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Rechenstäbe

Der Rechenstab
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Stabrechnen: Multiplikation,
Division und Reziprokwert

Zahlenschieber:
Der Addiator Duplex

Bild: Addiator DuplexLeider kann man mit dem Rechenschieber nicht addieren oder subtrahieren. Da war der Zahlenschieber ein geeignetes Hilfsmittel. Ich habe ihn jedoch nur unter der Herstellerbezeichnung „Addiator” kennengelernt.

Mit dem beigefügten Griffel wird die jeweilige Zahnstange entsprechend verschoben. Normalerweise wird sie nach unten an den Anschlag geschoben. Wird der Griffel jedoch innerhalb des rot gekennzeichneten Bereichs der Zahnstange eingeführt, muss man die Zahnstange nach oben verschieben und den Griffel um die U-Kurve herumführen - dies bewirkt den Übertrag auf die nächste Dezimalstelle.

Der Addiator Duplex besitzt auf seiner Rückseite die gleiche Aufteilung. Auf der Rückseite wirkt das Verschieben der Zahnstange als Subtraktion.

Der oben sichtbare Bügel bewegt alle Zahnstangen. Mit ihm wird der Zahlenschieber in seine Ausgangsstellung zurückgestellt.

Ich habe meinen Addiator Duplex etwa 1967 erworben. Noch immer kann ich mit diesem Gerät zumeist schneller addieren und subtrahieren als mit einem Taschenrechner. Die Tastaturen solcher Rechner sind einfach zu schlecht!

Eine Vitrine im Technischen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin, Werderstraße) stellt verschiedene Rechengeräte wie Rechenstäbe und Rechenscheiben aus. Auch dieser leicht beschädigte „Addiator Rapid” in der Schutzhülle befindet sich in der Vitrine. Rechts unten an der Schutzhülle ist eine Halterung für den Schiebestift angebracht. (Stand Juni 2010. Das Foto ist perspektivisch geringfügig verzerrt.).

Die Addiator-Gesellschaft m.b.H. in Berlin-Wilmersdorf vertrieb ihren Addiator ab August 1920. Sie soll bereits im ersten Jahr 100000 dieser praktischen Taschenrechner verkauft haben.

Bild: Addiator Rapid, Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, 5.6.2010

Letztes Upload: 11.05.2017 um 16:01:06