zum Haupteingang. Der etwa 2 km lange Weg führt an drei gestalterisch sehr interessanten Grabdenkmalen vorbei: Boritzka, Meyer-Schuchardt und Rave.
Bild: VorschaubildKrematorium und Nebenallee
Vom neuen Krematorium aus führt ein gerader und breiter Fußweg genau in Richtung Osten. Er führt an einigen sehenswerten Grabmalen und an Kapelle 2 vorbei und endet in der Nähe der Grabanlage der „Primus”-Opfer. Der Weg ist etwa 1,5 km lang.
Bild: VorschaubildVom alten Wasserturm zum Kornweg
Wir erforschen die Umgebung des alten Wasserturms an der Cordesallee und gehen von dort aus zum Eingang Kornweg. Dabei sehen wir die Grabstätte der „Primus”-Opfer und die deutschen Soldatengräber des 1. und 2.Weltkrieges. Dieser Weg ist etwa 1,5 km weit.
Bild: VorschaubildVom alten Wasserturm zum Eingang Kleine Horst
Der Weg führt durch den Waldgürtel mit seinen prächtigen alten Familiengrabmalen besonders aus der Zeit von 1900 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
Bild: VorschaubildVom alten Wasserturm zum Eingang Bramfeld
Vom Eingang Kornweg geht es über den Linne-Teil des Friedhofs. Den Schwerpunkt bilden dabei die Grabanlagen des 1. und 2. Weltkrieges. Die Wegstrecke ist etwa 2,5 km lang.
Bild: VorschaubildNordteich und Stiller Weg
Von der Talstraße geht es zur Dichterecke, ein Stück den „Stillen Weg” entlang über den Millionenhügel zu den Mausoleen am Westring. Bei Kapelle 6 kehren wir um, erreichen den Nordteich und sehen das ältestes Mausoleum des Ohlsdorfer Friedhofs. Die Wegstrecke beträgt etwa 5 km.
Bild: VorschaubildFAQ über Friedhofsengel
Nicht alles auf einer Website über Friedhöfe muss wirklich ganz ernst sein. Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Friedhofsengel. Selbstverständlich sind die Antworten wissenschaftlich untermauert!
Bild: VorschaubildRhododendronblüte auf dem Ohlsdorfer Friedhof
Bild: VorschaubildWasserschöpfstellen auf dem Ohlsdorfer Friedhof
Bild: VorschaubildEindrücke von einigen anderen Friedhöfen
Bild: VorschaubildEindrücke vom Museum für Sepulkralkultur in Kassel

Der Friedhof Ohlsdorf heute

Bei einem Blick auf den Friedhofsplan fällt sofort auf: Es gibt einen Teil mit ringförmigen und einen anderen Teil mit geraden Straßen. Der östliche Teil mit den geraden Straßen ist eine Erweiterung des ursprünglichen Friedhofs. Hier ist die Gestaltung anders. Sie ist weniger parkartig orientiert, sondern man kann fast sagen, dass hier viele kleine Friedhöfe nebeneinander angelegt sind.

Besonders der parkartig angelegte Teil des Friedhofs ist ein ideales Naherholungsgebiet. Auf dem Friedhof Ohlsdorf kann man tagelang im Grünen wandern, denn die Länge aller Erschließungswege beträgt 80 km. Man kann das 17 km umfassenden Straßennetz des Friedhofs mit dem Auto oder dem Fahrrad befahren. Auf den Straßen im Friedhof fahren zwei Buslinien zum Tarif des öffentlichen Nahverkehrs HVV (Hamburger Verkehrsverbund). Für Hamburger Verhältnisse ist das Netz der öffentlichen Bedürfnisanstalten sehr eng, denn in jeder Kapelle (davon gibt es 12 Stück) befindet sich eine gebührenfreie öffentliche Toilette. Wenn man sich einmal ausruhen möchte, steht fast immer mindestens eine der etwa 2800 Sitzbänke in der Nähe!

Zur Orientierung auf dem Friedhof sind an markanten Stellen -wie an den Eingängen, den Kapellen und den Straßenkreuzungen- Schaukästen mit dem Friedhofsplan aufgestellt. Der Friedhof ist in Planfelder aufgeteilt. Die Bezeichnung der Planfelder findet man auf den Friedhofsplänen. Gelegentlich ist die Planfeldbezeichnung auf den Grabsteinen lesbar erhalten, denn sie ist dort als Teil der Grabnummer mit eingeschlagen. Die Planfelder sind im alten Teil des Friedhofs, dem Cordes-Teil, quadratisch. Im neuen Teil, dem Linne-Teil, sind sie an den Verlauf der Straßen und Wege angepasst und können von der quadratischen Form abweichen. Besonders augenfällig wird dies bei den Planfeldern PA1 bis PA8 - sie umschließen um den kreisförmigen Prökelmoorteich.

