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Ohlsdorfer Friedhof • Vom Haupteingang zum Eingang Eichenlohweg:
Hinter dem Cordes-Denkmal

Der Rosengarten Mitte Juni Das Memento-Grab
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Rosenhain (29.9.2016)
Wenn man schon am Cordes-Denkmal ist, sollte man das große Gräberfeld hinter dem Cordes-Denkmal nicht vergessen. Es hat den Namen „Rosenhain”. Hier finden sich neben modernen Grabmalen die merkwürdigsten Grabmale aus der 1900er Jahrhundertwende in Reih und Glied aufgestellt. Nachfolgend nur einige Beispiele:

Hinweis: Die drei Fotos des Grabmals Wellge auf dieser Seite sind vom 13.5.2003. Sie sind nicht mehr aktuell, denn die Mädchenstatue wurde im Frühjahr 2011 gestohlen. Bild: Grabmal Wellge auf H9,10-17 (13.5.2003)

Das Grabmal wurde 1901 von Caesar Scharff geschaffen.

Bild: Grabmal Wellge auf H9,10-17 (13.5.2003)

Grabmal Familie Georg Wellge (H9,10-17), jetzt Patenschaftsgrabmal Familie Delfs. Auf dem Stufen trauert ein Mädchen, das sich am Kreuz abstützt. Oben auf dem Kreuz ist eine Libelle eingemeißelt.

Bild: Grabmal Wellge auf H9,10-17 (13.5.2003)

Bild: Grabmal Heyde (13.5.2003)Grabmal Heyde (J9, 146-149)

Als Schöpfer dieses Denkmals hat sich Paul Dettmann mit dem Jahr 1913 im Relief eingetragen. Oben auf dem Relief (im Bild nicht zu erkennen) steht der lateinische Spruch „Cito Mors ruit” (schnell eilt der Tod herbei).

Die gesenkte und somit erloschene Fackel symbolisiert das erloschene Leben.

Bild: Grabmal Carl Bomann (29.9.2016)Auf J09,29-33 schützt der grottenartig behauene Stein eine Urne. Die Urne ist beschriftet mit:

Carl Bomann
*12. Febr. 1861,
† 26. Juli 1902.

Bild: Grabmal Schlachthofdirektor Carl Boysen (13.5.2003)Offensichtlich war der Schlachthofdirektor Carl Boysen recht beliebt.
Bild: Stockanker (13.5.2003)Ein Stockanker als Grabmal. Leider ist die Inschrift nicht mehr zu entziffern.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Rosenhain, Familiengrab Georg Fritsch (20.10.2016
Die große Grabwand des Familiengrabes Georg Fritsch (*22.5.1839; †13.2.1912) ist nicht weit vom Cordes-Denkmal entfernt. Der Torbogen ist mit Blumenornamenten geschmückt. Die Stufen sind in natürlicher Größe - so lässt sich die beachtliche Größe der Grabwand abschätzen. Der Mittelteil der Grabwand dürfte fast 3 m hoch sein.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Rosenhain, Familiengrab Georg Fritsch (20.10.2016)
Der symbolträchtige untere Teil der angedeuteten Tür zeigt eine Frauenhand, die von einer Männerhand gehalten wird. Die Frauenhand ist in die Männerhand gelegt. Die Mohnkapseln sollen trösten: Sie deuten den Tod als tiefen Schlaf.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Rosenhain, Familiengräber Georg Wisch, Arnold Michael und M.A.Frank (20.10.2016
Unmittelbar neben der Grabwand des Familiengrabes Georg Fritsch stehen zwei fast identisch gestaltete schwarze sich leicht verjüngende Stelen mit aufgesetztem Kreuz. Die im Foto linke Stele ist mit „Ruhestätte der Familien Georg Wisch / Arnold Michael beschriftet. Die rechts daneben stehende Stele trägt den Vermerk „Familiengrab M.A.Franck”.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Rosenhain, Familiengräber Georg Wisch, Arnold Michael (29.9.2016 Bild: Friedhof Ohlsdorf, Rosenhain, Familiengräber Georg Wisch, Arnold Michael und M.A.Frank (29.9.2016
Ruhestätte der Familien
Georg Wisch
Arnold Michael
Auf dem Kreuz:
Die Liebe höret nimmer auf.
Familiengrab
M.A.Franck

Auf dem Kreuz:
Gott ist Liebe
Bild: Grab Hermann Rockmann (13.5.2003)Foto links: Der schlichte graue Grabstein für Hermann Rockmann steht den beiden schwarzen Familiengrabdenkmälern Wisch/Arnold und Franck schräg gegenüber.

Hermann Rockmann (*26.5.1917 Hannover; † 16.8.1997 Hamburg) auf J10,258. 1945 kam er zu Radio Hamburg, dem späteren Norddeutschen Rundfunk NDR. Er war sehr häufig im „Hamburger Hafenkonzert”, der wöchentlichen Traditionssendung und mittlerweile der ältesten Rundfunksendung der Welt, als Moderator zu hören.

Besonderen Wert legte er darauf, immer sorgfältig und gut vorbereitet zu sein. Wohl nicht nur deshalb wurde er der Chef dieser Sendung.

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Rosenhain, Engelsdame mit Sarg (20.10.2016Foto links: Am 20.10.2016 war der schwarze Sockel dieses Grabmals noch nicht beschriftet. Der Sockel und sein Engel steht in der Nachbarreihe, nur wenige Meter von Grabmal der Familien Georg Wisch / Arnold Michael entfernt. Es scheint eine historische Stautue zu sein.
Foto unterhalb: Eine Besonderheit ist beim Sarg zu erkennen. Der Sarg hat eigene Füße. Die Füße sind wehrhaft, den sie sind mit jeweils vier Krallen bewaffnet.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Rosenhain, Engelsdame mit Sarg (20.10.2016

Letztes Upload: 15.05.2017 um 17:05:43