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Ohlsdorfer Friedhof • Nordteich und Stiller Weg:
Das Exedragrabmal Klein/ Reichel/ Howoldt/ Wenk (Y13,9-16)

as Familiengrab Syndicus Dr. Carl Leo Das Grabmal Daglioglu
Bild: Klein/Reichel/Howoldt/Wenk (18.7.2010)
Wir gehen zurück zum Grabmal des Grafen Götzen und dann wieder zurück zur Verkehrsinsel am Nordteich. Westlich der Verkehrsinsel steht ein Grabmal, das eine Frau darstellt, die aus einer Blüte herauswächst ( i Familiengrab Robert Stamm am Nordteichrondell). Rechts neben diesem Grabmal beginnt ein Fußweg in Richtung Westen. Wir folgen dem Fußweg. Nach einer kurzen Wegstrecke steht links (südlich) des Weges unübersehbar dies Grabmal.
Bild: Klein/Reichel/Howoldt/Wenk (18.7.2010)

„Exedra” (griechisch: abgelegener Sitzplatz) bezeichnet im Zusammenhang mit Grabmalen eine halbkreisförmige Erweiterung des eigentlichen Grabmals durch seitliche Wangen. Die Wangen sind zum Betrachter hin offen.


Für dies von Hans W. Dammann geschaffene Denkmal ist die Bezeichnung Exedragrabmal zutreffend, denn die beiden halbrunden Wangen mit ihren Sitzbänken laden dazu ein, sich neben die Familie zu setzen.

Die letzten vier Zeilen des Gedichtes  i „Der Liebe Dauer” des Dichters Ferdinand von Freiligrath sind auf der Rückwand Sitzbank eingearbeitet. Die Zeilen lauten:
O lieb', solang du lieben kannst!
O lieb', solang du lieben magst!
Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
Wo du an Gräbern stehst und klagst!

Einschließlich des Kreuzes ist das Grabmal über 4 m hoch. Es wird auf 1918 datiert.


Letztes Upload: 04.02.2017 um 07:37:29