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Vom Haupteingang
zum Seehof

Außen um den
Friedhof herum

Auswahl-
seite Ohlsdorf

Innen am Zaun um den Friedhof Ohlsdorf:
Das hohe Kreuz auf dem Familiengrab H.W. Weiszflog (L24,12-16)

Das Grabmal Stiefel - ein Stiefelpaar Friedhofseingang Eichenlohweg
Am Fußweg vom Eingang Eichenlohweg zum Wasserturm ragen nahe am Eingang drei Kreuze gut 5 m in den Himmel. Sie markieren die Familiengrabstätten Henkell, Weiszflog und Wohlbrandt. Teile des Kreuzes der Grabstätte Henkell sind leider abgebrochen (Stand Mitte März 2016). Am einfachsten ist von den drei Grabstätten die große Familiengrabstätte des Kaufmanns Heinrich Wilhelm Weiszflog(*29.8.1838; †24.2.1910) zu finden.

Alle drei Grabstätten haben den gleichen Aufbau: Oben in einem großen Findling ist das Kreuz befestigt.

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Familiengrab H.W. Weiszflog am Eingang Eichenlohweg (12.3.2016)
Das Familiengrab H.W. Weiszflog Mitte März 2016

Hinweis zur Angabe der Berufsbezeichnung „Kaufmann”

digital.tessmann.it... Die auf der hier verlinkten Webseite digitalisierte „Fremdenliste / Bäder u. Sonnenfrischen Tirols / Beilage zur Meraner Zeitung, Samstag, den 2. August 1903” verzeichnet unter „Brennerbahn / Gossensaß” im Hotel Gröbner u.a. diese Familie:
H.W. Weiszflog m. G. u. T. Frl. Tony, Kaufmann, Hamburg

Die sich auf Gossensaß beziehende Auflistung trägt den Hinweis: Seit 1. April bis 30. Juli waren anwesend: 916 Parteien mit 1639 Personen.

Laut einer Werbeanzeige handelte es sich bei dem Hotel Gröbner um ein Grandhotel.[135, Seite 802]

Der Abruf auf digital.tessmann.it... erfolgte am 13.3.2016.



Hohe Kreuze auf dem Friedhof Ohlsdorf
Hohe Kreuzdenkmäler stehen bzw. standen überwiegend im Bereich des Eingangs Eichenlohweg oder - anders ausgedrückt - im südlichen Areal des Waldgürtels.[201, Seite 79] Errichtet wurden sie im Zeitraum von etwa 1900 (1902 Bohlen im Planfeld P24) bis in den Ersten Weltkrieg hinein (1916 Kagel im Planfeld O25).

Es könnte eine Verbindung zu Gemälden des romantischen Landschaftmalers Caspar David Friedrich (*1774; †1840) bestehen, denn er hatte u.a. große Kreuze in felsigen Mittelgebirgslanschaften dargestellt. Sein bekanntestes Werk dürfte das 1807/1808 geschaffene Gemäde „Das Kreuz im Gebirge” sein. (Vergl. mit den Ausführungen in dem beim Zitat genannten Buch auf Seite 79.)


Letztes Upload: 11.01.2017 um 08:44:34