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Der kleine Ring

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Ohlsdorfer Friedhof • Vom Haupteingang zum Eingang Eichenlohweg:
Patenschaftsgrabmal Marheinecke ex Curdt (J11)

Das Memento-Grab Denkmal Hansen-Doehring

Man findet dies Denkmal, wenn man dem breiten Fußweg vom Rosengarten Richtung Eingang Eichenlohweg folgt. Fast direkt am Rosengarten befindet sich ein Platz mit ehemals 6 beieinander stehenden Buchen. Das Gräberfeld K11 liegt hier rechts (also südlich) des breiten Fußwegs. Östlich des Platzes gehen drei breite Fußwege ab:

  • einer führt nach Norden zur Cordesallee,
  • einer führt nach Osten zum Friedhofseingang Eichenlohweg und
  • einer führt nach Süden zur Bergstraße in die Nähe von Kapelle 4
Die auf dieser Seite beschriebene Statue steht am nach Süden führenden Fußweg in etwa 100 m Entfernung auf der rechten (westlichen) Seite.
Bild: Blick zum Rosenhain (20.10.2016)
Neben der Statue lässt sich ein Blick zum Rosenhain erhaschen. Die helle Statue ist die  i Engelsdame mit dem auf Raubtierfüßen stehenden Sarg. Sie ist nur etwa 50 m entfernt.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Patenschaftsgrabmal Marheinecke ex Curdt (20.10.2016)Die Widmung im Sockel lautet:

Ruhestätte
für
Großmutter,
Mutter und Kind
Ich hab' ein einzig Glück besessen
hier ruht es ewig unvergessen.

Die Familie Jens Marheinecke (*1928; †31.7.2001 in Hamburg) hat die Patenschaft für diese Grabstätte übernommen. Sein Bericht über die Grabstätte[235 Seite 16f] beginnt aus mir nicht erklärlichem Grund mit Grabmal Marheinecke vorm. Fanny Stut, unbekannter Künstler, Marmor/Granit, Lage J10.

Marheinecke interpretiert die dargestellte Szene so, dass die junge Frau die bei der Geburt verstorbene Mutter des Kindes Kindes sei. Dazu verweist er auf eine Mohnkapsel, die sie in der linken Hand hält.

Außerdem weist Marheinecke auf tröstende Symbole im Sockel der Statue hin. Es sind die beiden Blumen die rechts und links neben der Schrifttafel aus dem Stein hinauszuwachsen scheinen.

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Patenschaftsgrabmal Marheinecke ex Curdt (20.10.2016)
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Patenschaftsgrabmal Marheinecke ex Curdt (20.10.2016)Der Text auf der Schrifttafel lautet „Dem Andenken meines einzigen geliebten Kindes Fanny Curdt.” Laut Marheinecke soll die verwitwete Großmutter Thyssen ihre Enkelin aufgezogen haben und auch das Grabmal in Auftrag gegeben haben.

Man beachte die seltsame Schreibweise des Buchstabens „t”.

Jens Marheinecke war im Förderverein Ohlsdorfer Friedhof e.V. engagiert.[Nachruf Jens Marheinecke]

Letztes Upload: 22.04.2017 um 10:49:22