Wenn man vom Bahnhof Ohlsdorf aus auf dem für Fußgänger kürzesten Weg den Friedhof betritt, kommt man direkt am Fußgängereingang an einem kleinen Informationshaus (Planfeld Q3) vorbei. Hier kann man sich beraten lassen und aussagekräftige Prospekte erhalten. Unmittelbar daneben sind die Haltestellen der beiden Buslinien, die den Friedhof befahren.

Dem Friedhof verdankt der Stadtteil Ohlsdorf eine traumhafte innerstädtische Verkehrsanbindung: S-Bahn, U-Bahn, Nahverkehrsbusse - alles trifft sich am Ohlsdorfer Bahnhof. Auch zum nächstgelegenen internationalen Flughafen ist es nicht mehr weit: Die S-Bahn bewältigt die Strecke in 3 Minuten.

Historisch gesehen kam Ohlsdorf 1325 in den Besitz des Zisterzienserinnenklosters Harvestehude und später zum Kloster St.Johannes. Das weiter nördlich gelegene Klein Borstel (es gehört heute ebenfalls zum Stadtteil Ohlsdorf) gehörte zum Hospital St.Georg.


Wie der Friedhof Ohlsdorf entstand

Der 1877 eröffnete Ohlsdorfer Friedhof entstand aus einer Notlage heraus. Damals, in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts, reichten die Kirchhöfe und die Begräbnisplätze vor den Toren Hamburgs nicht mehr aus. Die beigesetzten Körper der Verstorbenen lagen in mehreren Schichten übereinander.

Um 1870 hatten Hamburg Geld - man konnte große Projekte wie das Hamburger Rathaus, ein ordentliches Gefängnis in Fuhlsbüttel und einen neuen öffentlichen Friedhof angehen.

1873 wurde die „Senats- und Bürgerschafts-Commission für die Verlegung der Begräbnisplätze” gegründet. Nach einer entsprechenden Auswahluntersuchung von 12 in Betracht kommenden Flächen wurden 1875 die ersten 126 Hektar (die verschiedenen Quellen widersprechen hier einander. Sie reichen von 126 bis 140 Hektar) in der Gemarkung Ohlsdorf gekauft. Hier war der Preis pro Scheffel Land am geringsten. Das Gelände umfasste Felder, Wiesen und Heideflächen, die durch Wallhecken getrennt waren. Der Boden ist Sandboden, sandhaltiger Lehmboden und Ton. Allerdings gibt es auch undurchlässige Schichten im Boden, so dass später ein Dränagesystem angelegt werden musste.

Unter der Leitung von Hamburgs Förster Leopoldt begannen 1875 die ersten Gartenbauarbeiten für den neuen Friedhof.

Am 1.Juli 1877 fanden die ersten Bestattungen und die feierliche Eröffnung des Friedhofs statt.

So entstand, etwa 8½ Kilometer vom Dammtor entfernt, ein Friedhof der Superlative. In den „vorläufigen Grundzügen zu einem Gesamtplan” wurde 1878 vorgesehen, dass „die Friedhofsanlage einen der großen Ausdehnung des Terrains entsprechenden landschaftlichen und parkartigen Charakter” erhalten solle.


Wolfgang Borchert über den Ohlsdorfer Friedhof

In seinem (ich habe es als sehr deprimierend empfunden) Theaterstück „Draußen vor der Tür” erwähnt Wolfgang Borchert in der 5.Szene Ohlsdorf und die bereits damals nicht mehr vorhandene Kapelle 5 des Ohlsdorfer Friedhofs (sie stand auf dem Platz zwischen Ostring und Kapellenstraße). BECKMANN ist ein Kriegsheimkehrer, der kurz nach dem Krieg (Borchert hatte das Stück 1946 seinem Vater diktiert) nach Hamburg zurückkommt:

BECKMANN: Ich war drei Jahre in Sibirien, über tausend Tage! Wo sind sie denn hin, die alten Leute? Sie haben hier dreißig Jahre gewohnt, und nun sollen sie mit einmal nicht mehr da sein? Reden Sie doch was! Sie müssen doch irgendwo sein!

