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Alsterschiff Bredenbek

Alsterschiff Ammersbek

Alsterschiffe ab 1931

Die Alsterschifffahrt:
Alsterschiff Sielbek

Bild: Alsterschiff Sielbek auf der Außenalster
Die „Sielbek” wurde, wie die „Ammersbek”, 1938/1939 auf der Werft August Pahl in Finkenwerder gebaut. Bis auf das Gestühl waren beide Schiffe bei Kriegsbeginn fertiggestellt. Im Juli 1940 wurden sie – noch ohne Namen und im Eigentum der Werft – zur Alsterwerft in der Jarrestraße verholt. Die behördliche Zulassung beider Schiffe erfolgte erst 1947. Ihre Namen erhielten die Schiffe erst 1947.[17, Seiten 159 und 161]]

Auf dem oberen Foto sind die beiden Anlegeelektromagnete zu erkennen. Sie ersparen den Festmacher, so dass nur der Bootsführer zum Betrieb des Schiffes erforderlich ist.

Bild: Alsterschiff Sielbek am Anleger Winterhuder Fährhaus
Wer möchte da nicht mitfahren? Gleich legt die „Sielbek” am Anleger Winterhuder Fährhaus an. Statt der historischen Veranstaltungsstätte „Winterhuder Fährhaus” stehen hier nun das Theater „Komödie Winterhuder Fährhaus”, Büro- und Wohnhäuser.
Bild: Alsterschiff Sielbek unter der Streekbrücke
Die „Sielbek” unter der Streekbrücke
Bild: Alsterschiff Sielbek im Bereich Streekbrücke
... und Tschüß!
Anmerkung: Ich weiß, dass dieser Abschiedsgruß laut Duden als „Tschüs” oder „Tschüss” geschrieben wird. Aber das geschrieben Wort deutet die Aussprache an. Ich spreche es als „Tschüß” aus.
Bild: Blick zum Führerplatz des Alsterschiffes Sielbek
Blick von Fahrgastraum der „Sielbek” zum Arbeitsplatz des Schiffsführers
Links und rechts sind die motorisch zu betätigenden Schwenktüren zum Ein- und Aussteigen der Fahrgäste zu sehen. Es handelt sich um Nahverkehrsbustüren. Zum Kassieren des Fahrgeldes öffnet der Schiffsführer die Schiebetür zwischen Führerplatz und Fahrgastraum. Das Hinweisschild über der Schiebetür vermeldet: „Bitte hier zahlen”.

Das Messingschild rechts neben der Schiebetürzarge nennt 1949 als Baujahr der „Sielbek”. 1949 passt jedoch schlecht zur Vorgeschichte des Schiffes.



Schiffsdaten 1939
  • Länge 20,52 m
  • Breite 5,11 m
1978 wurde ein neuer 129 PS starker Dieselmotor eingebaut.
Bild: Sielbek, Grabmal Heinsohn, Friedhof Ohlsdorf Möglicherweise ist die „Sielbek” das einzige Alsterschiff, das ein Grabmal ziert. Das Grabmal für Wilhelm Heinsohn (*20.8.1905; †16.5.1953) steht beim Friedhofseingang Hoheneichen des Hauptfriedhofs Ohlsdorf im Planfeld BW61. Das Planfeld ist verhältnismäßig leicht zu finden, denn es ist befindet sich gleich am Eingang links zwischen dem Friedhofszaun und dem gepflasterten Weg, der parallel zum Zaun verläuft.

Im unteren Bild ist das Motiv deutlicher hervorgearbeitet. Man kann sogar Fragmente des Namens „Sielbek” am Bug erkennen.

Bild: Sielbek, Grabmal Heinsohn, Friedhof Ohlsdorf
Letztes Upload: 13.07.2019 um 06:05:47