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Ohlsdorfer Friedhof • Vom alten Wasserturm zum Eingang Kornweg:
Robert Leo und Kinder nahe der Primus-Opfer

Die „Primus-”Opfer C.H.F. Müller alias „Röntgenmüller” (V30,428-435)
Bild: Robert Leo und Kinder neben den Primus-Opfern (8.2.2015)
Unmittelbar neben der Grabanlage der Primus-Opfer fällt diese Gruppe von Lehnsockelgrabmälern auf. Sie erinnert in bedrückender Weise an die hohe Kindersterblichkeit um die Jahrhundertwende zu 1900. In Deutschland starben damals etwa 20% der Kinder in ihren ersten Lebensjahren. Rund 10% der Neugeborenen konnten ihr erstes Lebensjahr nicht vollenden.
Bild: Robert Leo und Kinder neben den Primus-Opfern (8.2.2015)Elsa Leo wurde nur ein halbes Jahr alt. Sie verstarb im August 1898. Von den vier hier beigesetzten Kindern überlebte nur Max Leo sein erstes Lebensjahr. Er schlief 3 Monate nach seinem dritten Geburtstag ein.
Bild: Robert Leo und Kinder neben den Primus-Opfern (8.2.2015)Der größte Lehnsockel ist dem Vater gewidmet. Er starb nur wenige Tage nach seinem 35. Geburtstag.
Bild: Robert Leo und Kinder neben den Primus-Opfern (8.2.2015)Walter Leo überlebte seinen ersten Geburtstag um nur 11 Tage. Der Ende August 1903 geborene Werner Leo erlebte nur 13 Lebenstage. Der obere Abschluss seiner Namenstafel wurde herzförmig gestaltet.

Wir gehen noch nicht zum Fußweg zurück, sondern wir gehen zunächst in die entgegengesetze Richtung zum Kreisverkehr. In ihn münden Kapellenstraße, Kriegerehrenallee und Ostring.


Letztes Upload: 23.02.2017 um 16:34:30