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Ohlsdorfer Friedhof • Krematorium und Nebenallee:
Die Grabmale Elena Pini (W21,54-63) und Philippi (V21,1-38,82-83)

Die Hudtwalckersäule Das Familiengrab J.L. Meincke
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Grabmal Elena Pini (11.10.2002) Bild: Umgebungsplan Kapelle 2 (25.2.2007)
Elena Pini wurde nur 17 Jahre alt. Das Grabmal (Marmor auf einem Granitsockel) stammt aus dem Jahre 1912 und steht nördlich der Nebenallee, fast schon wieder bei der Hudtwalckersäule. Von der Nebenallee aus wird es über einen Seitenweg erreicht, der einreihig mit Gehwegplatten ausgelegt ist.
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Grabmal Grabmal Philippi (29.3.2003)

Auf der gleiche Höhe unmittelbar an der Nebenallee, jedoch an deren südlichen Seite, liegt das Familiengrab Philippi mit dem Gedenkstein für die drei Kinder Carl, Hermann und Helene. Alle verstarben im ersten Quartal des Jahres 1902 innerhalb von nur 6 Wochen in ihrem fünften, siebten und neunten Lebensjahr.

Vor einem Grabdenkmal sitzt ein Knabe auf einem Sockel. Aus dem Grabstein treten als Relief Engelsflügel hervor, so dass der Knabe tatsächlich als ein Engel erscheint.

Dies Familiengrab Philippi wurde von der Bankiersfamilie Philippi eingerichtet. Sie ist in Verbindung mit der Außenhandelsbank J. Magnus & Co. in Hamburg zu sehen. Die Bank existierte von 1813 bis sie 1975 von der BHF-Bank übernommen - und somit aufgelöst - wurde.

Dazu sei hier auf einige im World Wide Web (Stand 20.6.2016) zugängliche Quellen hingewiesen:

  • Hamburger Adressbuch von 1902: Philippi, C. Martin, in Firma J. Magnus & Co., F. IV, 512, Alsterkamp 12
    und
    J. Magnus & Co., Bankgeschäft, ..., Adolphsplatz 6, Börsenhof 7, Inh. M. A., F. R. Ed. u. C. M. Philippi
  • Deutsche Wikipedia: Suchbegriff Bankhaus J.Magnus & Co (Firmengeschichte)
  • Familienstammbaum: Stammtafel_David_Philipson_Philippi.pdf (dort Seite 7, Hamburger Linie IV – C)

Letztes Upload: 06.06.2017 um 20:52:45