FRAU KRAMER: Doch. Soviel ich weiß: Kapelle 5.

BECKMANN: Kapelle 5? Was für eine Kapelle 5 denn?

FRAU KRAMER: (resigniert, eher wehleidig als brutal) Kapelle 5 in Ohlsdorf. Wissen Sie, was Ohlsdorf ist? Ne Gräberkolonie. Wissen Sie, wo Ohlsdorf liegt? Bei Fuhlsbüttel. Da oben sind die drei Endstationen von Hamburg. In Fuhlsbüttel das Gefängnis, in Alsterdorf die Irrenanstalt. Und in Ohlsdorf der Friedhof.

Der Text müsste aktualisiert werden. Die Stadtteilgrenzen haben sich geändert - das ehemals Fuhlsbüttler Gefängnis „Santa Fu” liegt nun im Stadtteil Ohlsdorf.


Quellenangaben und weitere Informationen

Quellen für diesen Teil meiner Homepage: Die Anregung, etwas über den Ohlsdorfer Friedhof zu veröffentlichen, verdanke ich dem Studium des Heftchens der Baubehörde Hamburg: Hauptfriedhof Ohlsdorf im Wandel der Zeit, Hamburg 1977.

Weiterhin habe ich auf diverse Seiten im Internet gesucht und die weiter unten angegebene Literatur verwendet. Hinzu kamen sehr viele Erkundungsgänge auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Die staatlichen Hamburger Friedhöfe haben einen gemeinsamen Webauftritt. Hierzu gehört auch der Friedhof Ohlsdorf.

Auf dem Friedhofsgelände an der Hauptausfahrt zur Fuhlsbüttler Straße steht ein kleines Museum im Planfeld L4. Das Museum ist geöffnet: Montags, Donnerstags und Sonntags jeweils von 10.00 bis 14.00 Uhr und kostet keinen Eintritt (Stand: Sommer 2015). Ein Besuch ist lohnenswert, denn man findet hier viele weiterführende Informationen (auch zu einigen der hier auf der Website beschriebenen Plätzen) und kann Broschüren einsehen und erwerben. Das Museum wird von dem Verein Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. betreut. Von April bis Oktober bietet der Verein jeden Monat eine öffentliche Führung über den Friedhof an. Führungen für Gruppen werden auf Anfrage durchgeführt. Infos unter www.fof-ohlsdorf.de.

Wer sich für aktuelle Informationen zur Sepulkralkultur interessiert, ist auf Friedhofsfreunde.Blogspot.de gut aufgehoben.

Über das aktuelle Projekt zur Umgestaltung des Friedhofs Ohlsdorf bis 2050 informiert bestens die Friedhofsverwaltung auf ihrer Website.

Weitere Informationen über den Friedhof Ohlsdorf findet man auf den eben genannten Websites sowie in dem empfehlenswerten Taschenbuch
Helmut Schoenfeld: Der Friedhof Ohlsdorf, Christians-Verlag, Hamburg 2000

Im Herbst 2006 erschien Helmut Schoenfeld: Der Ohlsdorfer Friedhof, Bremen 2006. Dies bebilderte „Handbuch von A-Z” arbeitet lexikalisch rund 700 Stichworte über den Ohlsdorfer Friedhof ab.

Mit Bäume in Ohlsdorf, Bremen 2012 führt Helmut Schoenfeld den interessierten Leser in den Baumbestand und in die Parkarchitektur des Ohlsdorfer Friedhofs ein.

Sehr ausführlich ist Barbara Leisner; Heiko K.L. Schulze; Ellen Thormann: Der Hamburger Hauptfriedhof Ohlsdorf: Geschichte und Grabmale, Christians-Verlag, Hamburg 1990
Der zweite Band beinhaltet einen Grabmalkatalog mit Beschreibungen von über 1300 Grabmalen. Die Beschreibungen werden durch 529 Fotos ergänzt. Beide Bände sind eine wahre Fundgrube an Informationen. Meine Freude an diesen beiden Bänden wird ein wenig dadurch getrübt, dass mir bei gedruckten Werken ausgerechnet immer die unbedeutenden kleinen Fehlerchen ins Auge stechen („pedantisch”, wie man wohl dazu sagen würde).

