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Ohlsdorfer Friedhof • Krematorium und Nebenallee:
Das Familiengrab Grimm (U21,107-128)

Das Familiengrab J.L. Meincke Das Grabmal Ahlff
Im Hintergrund der beiden ersten Fotos auf der vorhergehenden Webseite ist eine weiße Statue sichtbar. Sie schmückt das Familiengrab Grimm. Im Sockel der Statue hat sich der Bildhauer mit „K. KIEFER MÜNCHEN 1918” eingetragen. Vorne ganz unten am Sockel steht „FAMILIE E.A. GRIMM”

Auf dem Foto nicht zu sehen ist die Inschrift in der Schrifttafel am Podest unterhalb der Fackel:
Armanda Grimm / 2.VI.1885 - 30.I.1888

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Familiengrab Grimm
Vor der Statue sind fünf Pultkissensteine aufgereiht.
Der Grund für die Errichtung des Grabes ist offenbar auf dem Pultkissenstein mit dem Eisernen Kreuz zu finden. Seine Inschrift lautet:

Hier ruhet unser Albrecht
* in Hamburg 4. Aug. 1887
† als Vizewachtmeister
in Russisch-Polen 4. Febr. 1915.

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Familiengrab Grimm Bild: Friedhof Ohlsdorf, Familiengrab Grimm
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Familiengrab Grimm
Diese lebensgroße Marmorstatue dürfte für die Arbeiten des Bildhauers Karl Kiefer typisch sein. Vergl.dazu die Biografie auf www.seyl.de.

Zwei der Pultkissensteine erleichtern die Nachforschung über die Familie im Hamburger Adressbuch:

  • Ernst August Grimm / geb. 26.Aug. 1859 / gest. 12. Juni 1931
  • Dr. Helmuth Grimm / geb. 5. Febr. 1898 /gest. 27. Sept. 1966
Der entsprechende Eintrag im Hamburger Adressbuch von 1931 lautet:
E.A.Grimm & Co. HR, Aus u. Einfuhr, ... Alsterdamm 34, Inh.: E.A.Grimm u. Dr. Helmuth Grimm.

Die Straße Alsterdamm wurde 1947 in Ballindamm umbenannt.

Die weitere Suche im Internet ergab, dass die Im- und Exportfirma E.A. Grimm & Co mit vielen Dingen handelte: Ansichtskarten, Sicherheitszündhölzern, Fahrräder, ...

Die Firma E.A.Grimm ist mehrfach umgezogen. Sie scheint aber immer in der Hamburger Innenstadt geblieben zu sein.


Letztes Upload: 06.06.2017 um 20:52:45