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Ohlsdorfer Friedhof • Krematorium und Nebenallee:
Grabmal Donnenberg: Die jubelnde Engelsdame (W22,9-18)

Kindergräber an der Waldstraße Familiengrab Oetling
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Endgelsstatue auf dem Familiengrab DonnenbergUnmittelbar neben dem Familiengrab Oetling zweigt ein geschwungener Plattenweg nach links (nach Süden) ab. Dieser Plattenweg führt an einer jubelnden Engelsdame vorbei. Beide Arme sind seitlich nach oben gestreckt, die beiden Hände sind weit geöffnet, die Handflächen weisen nach oben. Möchte sie nach den Wolken oder gar nach den Sternen greifen? Möchte sie vielleicht Sternschnuppen einfangen?
Dazu meint Herr Marheinecke:[235, Seite 108]

Dieser verführerische Engel scheint zu jubilieren und dann zum Himmel aufzusteigen. Das passt auch zum christlichen Verständnis, obwohl es kaum jemand am Grabe auszudrücken wagt. Hier scheint doch nicht die zur Schau getragene Trauer angebracht. Doch dieser Engel setzt sich über das , was „man tut” hinweg, jubiliert und nimmt den oder die Verstorbene mit in die Ewigkeit.

Bei dieser Interpretation fühlt man sich veranlasst, einen skeptischen Blick auf die beiden Füße der Engelsdame zu werfen - hat vielleicht einer der beiden Füße die Form eine Pferdehufes? Verflixt: Nur ein Fuß ist sichtbar!

Auf jeden Fall hat der Versuch, die möglicherweise teuflische Engelsdame in Farbe zu fotografieren, meine Digitalkamera verhext. Die Fotos zeigten eine deutliche Grünverfärbung (aha! Verdacht bestätigt!). Nur durch Zuschaltung des Blitzes ließ sich die Grünverfärbung austreiben- aber dann wirken die Fotos flach:

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Endgelsstatue auf dem Familiengrab Donnenberg Bild: Friedhof Ohlsdorf, Endgelsstatue auf dem Familiengrab Donnenberg
Laut Herrn Marheinecke war Gustav Eberlein der schaffende Bildhauer.[235, Seite 108] Das Grabdenkmal wird auf 1905 datiert.
Wir gehen weiter zum Grabmal Oetling, um es zu inspizieren.

Letztes Upload: 29.06.2017 um 13:09:37