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Friedhof Ohlsdorf • Im und beim Heckengarten:
„Susie”, das keltische Kreuz

Grabmale Brüst, Luetkens/Kähler und Mählmann Das Grabmal Seitz
Bild: Keltenkreuz „Susie” im Heckengarten Bild: Keltenkreuz „Susie” im Heckengarten
Dies auf 1880 datierte Hochkreuz (auch als „keltisches Kreuz” oder „irisches Kreuz” bezeichnet) ist 1,85 m hoch.[202, Seite 32] Wer sich in Irland oder Schottland auf alten Friedhöfen umgesehen hat, kennt solche Hochkreuze:  i Glasgow Necropolis, das 2. und 7. Foto auf der Seite.

Das Hochkreuz im Heckengartenmuseum des Ohlsdorfer Friedhofs wurde mit einem besonders sorgfältig gestalteten Satteldach versehen. Seinen Namen „Susie” erhielt es, weil in seinem Sockel der Name „Susie” eingeritzt ist. Der Name ist (Stand Dezember 2012) kaum noch zu entziffern. Die Vorderseite des Hochkreuzes ist mit geheimnisvollen Symbolen geschmückt. Alfred Aust versuchte, diese Symbole zu deuten.[225, Seite 12] Allerdings gehe ich nicht in allen Fällen mit seiner Interpretation einig. Seine Interpretation ist in der folgenden Tabelle durch kursive Schrift besonders hervorgehoben. Leider muss ich darauf hinweisen, dass ich für die von ihm verwendeten Bezeichnungen „Burkreuz” und „Triag” keine hinreichenden Erklärungen gefunden habe. Üblicherweise bedeutet das Dreieck mit der Spitze nach

  • unten: Der Mensch hat sein Leben von Gott erhalten.
  • oben: Der Mensch wird zu Gott zurückkehren.

Der guten Ordnung sei angemerkt, dass „IHS” außer in der unten genannte Bedeutung als Christusmonogramm auch gedeutet wird als Abkürzung für

  • „in hoc salus” (lat. = hierin liegt das Heil) oder
  • „in hoc signo” für „in hoc signo vinces” (lat. = in diesem Zeichen wirst du siegen).
Das Sonnenrad
gilt als
Glücksbringer.
Bild: Detail am Keltenkreuz „Susie” im Heckengarten
Fast wie ein $.
Die Buchstaben IHS des
Christusmonogramms
sind ineinander
verschlungen.
Bild: Detail am Keltenkreuz „Susie” im HeckengartenIHS steht für „Jesus
hominum salvator”: Jesus
der Menschenretter.
Bild: Detail am Keltenkreuz „Susie” im Heckengarten Bild: Detail am Keltenkreuz „Susie” im Heckengarten
Das geradarmige Tatzen-
bzw. Burkreuz zeigt
zusätzlich den Erdball in
seiner Mitte als Zeichen
der Fruchtbarkeit
.
Der doppelte Triag
(kein Davidstern!) ist
das Zeichen des
allgegenwärtigen Gottes.
Ein schräggestelltes
Ankerkreuz. Es soll
vielleicht Hoffnung,
Glaube und Treue
symbolisieren.
Bild: Detail am Keltenkreuz „Susie” im Heckengarten
Schrägliegendes
Sonnenkreuz als
Zeichen der
Wiedergeburt
.
Bild: Detail am Keltenkreuz „Susie” im Heckengarten Bild: Detail am Keltenkreuz „Susie” im Heckengarten
Bandornamente unten
auf der Vorderseite
und den Seitenflächen
des Pfahles in
Anlehnung an das
Ewigkeitsmotiv
der Schlange

bzw. des Kranzes.
Bild: Detail am Keltenkreuz „Susie” im Heckengarten

Letztes Upload: 24.08.2017 um 13:30:01