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Ohlsdorfer Friedhof • Vom Haupteingang zum Eingang Eichenlohweg:
Grabstätte Nordheim am Eingang Eichenlohweg
(L23,135-136), die „Stätte des Scheidens”

Kapelle 3 Prophet und Genius
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Grabstätte Nordheim (9.10.2002) Bild: Friedhof Ohlsdorf, Grabstätte Nordheim (12.1.2010)
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Grabstätte Nordheim (9.10.2002)
Diese germanisch wirkende Statue aus dem Jahre 1912 steht unmittelbar am Friedhofseingang Eichenlohweg. Sie stammt, wie viele andere Statuen auf dem Ohlsdorfer Friedhof auch, von dem Kunstprofessors Arthur Bock. Der Name dieses Grabmals aus Muschelkalk ist „Die Stätte des Scheidens”.

Auf der Friedhofskunstausstellung von 1912 wurde diese Statue unter der Ausstellungsnummer 41 gezeigt. Der Kaufpreis betrug 6500 Mark. Dieser Betrag entspricht etwa 32000 € im Jahre 2009.


Hinter diesem Link befindet sich ein Bild und etwas Text über den  i Friedhofseingang Eichenlohweg

Autofahrern wird der Familienname „Nordheim” bekannt vorkommen. Die „Nordheimstraße” trifft in der Höhe des Barmbeker Krankenhauses auf die Fuhlsbüttler Straße. Während des morgendlichen Berufsverkehrs ist sie in Fahrtrichtung City Nord regelmäßig verstopft.

Der jüdische Schlachtergeselle Marcus Nordheim (*1811; †1899) kam 1827 nach Hamburg. Hier handelte er mit Fellen und Häuten und wurde reich. Bereits zu Lebzeiten hatte er soziale Stiftungen ins Leben gerufen.

Seine Testamentsvollstrecker gründeten aus seinem Vermögen in der Höhe von 1½ Millionen Goldmark die „Nordheim-Stiftung”. Die Stiftung erbaute in Sahlenburg bei Cuxhaven ein Seehospital für tuberkulosekranke und tuberkulosegefährdete Kinder. Heute ist das Seehospital Sahlenburg eine Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie.

So verwundert es nicht, dass die Sahlenburger Straße in Hamburg-Ohlsdorf eine Nebenstraße der Nordheimstraße ist.


Letztes Upload: 22.04.2017 um 10:49:22