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den Friedhof Ohlsdorf

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Von Kapelle 10 zum Eingang Seehof:
Friedhofseingang Seehof und Bramfelder See

Das Terrassenfeld in BF62 Vom Haupteingang zum Seehof
Bild: Friedhofseingang Seehof (19.10.2002)
Friedhofseingang Seehof am 19.10.2002
Bild: Friedhofseingang Seehof (19.10.2002)
Pförtnergebäude Friedhofseingang Seehof am 1.3.2016
Bild: Mustergräber am Friedhofseingang Seehof (1.3.2016)
Gegenüber dem Pförtnergebäude sind einige Mustergräber angelegt. Der kleinere Grabstein ist mit „Max Muster” beschriftet! Raureif hat sich auf der Grabbepflanzung gebildet, denn die Nacht zum 1.3.2016 war frostig.
Bild: <br>Friedhofseingang Seehof (19.10.2002)Das kunstvoll geschiedete Tor an der Friedhofseinfahrt Seehof.
Bild: Friedhofseingang Seehof (19.10.2002)Foto links:Hohe Eichen auf der Verkehrsinsel bewachen die Friedhofseinfahrt Seehof.


Fotos unterhalb:Der Bramfelder See am herstlichen 19.Oktober 2002.

Bild: Bramfelder See (19.10.2002)
Bild: Bramfelder See (19.10.2002)
Der Friedhofseingang Seehof (auch Fiedhofseinfahrt Seehof oder Eingang Bramfeld genannt) liegt direkt am Ostende des etwa 1 km langen, zwischen 60 und 200 m breiten und bis zu 3  tiefen Bramfelder Sees. Den Eingang schützen die schönen schmiedeeisernen Tore. Sie wurden vor dem Bau des Krematoriums am Eingang Krematorium verwendet. Zum Hersteller der Tore siehe  i Gemeinschaftsgrab Schlosserinnung.

Vor dem Eingang verläuft die Fabriciusstraße. Ihren Namen erhielt sie 1945 nach dem Gelehrten und Rektor des Johanneums Johann Albert Fabricius (*1668; †1736). Vom 1.12.1948 bis zum 29.5.1965 fuhr auf und neben ihr der  i „Rhabarberexpress”. Dies war der Spitzname der Straßenbahnlinie 9 auf dem Abschnitt durch die Fabriciusstraße, denn sie fuhr damals an Rhabarberfeldern vorbei.

Ich konnte einen Stadtplan von 1928 einsehen. Damals gab es den Eingang Seehof noch nicht. Ebenso fehlte die „Seehofstraße”, die auf dem Friedhofsgelände von der Lärchenallee zu diesem Eingang führt. Die Fläche südlich der Lärchenallee und östlich der nach Süden hin verlängert gedachten Kirschenallee gehörte damals noch nicht zum Ohlsdorfer Friedhof. Der älteste Stadtplan, in dem ich den Eingang Seehof verzeichnet fand, ist der HHA-Linienplan von 1939.

1913 erwarb Hamburg von Bramfeld 156 Hektar Land zur Erweiterung des Friedhofs. Als Gegenleistung erhielt Bramfeld von Hamburg das Geld für den Aufbau eines Sielnetzes. Weiterhin wurde Bramfeld bei dieser Gelegenheit der Anschluss an die Hamburger Straßenbahn zugesichert. Realisiert wurde der Anschluss erst 1948. Auch wurde vereinbart, einen Grünstreifen rund um den Bramfelder See frei zu lassen. So kam es, dass man noch heute im Grünen 3 lange Kilometer um den gesamten Bramfelder See herum wandern kann, ohne den Friedhof betreten zu müssen.

Zur Brutzeit sind häufig Leute mit Feldstechern und Teleobjektiven am Uferweg neben der Fabriciusstraße zu beobachten. Diese Leute beobachten die Graureiher, die auf der vom Friedhofseingang aus sichtbaren Insel in den Baumkronen ihren Nachwuchs füttern.


Letztes Upload: 11.04.2017 um 19:02:33