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Innen am Zaun um den
Friedhof Ohlsdorf herum

Auswahl-
seite Ohlsdorf

Außen um den Friedhof Ohlsdorf herum:
Friedhofseingang Seehof und Bramfelder See

Alter Teich und Ehrenmal in Bramfeld Am Bramfelder See auf dessen Friedhofsseite
Bild: Friedhofseingang Seehof
Friedhofseingang Seehof
Bild: Friedhofseingang Seehof
Pförtnergebäude Friedhofseingang Seehof
Bild: Mustergräber am Friedhofseingang Seehof
Gegenüber dem Pförtnergebäude sind einige Mustergräber angelegt. Der kleinere Grabstein ist mit „Max Muster” beschriftet! Raureif hat sich auf der Grabbepflanzung gebildet, denn die Nacht zum 1.3.2016 war frostig.
Bild: <br>Friedhofseingang SeehofDas kunstvoll geschiedete Tor an der Friedhofseinfahrt Seehof.
Der Friedhofseingang Seehof (auch Fiedhofseinfahrt Seehof oder Eingang Bramfeld genannt) liegt direkt am Ostende des etwa 1 km langen, zwischen 60 und 200 m breiten und bis zu 3  tiefen Bramfelder Sees. Den Eingang schützen die schönen schmiedeeisernen Tore. Sie wurden vor dem Bau des Krematoriums am Eingang Krematorium verwendet. Zum Hersteller der Tore siehe  i Gemeinschaftsgrab Schlosserinnung
Bild: Friedhofseingang SeehofFoto links: Hohe Eichen auf der Verkehrsinsel bewachen die Friedhofseinfahrt Seehof.
Bild: Bramfelder See
Bild: Bramfelder See
Der Bramfelder See am herbstlichen 19.Oktober 2002
Bild: Kanadagänse am Bramfelder See
Maifeiertag 2017, in der Nähe der Einfahrt zum Friedhof Ohlsdorf: Nicht nur diese Kanadagänsefamilie genoss den herrlichem Sonnenschein am Bramfelder See!
Zur Brutzeit sind häufig Leute mit Feldstechern und Teleobjektiven am Uferweg neben der vor der Friedhofseinfahrt verlaufenden Fabriciusstraße zu beobachten. Diese Leute beobachten die Graureiher, die auf der vom Friedhofseingang aus sichtbaren Insel in den Baumkronen ihren Nachwuchs füttern.

Ihren Namen erhielt die Straße 1945 nach dem Gelehrten und Rektor des Johanneums Johann Albert Fabricius (*1668; †1736). Vom 1.12.1948 bis zum 29.5.1965 fuhr auf und neben ihr der  i „Rhabarberexpress”. Dies war der Spitzname der Straßenbahnlinie 9 auf dem Abschnitt durch die Fabriciusstraße, denn sie fuhr damals an Rhabarberfeldern vorbei.

Ich konnte einen Stadtplan von 1928 einsehen. Damals gab es den Eingang Seehof noch nicht. Ebenso fehlte die „Seehofstraße”, die auf dem Friedhofsgelände von der Lärchenallee zu diesem Eingang führt. Die Fläche südlich der Lärchenallee und östlich der nach Süden hin verlängert gedachten Kirschenallee gehörte damals noch nicht zum Ohlsdorfer Friedhof. Der älteste Stadtplan, in dem ich den Eingang Seehof verzeichnet fand, ist der HHA-Linienplan von 1939.

1913 erwarb Hamburg von Bramfeld 156 Hektar Land zur Erweiterung des Friedhofs. Als Gegenleistung erhielt Bramfeld von Hamburg das Geld für den Aufbau eines Sielnetzes. Weiterhin wurde Bramfeld bei dieser Gelegenheit der Anschluss an die Hamburger Straßenbahn zugesichert. Realisiert wurde der Anschluss erst 1948. Auch wurde vereinbart, einen Grünstreifen rund um den Bramfelder See frei zu lassen. So kam es, dass man noch heute im Grünen 3 lange Kilometer um den gesamten Bramfelder See herum wandern kann, ohne den Friedhof betreten zu müssen.

Die Fortsetzung unseres Weges führt zwischen dem Friedhof und dem Bramfelder See entlang.


Letztes Upload: 30.05.2017 um 04:14:28