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Ohlsdorfer Friedhof • Vom alten Wasserturm zum Eingang Kleine Horst:
Die Mutterstatue - Grabmal Köster/Groothoff (S26,11-13/T26,52-68/T27,1-4)

Nische mit Schale - Grabmal Familie Rudolf Brach Kugel inmitten von Säulen - Grabmal Dorén
Etwas in der Vegetation versteckt steht am nördlichen Rand der Lichtung die überlebensgroße Mutterstatue auf der Familiengrabstätte Köster/Groothoff.

In der grundlegenden Friedhofsliteratur wird die Familiengrabstätte als „Koester/Groothoff” bezeichnet.[202, Katalognr. 337] Auf den vielen Namenssteinen vor der 2,24 m hohen Statue steht jedoch eindeutig „Köster”.

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Familiengrabstätte Köster/Groothoff
Insgesamt 21 Namenssteine liegen zu Füßen der Mutterstatue. Zwei der Namenssteine enthüllen, wie es zu der Doppelbezeichnung Köster/Groothoff gekommen sein mag. Sie besagen:
  • Carl Heinrich Hugo Groothoff (*23.11.1851; †30.5.1918)
  • Hermine Groothoff geb. Köster (*15.5.1835; †3.11.1945)

Fotos der einzelnen Namenssteine sind auf grabsteine.genealogy.net (Abruf 17.2.2017) zu finden.

Über den Architekten Carl Heinrich Hugo Groothoff ist mehr in der deutschen Wikipedia unter dem Suchbegriff „Hugo Groothoff” zu erfahren. Er hatte von 1888 bis 1907 eine Vielzahl von Backsteinkirchen im neugotischen Stil realisiert.

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Familiengrabstätte Köster/Groothoff Bild: Friedhof Ohlsdorf, Familiengrabstätte Köster/Groothoff
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Familiengrabstätte Köster/Groothoff Laut dem Propheten Jesaja (66,13) verspricht Gott seinem Volk Israel:

„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.”

Diese Worte Gottes sind auf der Schrifttafel am Sockel der Mutterstatue zitiert.

Man kann versuchen, das Bibelzitat auf die Statue anzuwenden: Die Statue hält eine Schale in ihrer Hand. Demnach würde der als Frau dargestellte Gott in der Schale Nahrung tragen. [Andacht zur Jahreslosung 2016 (PDF, Abruf 17.2.2017)]

Foto links: Die Mutterstatue trägt einen sechszackigen Stern im Haar.
Geschaffen hat das auf 1902 datierte Grabmal der Bildhauer Carl Ludwig Seffner (*19.6.1861 Leipzig; †2.10.1932 Leipzig). Er hat eine sehr ähnliches Statue für sein eigenes Familiengrab auf dem Südfriedhof in Leipzig verwendet.[Commons Wikimedia, Abruf 17.2.2017]

Letztes Upload: 27.05.2017 um 19:43:17