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Vom Haupteingang
zum Seehof

Außen um den
Friedhof herum

Auswahl-
seite Ohlsdorf

Innen am Zaun um den Friedhof Ohlsdorf:
Das Wasserbassin Klein Borstel

Die Kapelle 7 Friedhofseingang Kornweg
Den Weg zwischen der Kapelle 7 und der Kapelle 6 kann man weitgehend am Friedhofszaun entlanggehen. Gleiches gilt für den Weg zwischen der Kapelle 6 und dem Friedhofseingang Kornweg. Mir ist nur ein besondere Sehenswürdigkeit am Friedhofszaun entlang des Wegens zwischen den Kapellen 7 und 6 bekannt: Es ist ein ehemaliger Wasserspeicher. Er wird wohl als „Wasserbassin Klein Borstel” bezeichnet. Gelegentlich wird als Wasserturm klassifiziert.

Für den Weg nahe des Friedhofszaunes zwischen der Kapelle 6 und dem Eingang Kornweg kenne ich keine besondere Sehgenswürdigkeit.

Zwei besondere Grabmale in der Nähe von Kapelle 6 sind auf der Seite  i Schachbrett und Schallplatte behandelt. Sie liegen allerdings nicht unmittelbar am Friedhofszaun. Auch die Kapelle 6 liegt nicht unmittelbar am Friedhofszaun.

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Wasserbassin Klein Borstel (6.3.2015)
Hübsch sieht es aus, das Wasserbasin Klein Borstel am Nordring.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Wasserbassin Klein Borstel (6.3.2015)
Sitzbänke und ein schützendes Vordach laden zum Verweilen ein - besonders dann, wenn ein Regenguss zur unpassenden Zeit eintritt. Die Straße rechts im Foto heißt Nordring. Sie verläuft zwischen den Kapellen 6 und 8.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Wasserbassin Klein Borstel (6.3.2015)
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Wasserbassin Klein Borstel (6.3.2015)Sechs verspielt gestaltete Stützen aus rotem Mainsandstein und darauf eine ebenso verspielte Stahlkonstruktion tragen das Vordach an seiner offenen Seite.
Der Architekt des Gebäudes war der damalige Friedhofsdirektor Wilhelm Cordes. Der Baustil ist typisch für ihn!

Dieser Wasserbehälter war von 1912 bis 1919 in Betrieb. Neben dem Wasserturm in der Cordesallee ist es das einzige von den damaligen Wasserspeichern des Friedhofs erhaltene Gebäude.

Dieser Wasserspeicher und der  i Wasserturm in der Cordesallee wurden als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme von der Gesellschaft „Arbeit und Lernen Hamburg GmbH” im Zeitraum von 1989 bis 1992 restauriert. Bei dieser Gelegenheit wurden die seit Jahtzehnten nicht mehr benötigten Wasserbehälter entfernt. Plaketten an den Gebäuden erinnern an die Renovierungsarbeiten.


Bis 1919 versorgte der Ohlsdorfer Friedhof sich selbst mit Wasser aus mehreren Brunnen und anfänglich auch aus dem Nordteich. Das geförderte Wasser wurde in mehrerer hochliegende Wasserspeicher gepumpt, aus denen das für den gärtnerischen Bedarf eingerichtete Wasserleitungsnetz auf dem Friedhof gespeist wurde. Die Ergiebigkeit der Brunnen unterschritt bei wachsender Friedhofsfläche den Bedarf an Wasser. Deshalb wurde ab 1919 zusätzlich Wasser aus der städtischen Wasserversorgung eingespeist. Im Laufe der 1920er wurde friedhofseigene Wasserförderung wegen zunehmender Mängel der Förderanlagen eingestellt.[http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserturm_Ohlsdorfer_Friedhof, abgerufen am 6.3.2015]


Letztes Upload: 15.05.2017 um 17:05:39