Wie der Text auf der Titelseite von Rita Bake und Brita Reimers: Stadt der toten Frauen, Hamburg 1997 besagt, enthält dies Buch „Frauenportraits und Lebensbilder vom Friedhof Hamburg Ohlsdorf”. Das Namensverzeichnis enthält etwa 130 Namen von in Ohlsdorf beigesetzten Frauen. Deren Leben und Wirken wird auf rund 300 Seiten geschildert. Hierzu gehören unter anderen die auf meiner Homepage genannten Frauen Elisabeth Campe, Marie Lippert, Wilhelmine Marstrand und Frieda Matthaei-Mitscherlich. Aber auch Frau Elisabeth Hudtwalcker, die ich bei der Beschreibung der U-Bahn-Haltestelle Hudtwalckerstraße erwähnt habe, ist mitsamt einer Wiedergabe ihres berühmten Bildnisses (mit Strohhut, gemalt von Jean Laurent Mosnier) mit 2½ Seiten bedacht.

Kritisch mit der Situation des Ohlsdorfer Friedhofs setzt sich der in der Zeitung „Die Zeit” am 3.11.2013 veröffentlichte Artikel Henning Sußebach: Die Angst des Friedhofs vor dem Tod auseinander. Der Artikel hat vier hintereinander verlinkte Fortsetzungen.

Über die Entwicklung der Nahverkehrsanbindung des Ohlsdorfer Friedhofs bietet sich meine Seite
 i Sambawagen - Straßenbahnen in Hamburg an, da dort auf die Nahverkehrsanbindung des Friedhofs Ohlsdorf mit der Straßenbahn besonders eingegangen wird. Zusätzlich sind dort einige Informationen über die Entwicklung des  i Busbetriebs auf dem Friedhof Ohlsdorf zu finden. Ebenfalls dort enthalten sind Fotos vom historische Wartehäuschen auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahndepots Ohlsdorf.
 i Zeittafel: Personennahverkehr in Hamburg. Hier erscheint Ohlsdorf bzw. der Ohlsdorfer Friedhof mehrfach ab dem Jahre 1904.
 i Spuren der Straßenbahn in Hamburg, Teil 3 (2003) enthält ein Bild des Grabsteins von Johann Andreas Culin, dem Gründer und Direktor der Straßeneisenbahngesellschaft.
 i Ohlsdorf bis in die 1920er: Ein wenig Heimatkunde gibt einen Einblick in die Geschichte Ohlsdorfs bis in die 1920er. Auch einige Hinweise zur Gegenwart sind enthalten.


Die auf meiner Website vorgestellte Fotosammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Der Friedhof ist zu umfangreich, um ihn auf einer Website fotografisch zu dokumentieren! Die Fotos geben jedoch (m)einen Eindruck wieder.


Der Friedhof Ohlsdorf in Zahlen
Größe: 391 ha
größte Länge: ca. 3,8 km in Ost-West-Richtung
größte Breite: ca. 2,2 km in Nord-Süd-Richtung
Umfang: 11,5 km
Straßen: 17 km
Erschließungswege: 80 km
Anzahl Notrufsäulen: 8
Anzahl Grabstätten: 2001: über 280000
2006: ca. 262000
2016: über 235000
Anzahl Beisetzungen: 2001: 5834   2006: 5167   2012: 4399
In Hamburg starben 2006 etwa 18000 Menschen. 2012 starben 17012 Menschen in Hamburg. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lag die Zahl der jährlichen Beisetzungen auf dem Ohlsdorfer Friedhof stets über 10000. Insgesamt ist die Zahl der Beisetzungen und somit die Anzahl der belegten Grabstätten eher rückläufig (Stand 2013).
Anzahl Schöpfbrunnen: 700
Anzahl Sitzbänke: 2500
Anzahl Abfallkörbe: 1500
Anzahl Bäume: ca. 36000, über 500 Baum- und Straucharten
Anzahl Vogelarten: 97, davon brüten 60 Arten auf dem Friedhof
Säugetiere: Eichhörnchen, Kaninchen, Füchse, Rehe, Waschbären und weitere
Schmetterlinge:224 Schmetterlingsarten[Peter Huth: Gebt Euer Leben für das Überleben unseres Planeten!, TAZ vom 11.12.1991]

89 Nacht- und Tagschmetterlingsarten kommen in Hamburg ausschließlich auf dem Ohlsdorfer Friedhof vor.[206, Stichwort „Insekten” (Zitat)]


Letztes Upload: 12.04.2017 um 17:20:20