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Ohlsdorfer Friedhof • Links und rechts der Cordesallee:
Über den Althamburgischen Gedächtnisfriedhof (Teil 2)

Über den Althamburgischen Gedächtnisfriedhof (Teil 1) Die Christusstatue
Kunsthistoriker und Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark
(*14.11.1852 Hamburg; †13.11.1914 Hamburg)
Hinweis: Bei diesem Grab ist ein weiteres Foto im Sommer 2017 vorgesehen.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Althamburischer Gedächtnisfriedhof (4.3.2017),Grabmal Alfred LichtwarkFritz Schumacher hat ein seltsames Grabmal für Alfred Lichtwark entworfen: Die Urne mit den Aschenresten wird wie auf einem Altar stehend präsentiert. Allerdings steht sie wie in einem Käfig eingesperrt zwischen vier überdimensionierte Säulen. Was mag sich Fritz Schumacher dabei gedacht haben?

Das Grabmal ist 2½ m hoch.

Der große Busch neben dem Denkmal ist eine Rose der Sorte „Rosa venusta pendula”. Sie sollte im Sommer zartrosa blühen - das Foto entstand jedoch Anfang März 2017. Links und rechts im Foto angeschnitten sind zwei Eiben sichtbar. Solche in Form geschnittene Eiben begleiten die beiden Hauptwege der Anlage.

Oberbaudirektor Professor Fritz Schumacher (*4.11.1869 Bremen; †5.11.1947 Hamburg
Hinweis: Bei diesem Grab ist ein weiteres Foto nach der Frühlingsbepflanzung 2017 vorgesehen.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Althamburischer Gedächtnisfriedhof (4.3.2017), Grab Fritz Schumacher Bild: Friedhof Ohlsdorf, Althamburischer Gedächtnisfriedhof (4.3.2017), Grab Fritz Schumacher
Die Grabplatte für Friedrich Wilhelm Schumacher besteht aus Oberkirchner Sandstein und ist 1 mal 1,8 m groß.

Das Relief auf der Grabplatte stellt sein Familienwappen dar. Die beiden Fotos zeigen Grabplatte und Wappen im arg verschmutzten Zustand vom 4.3.2017.

Bekannter ist Friedrich Wilhelm Schumacher in Hamburg als der Oberbaudirektor Fritz Schumacher.

Fritz Schumacher trat seine Stelle als Baudirektor und Leiter des Hochbauwesens in Hamburg am 1.9.1909 an. Von 1920 bis 1923 war er in Hamburg beurlaubt. In diesem Zeitraum wirkte er als Beigeordneter und Stadtplaner unter Oberbürgermeister Konrad Adenauer an der Stadtentwicklung Kölns. Nach der Beurlaubung wurde er in Hamburg zum Oberbaudirektor ernannt und wirkte dort bis zu seiner Entlassung am 3.5.1933. Die Gründe für seine Entlassung sind unbekannt geblieben.


Kunstmaler Philipp Otto Runge
(*23.7.1777 Wolgast; †2.12.1810 Hamburg)
Schauspieler Robert Nhil
(18.7.1858 Hamburg; †31.10.1938 Hamburg)
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Althamburischer Gedächtnisfriedhof (4.3.2017) Bild: Friedhof Ohlsdorf, Althamburischer Gedächtnisfriedhof (4.3.2017)
Philipp Otto Runge gilt neben Caspar David Friedrich als der bedeutendste Maler der norddeutschen Romantik. Er starb an Tuberkulose. An seinem 200. Todestag veröffentlichte der Norddeutsche Rundfunk unter dem Titel „Der norddeutsche Maler Philipp Otto Runge” eine Würdigung. In ihr wird u.a. erwähnt, dass Alfred Lichtwark in Runge den genialen Künstler erkannte.

Die plattdeutsche Urversion des Märchens „Vom Fischer und seiner Frau” wurde von Philipp Otto Runge niedergeschrieben. Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm auf Plattdeutsch und stammt von Philipp Otto Runge. Der ursprüngliche plattdeutsche Titel lautet „Von den Fischer und siine Fru”.

Das Grabmal wird mit „Porträt aus den 1960er Jahren” datiert.[206, Suchbegriff Runge] Etwas genauer geht es aus einer Notiz in der Tageszeitung „Hamburger Abendblatt” vom 3.12.1960 unter der Ribrik „Wir notieren kurz” hervor. Dort steht, dass Philipp Otto Runges Grab sich im Ehrenhof in der Nähe des Haupteingangs befindet. Es wird auf den Grabstein mit dem Relief der Wiedergabe seines Selbstbildnisses hingewiesen.

Robert Nhil war ein erfolgreicher Theaterschauspieler und Charakterdarsteller.

Sein echter Name war Gustav Reinhold Julius Stegmüller.

Nach ihm wurde 1948 die Robert-Nhil-Straße in Hamburg-St. Georg benannt.

Das Grabmal wird auf 1940 datiert. Es ist 1,42 hoch.[202, Katalognr. 1218]


Letztes Upload: 11.03.2017 um 15:33:04