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Ziegeleipark Mildenberg

500 mm Spurweite:
Gastlokomotive „München”

Drei Personenzüge

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Ziegeleipark Mildenberg, Feldbahnfest 2017
750 mm Spurweite: Gastlokomotive I K Nr. 54

Bild: Gastlok I K Nr. 54 der Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen
Ziegeleipark Mildenberg: Die Gastlok I K Nr. 54 der Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen dreht mit einem Beiwagen ihre Runden
Bild: Gastlok I K Nr. 54 der Stiftung Sächsische SchmalspurbahnenFoto links: Die Lokomotive schräg von vorne.

Das oben an der Lokomotive angebrachte Seil gehört zur Heberleinbremse. Der mitgeführte Beiwagen hat die Ausrüstung der Heberleinbremse im Wagenboden. Offensichtlich wird die Heberleinbremse jedoch nicht benutzt.

Bild: Gastlok I K Nr. 54 der Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen
Gastlok I K Nr. 54 der Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen
Bild: Gastlok I K Nr. 54 der Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen
Gastlokomotive I K Nr. 54 der
Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen
Hersteller und Fabrik.Nr.:Dampflokwerk Meiningen 0204
Baujahr:2009
Spurweite:750 mm
Dienstnummer: 99 7528
Gattung (sächsisch):I K (sprich „eins” K)
Bauart:Cn2t
Kesselüberdruck:12 atü
Leistung:120 PSi
Höchstgeschwindigkeit:30 km/h
Treibraddurchmesser:760 mm
Dienstgewicht:ca. 16 t (?);
Wasser- und
Brennstoffvorrat:

1,5 m3, 0,5 t
Lokbremse:Wurfhebelbremse,
Nachbaulok: Saugluftbremse
Zugbremse:Heberleinbremse
Als Gattung I K (sprich: Eins K) bezeichneten die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen dreifach gekuppelte Schmalspur-Dampflokomotiven mit 750 mm Spurweite. 1925 ordnete die Deutsche Reichsbahn die drei noch vorhandenen Lokomotiven in die Baureihe 99.750–752 ein. Auch diese drei Lokomotiven wurden bis 1929 ausgemustert.

Ab 1881 wurden im Königreich Sachsen zahlreiche Schmalspurstrecken eröffnet. 125 Jahre später, zum Jubiläum „125 Jahre Schmalspurbahnen in Sachsen” machte der „Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB)” das Projekt zum Neubau einer Lokomotive der Gattung I K bekannt.

Tatsächlich gelang der Nachbau der Lokomotive. Im November 2008 waren die meisten Baugruppen — wie Führerhaus, Dampfkessel und Fahrwerksteile — für die neue Lokomotive fertiggestellt, so dass Mitte Januar 2009 im Dampflokwerk Meiningen mit der Endmontage begonnen wurde. Die Lokomotive wurde am 4.7.2009 im Bahnhof Radebeul Ost getauft und offiziell in Dienst gestellt. Da die höchste vergebene Betriebsnummer der historischen Lokomotiven 53 war, erhielt die neue Lokomotive die Nummer 54.

Die Quellenhinweis: Deutsche Wikipedia, Suchbegriff Sächsische I K, Abruf 21.1.2009. Einige Sätze daraus sind per Cut and Paste übernommen.

Siehe auch Die I K Nr. 54 – Die Wiedergeburt einer Legende


Der Beiwagen (Interimswagen zur Personenbeförderung)
Bild: Beiwagen der Gastlok I K Nr. 54
Ziegeleipark Mildenberg: der mitgeführte Beiwagen der Gastlok I K Nr. 54
Bild: Beiwagen der Gastlok I K Nr. 54
Bild: Beiwagen der Gastlok I K Nr. 54Foto oberhalb: Die Aufschrift auf der Kreidetafel am Beiwagen lautet „Interimswagen zur Personenbeförderung”. Demnach ist es ein Behelfspersonenwagen.
Außer diesem wurden einige weitere Wagen nachgebaut, so dass ein gemischter Güterzug mit zusätzlichen Personenwagen zusammengestellt werden kann. Für den Gastauftritt hat man sich auf die Lokomotive und einen Wagen beschränkt.
Bild: Beiwagen der Gastlok I K Nr. 54Über den Wagen und weitere Nachbauwagen des I K-Zuge siehe auch Deutsche Wikipedia im Suchbegriff Sächsische Schmalspurbahnen[Abruf 21.1.2020)]. Demnach sind die Lokomotive und die Wagen (…) mit der Saugluftbremse ausgerüstet und besitzen (…) Führungsrollen und Bremsleinen der Heberleinbremse.

An der Stirnseite des Beiwagens ist ein Teil der Ausrüstung für die nicht benutzte Heberleinbremse sichtbar. Der Schlauch gehört wohl zur Saugluftbremse.

Über die Kupplung an diesem Wagenende schreibt der o.g. Wikipedia-Artikel:
»Für ihre erste Schmalspurbahn führten die Königlich Sächsischen Staatsbahnen 1881 eine Bauform der Trichterkupplung ein, die als Besonderheit an beiden Fahrzeugenden unterschiedliche Formen aufwies. Einer der beiden Kupplungsköpfe war länger ausgeführt, um im ungekuppelten Zustand das Kuppeleisen aufzunehmen. Der lange Puffer war starr im Kopfstück befestigt, der kurze gefedert.«
Bild: Beiwagen der Gastlok I K Nr. 54
»Zur versenkten Arretierung im ungekuppelten Zustand gab es im langen Puffer eine zusätzliche Bohrung, außerdem beim Kuppeleisen zwei seitliche Handgriffe zum Handhaben, wenn die zu kuppelnden Fahrzeuge kuppelreif standen. Zum Kuppeln wurden die Fahrzeuge gegeneinander gefahren, dann wurde das Kuppeleisen gelöst, in den kurzen Puffer eingeführt und in beiden mit den Bolzen arretiert.«
Letztes Upload: 12.06.2020 um 08:03:39. Dieser Abruf erfolgte am 02.07.2020 um 18:49:38 Uhr.