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Vom Haupteingang
zum Seehof

Außen um den
Friedhof herum

Auswahl-
seite Ohlsdorf

Innen am Zaun um den Friedhof Ohlsdorf:
Rasengraeber und Erinnerungsmal für jüdische Opfer (Bi68)

Familiengrab Bernt Hoffmann Friedhofseingang Seehof und der Bramfelder See
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Rasengräber in Planfeld Bi68
Vom Grabmal Hoffmann gelangen wir fast wie von selbst zur Straßenecke Eichenallee mit Lärchenallee. Die Bäume entlang der Lärchenallee sind Japanische Lärchen (Larix decidua).

Ein Wegweiser weist den Weg zum Erinnerungsmal für jüdische Opfer. Auf dem Weg dorthin kommen wir an Rasengräbern vorbei. Am 16.4.2015 war dort Baumblüte!

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Erinnerungsmal für jüdische Opfer in Planfeld Bi68
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Erinnerungsmal für jüdische Opfer in Planfeld Bi68Die Anlage des Erinnerungsmals für jüdische Opfer besteht aus der mittels hoher Eibenhecken abgegrenzten Rasenfläche, der Gedenktafel und den zugehörigen Blumenbeeten. Beigesetzt sind jüdische Mitbürger, die nach Schließung des jüdischen Friedhofs ab 1941 in unmittelbarere Nähe verscharrt worden waren.[zitiert nach 206, Stichwort Jüdische Opfer]

Die quadratische Gedenktafel führt etliche Namen auf. Der vollständige Text des umlaufenden Schriftbandes lautet: Hier ruhen jüdische Mitbürger die durch Krieg und Gewaltherrschaft ums Leben kamen.

In einem Zeitschriftenartikel wird neben anderen Unzugänglichkeiten auch der Informationsgehalt der Gedenktafel bemängelt:

Abgesehen von diesen Unzulänglichkeiten fehlt die Information, dass auf diesem Gelände in der NS-Zeit insgesamt 195 Bestattungen von Jüdinnen und Juden stattfanden, darunter 70 aus der Zeit, nachdem der Jüdische Friedhof an der Ilandkoppel im Juni 1943 von den nationalsozialistischen Machthabern geschlossen worden war. In dieser Zeit starben viele Hamburger Jüdinnen und Juden in hohem Lebensalter keines gewaltsamen Todes, so dass sie in den Kreis der „Mitbürger, die durch Krieg und Gewaltherrschaft ums Leben kamen” – so der Gedenktafeltext –, schwerlich einbezogen werden können.[zitiert nach Jürgen Sielemann: Jüdische Gräber aus der Zeit von 1940 auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Zeitschrift „Liskor - Erinnern”, Ausgabe September 2016, Seite 11]
Auf dem weiteren Weg möglichst nahe am Friedhofszaun entlang bis zum Eingang Seehof habe ich keine Fotos gemacht.

Letztes Upload: 25.06.2018 um 10:07:25