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Ohlsdorfer Friedhof • Links und rechts der Cordesallee:
Das Grab von Helmut Zacharias

Das verdrehte Grabmal Koch Die Cholora von 1892
Bild: Das Grab von Helmut Zacharias (17.4.2003) Bild: Das Grab von Helmut Zacharias (Februar 2004)
Das linke Bild zeigt das Grab von Helmut Zacharias im April 2003, das rechte den neuen Grabstein im Februar 2004. Sein Grab liegt im Planfeld M17,306 an der südöstlichen Ecke Cordesallee mit Ringstraße. Obwohl es nur wenige Meter neben der Cordesallee liegt, ist es weder von der Cordesallee noch von der Ringstraße aus zu sehen. Um es zu finden, muss man von der Straße weg und in das entsprechende Gräberfeld gehen.

Das Wunderkind aus Berlin, geboren am 27. Januar 1920, trat bereits als Sechsjähriger auf der Bühne auf. Er konnte Noten lesen, bevor er in die Schule kam. Er begann seine Profi-Karriere als Violinist 1939. Er spielte in den 1940er Jahren den damals verbotenen Swing-Jazz. Nach dem 2. Weltkrieg machte er als Solo-Virtuose Auftritte und Tourneen rund um den Globus. Er wirkte in Musikfilmen und Fernseh-Shows mit. Besonders bekannt ist „When The White Lilacs Bloom Again (Wenn der weiße Flieder wieder blüht)”.

Er arrangierte 1.600 Musikstücke, komponierte 400 Titel und verkaufte 14 Millionen Schallplatten. Sein letzter Fernsehauftritt war 1995. Danach erkrankte er an Alzheimer. Am 28. Februar 2002 ist der große Violinist in einem Pflegeheim in Ascona / Schweiz verstorben.


Letztes Upload: 15.05.2017 um 17:05:31