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Ohlsdorfer Friedhof • Krematorium und Nebenallee:
Das Familiengrab Halben (V11,26-32)

Das Grabmal Waldemar Schiller Die Familiengräber Fahr, Lomer, Röver, von Conring
Bild: Portätbüste Johannes Halben, Olsdorfer Friedhof (4.9.2011)Das Familiengrab Halben ist auf der rechten (südlichen) Seite der Nebenallee kurz vor der letzten Wegkreuzung vor der Straßenquerung. Wenn wir aus der Richtung vom KZ-Opfer-Ehrenmal kommen, so ist auf der linken (nördlichen) Seite der Nebenallee das große Grabmal J.F.A. Wiethorn ein guter Anhaltspunkt. Es ist ein Obelisk aus poliertem roten Granit auf einem hohen Sockel. Nur 15 m weiter ist das Familiengrab Halben auf der anderen Seite des Weges zu erblicken.

Hier fällt besonders die reliefartige Portätbüste mit der Beschriftung „Johannes Halben” ins Auge. Sie ist von Xaver Arnold signiert. Das Relief ist der Überrest eines ursprünglich größeren Grabdenkmals.

Nach Johannes Halben (*13.3.1829 in Lübeck; †19.2.1902 in Hamburg) wurde 1968 der Halbenkamp in Hamburg Barmbek-Nord benannt.

Der Lehrer Johannes Halben wurde 1862 in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt. Als Fraktionsmitglied der Linken gehörte er ihr bis 1872 an. Als Kandidat der Deutschen Freisinnigen Partei wurde er 1884 für den Wahlkreis Provinz Schleswig-Holstein 6 (Ottensen/Pinneberg) in den Reichstag gewählt. Bis 1887 gehörte er dem Reichstag an.


Letztes Upload: 24.08.2017 um 13:29:23